Wie Gott Dinge geregelt kriegt
Die schönste Stelle im Buch “Dinge geregelt kriegen — ohne einen Funken Selbstdisziplin“ von Kathrin Passig und Sascha Lobo kommt gleich am Anfang. Ein kurzes Stück über den trödelnden lieben Gott und seinen Hang zur Prokrastination bei der Erschaffung der Welt. Das ist so gelungen, dass es für die Werbung gleich mit ein paar Tagen Verspätung auch als Video die Runde macht.
PS: Die Bibel muss jetzt umgeschrieben werden: Am Anfang war das Wort. Und das Wort war Prokrastination.



















Was haben diese Schreiberlinge mit der UDHR-Kampagne zu tun?
http://www.youtube.com/watch?v=hTlrSYbCbHE
Da ich selbst in der Vergangenheit Flashfillme produziert habe, ärgert mich dieser billige Ideenklau ganz besonders.
Wieso dürfen gewisse kreative Schöpfung einfach wahrlos kopiert werden, während andere (weitaus geringfügigere) unter dem Protektorat der Abmahn-Anwält-Armee stehen?
Ist mir schleierhaft…
@Thomas. Einen Preis für die gestalterische Weltidee gibt es sich nicht. Aber der Grundgedanke der Wort-Geplänkel und Typo-Spielerei ist so alt wieder der liebe Gott (oder mindestes die ersten Bibeln) und reicht vom Bauhaus (Plakate) bis zum “Sign of the Times” Video von Prince und was weiß ich noch wohin.
besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht. das ist ja auch ne alte regel beim fernsehen. aber nicht, dass MRR jetzt den lobo verkloppt.