BMW Concept X1: Auf Social Media abgefahren
“Jaaaaha, BMW, jaaaa, die können das machen”, wird man wahrscheinlich den einen oder anderen Marketer röcheln hören. Und dann wird er vergrätzt hinzufügen “Die haben auch das Geld, für dieses Web 2.0-Zeug mit Youtube, Facebook und Co”.
Dabei zeigt das Launch-Konzept rund um den BMW Concept X1, dass es weniger um die Kohle geht, sondern zunächst einmal schlicht um den Willen Social-Media-Marketing umzusetzen. Den gibts kostenlos. Und es muss auch nur ein Groschen fallen, damit man weiß, dass man im Web 2.0 die Möglichkeiten der kommunikativen Ebenen möglichst miteinander verbindet. Dann klappts auch mit dem Kunden.
BMW hat das für Concept X1 mit Facebook, Flickr, Youtube, Web.TV, Website und Twitter fast schon lehrbuchmäßig umgesetzt. Fehlt im Grunde nur die Mobil-Anbindung, der Blog und die Ankündigung mit den gewonnenen Fans den Dialog fortzusetzen.
Knallgrau, bei der Social-Media-Nummer mit am Volant, stellt die Aktion im einzelnen vor, zieht ein postives Fazit und bietet ein paar Zahlen zur Resonanz. Keine Turbo-Zahlen, aber es ist ein Anfang. Und, wenn die Chancen des Dialogs genutzt werden, mehr wert als jede Hochglanz-Beilage die ungesehen aus der Zeitung geschüttelt wird.
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schönes Beispiel für die Einsatzmöglichkeiten von Social Media. Schade, dass man nicht mehr Dialog mit den Usern gewagt hat, aber ein guter Anfang ist es schon mal
Ist ganz nett in anbetracht der Tatsache, dass BMW ein großes Unternehmen ist. Allerdings ist es – rein von der Idee und Umsetzung – nicht ganz so der große Sprung wenn man es mit der Seite der Ärzte ohne Grenzen in Österreich vergleicht was die Einbindung von Social Media angeht.
http://www.ivisuell.de/2008/05.....sterreich/ anbei der Link zu meinem Blogpost über dieses Thema vom Mai diesen Jahres und der Link zu der Seite http://www.schnellehilfewirkt.at/
Kleine Sprünge sind typisch für große Marke. Sie tippen nur mit den zehen in das Meer des Dialogs aus Angst sie könnten von den haien gefressen werden. Die Aktion hätte sicher mehr drive bekommen, wenn man mit noch mehr Engagement da rein gegangen wäre. Doch ein Großteil des Engagements ist in solchen Fällen erst einmal für die “Cover your ass”-Arbeit im Unternehmen verbraucht.
Finde ich überaus gelungen, die Ärzte ohne Grenzen Geschichte, ebenfalls im Vergleich zur BMW Story…