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Spießer Alfons: Wer meckert, ist reif für die Werbung

20. Oktober 2008
von

Das Jahr 2001 stand im Zeichen einer nachhaltigen Wirtschaftskrise. (Zur Erinnerung: World Trade Center — Ihr wisst schon.) Und das laufende Jahr steht wiederum am Anfang einer Rezession, bei der Terroristen Banken vorangegangen sind.

Telekom.jpgUnd immer, wenn es in der Wirtschaft kriselt, gibt es auch Krisengewinnler. Vor sieben Jahren war das Marcel Reich-Ranicki, der damals von der Telekom als deren Werbe-Promotor für das Telefonbuch vor den Werbekarren gespannt worden war (siehe Abbildung oben!). Und sieben Jahre später ist es wiederum Marcel Reich-Ranicki, der für die Telekom warnend werbend den Zeigefinger hebt — siehe Abbildung unten!

Was sagt uns das? Es sagt: Der Kritiker weiß, dass es alle sieben Jahre an der Zeit ist, sein Testimonial abzugeben. So hat Reich-Ranicki vor sieben Jahren im „Spiegel“ gewettert und 2008 im ZDF gemeckert. Und damals wie heute wurde er kurz danach zum Werbestar. MMR2.jpg

Übrigens: 2001 war Springer & Jacoby federführend, 2008 steckt DDB dahinter. Und hier wie dort steht MRR im Werbebild.

Wie schrieb es doch schon der berühmte Dichter Nebel im örtlichen Telefonbuch? Er schreib: „Willst Du in der Werbung klotzen, musst Du immer lauthals motzen!“

Und in diesem Sinne wartet denn auch Spießer Alfons darauf, irgendwann wieder einmal als Testimonal von der Werbung entdeckt zu werden!

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Wer meckert, ist reif für die Werbung ”

  1. jonas am 20. Oktober 2008 um 17:41 Uhr

    Und was ist jetzt die Moral von der Geschicht? Dass MRR zwei Mal Testimonial war? Schumi, Veronica Ferres, Beckenbauer und wie sie alle heißen auch, wenn nicht sogar öfter. Wow!

  2. Spießer Alfons am 20. Oktober 2008 um 17:58 Uhr

    @ jonas

    Und was haben die einen mit dem anderen zu tun…?

  3. jonas am 20. Oktober 2008 um 18:03 Uhr

    tja, das frag ich dich auch

  4. Spießer Alfons am 20. Oktober 2008 um 18:22 Uhr

    @ jonas

    Ach sooo! Meine Antwort: gar nichts.

  5. Peter am 21. Oktober 2008 um 08:28 Uhr

    Der Mann ist ein Egozentriker, geprägt vom Altersstarrsinn. Soll er weiterhin Goethe und Brecht lesen und seinen Fernseher einem Seniorenheim schenken! Das erspart ihm die GEZ-Gebühr, die er zahlt (?) ohne das Programm einzuschalten. Wäre Marcel Reich-Ranicki nicht sowas wie ‘ne “heilige Kuh” — die Medien hätten ihn längst “geschlachtet”. ;)

  6. Vroni am 21. Oktober 2008 um 13:53 Uhr

    Egal, was für ein Egozentriker er ist: Reich-Ranitzky ist eben ein knarziger Typ und sorgt von daher für eine gewisse Art Unterhaltsamkeit, die sonst fehlt. Der TV-Landschaft sehe ich derzeit fast nur innerlich und äußerlich Glattgebügelte (die möglicherweise ebenfalls egozentrische Selbstdarsteller sind), die ich auch noch dauernd verwechsle.

    Von daher hat der Spießer schon sehr gute Chancen:
    Unverwechselbar stur^^.

    scnr

  7. goran am 21. Oktober 2008 um 17:15 Uhr

    hat er sich 2001 auch schon mit einem “oh, wusste garnich worum es genau geht” herausgeredet?
    hätt er diesmal lieber mal die klappe gehalten. man muss ja nicht alles kommentieren. ;)

  8. Peter am 21. Oktober 2008 um 17:25 Uhr

    @ goran — Damals war er jung und brauchte das Geld. Heute ist er sieben Jahre älter und braucht immer noch das Geld. Dass er nicht gewusst hat, um was es geht, ist ein Zeichen dafür, dass er er beim Lesen von Banknoten alles vergisst. ;)

ivw