Die beste Idee seit der spanischen Inquisition
Was macht man, wenn Nutzer Filme rippen, in mieser Qualität bei Youtube und Co einstellen? Jagen, verjagen, verklagen? Folter mit Streckbank, weichen Kissen, bequemen Sesseln, Spanische Inquisition eben?
Auf diese asymmetrische Bedrohungslage kennen große Geister nur eine Antwort: Set it free. So wie Monty Python. Die haben die Faxen dicke und stellen ihren Kram nun mit einem eigenen Youtube-Channel selbst ins Web. Noch dazu in Top-Qualität. Bislang aber nur einen Teil des Gesamtwerks.
Natürlich nicht ohne Hintergedanken:
“But we want something in return. None of your driveling, mindless comments. Instead, we want you to click on the links, buy our movies & TV shows and soften our pain and disgust at being ripped off all these years.”


















Schöne Entwicklung. Bleibt abzuwarten, ob die Rechnung aufgeht. Ein solches An-die-Öffentlichkeit-Gehen schafft meines Erachtens Vertrauen…
Ist im weitesten Sinne vergleichbar mit der Shared-Source-Strategie von Microsoft, in der Teile der Quellcodes offengelegt wurden. Wie sagten Seemayer und Matsow im Open Source Jahrbuch 2005: “Transparenz erhöht das Vertrauen.”
Wäre schön, wenn in der Unterhaltungsindustrie ein Ähnliches Vertrauen und dadurch eine Bindung an die Künstler geschaffen werden könnte. Wenn es dazu noch Komplementärprodukte gibt, die nicht online verfügbar sind (Sonderfeatures auf DVDs etc.), hätte man einen Mehrwert geschaffen. Also ich glaub ich kauf’s