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Spießer Alfons: Macht die Deutsche Post für Geld alles…?

19. November 2008
von Spießer Alfons

Unbenannt-1_1.jpgDie Deutsche Post als Helfershelfer von Betrügern aus Österreich. Schon der dümmste Briefträger müsste am Aufdruck des Umschlages erkennen, dass hier etwas faul ist — wenn Ihr Euch die Abbildung bitte mal anschauen wollt!

Und weil SpUnbenannt_2.jpgießer Alfons keine Lust hat, den Inhalt des dubiosen Schreibens abzuschreiben, hat er die Seiten eingescannt. Ebenfalls den vorgedruckten Überweisungsträger, mit dem Alfons 50 Euro an die Rechtsabteilung Friedrich Müller® schicken soll, „wegen insgesamt € 2.000.000,00“.

Verehrte Postler, macht Ihr eigentlich für Geld jeden Betrugsversuch mit…?Unbenannt_5.jpgUnbenannt_4.jpgUnbenannt_3.jpgUnbenannt_6.jpg

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Macht die Deutsche Post für Geld alles…? ”

  1. Berufskommunikator am 19. November 2008 um 12:45 Uhr

    Ha ha, also das ist echt gut!

    Und aufr der Italienreise, die man bei Überweisung garantiert eher “gewinnt” als einen der Geldpreise, werden einem dann Heizdecken und Weltraum-Bratpfannen feilgeboten. Nachdem man noch zusätzlich das Essen und die “obligatorische Buchungsgebühr” bezahlt hat.

    Sollte die Deutsche Post vielleicht eine Instutition einirchten, die ähnlich einer Anzeigenabteilung eingehende Aufträge prüft?

  2. Dierk am 20. November 2008 um 08:19 Uhr

    Man kann sich einen Allerweltsnamen wie ‘Friedrich Müller’ als Warenzeichen registrieren lassen? Wäre es dann nicht viel einfacher, sein Geld mit Abmahnungen an all jene zu verdienen, die den Namen ohne Lizenzgebühr bzw. Einwilligung nutzen? Und wann kommen diese Typen mit ‘ner abgesägten Schritflinte an die Tür, um die “Bearbeitungsgebühr” einzuziehen? Dem Ton des Briefes nach zu urteilen, kann das nicht mehr lange dauern.

    Ach ja, liebe Texter für diesen ominösen Herrn Müller, zwar gehört Angst machen zu den vier oder fünf grundlegenden Techniken der Werbung – aber doch nicht so! Die Menschen dürfen nicht verschreckt werden, sie müssen nur den Eindruck gewinnen, sie würden etwas verpassen. Die relativ milde Schuld, der Nachbar hätte es besser, ist gefragt. Nicht die Justizkeule oder gar die Zombieinvasion.

  3. Berufskommunikator am 20. November 2008 um 09:38 Uhr

    @ Dierk: Die schicken dann “Moskau Inkasso”.

    http://tinyurl.com/55l85v

  4. Frank am 20. November 2008 um 14:54 Uhr

    Verehrte Postler, macht Ihr eigentlich für Geld jeden Betrugsversuch mit…?

    Ja, machen sie, die stellen mir auch manchmal Briefe von so dubiosen Firmen wie GEZ oder Finanzamt zu! :-)

    gruß, Frank

  5. daniel am 20. November 2008 um 16:10 Uhr

    …tja, so einen Mist mache ich schon lange nicht mehr auf, sondern schreibe nur noch drauf “Zurück an den Absender, da unerwünscht”. Dann geht es wieder in den hübschen Gelben Kasten. Spätestens nach dem zweiten Brief haben sie es dann gecheckt und verschickten nichts mehr – denn die Rücksendegebühr (inkl. Bearbeitung) müssen sie ja übernehmen ;-) Das ganze macht etwa ein Jahr lang einen kleinen Mehraufwand – inziwschen habe ich aber seit 3 Jahren kaum noch ungewollte (persönliche) Werbung im Kasten (unpersönliche sowieso nicht wegen des Aufklebers). Scheinbar landet man irgendwann ohne jegliches Zutun auf den schwarzen Listen der Adressverkäufer.

  6. Spießer Alfons am 20. November 2008 um 16:16 Uhr

    @ Frank

    Mach’s doch wie daniel – siehe Kommentar unter Deinem! ;)

    @ daniel

    Mit vielen Briefen mache ich es genauso wie Du. Aber ich habe keinen Aufkleber am Briefkasten, denn ich WILL ja Werbung haben! Und da ich eine Blaue Tonne für Altpapier habe, ist das Entsorgen auch nicht allzu schwer. Was mich im vorliegenden Fall nur gestört hat, ist, dass die Post bei Massendrucksachen, wo schon auf dem Umschlag erkennbar ist, dass es Betrugsversuche sind, nicht die Beförderung ablehnt. So, wie jeder ordentliche Anzeigenleiter ein Inserat mit unlauterem Inhalt ablehnt.

  7. daniel am 24. November 2008 um 13:57 Uhr

    …gut, dass Du Werbung möchtest, ist halt berufsbedingt ;-)

    Übrigens hat die Post die Option, Drucksachen, die strafrechtlich relevant sind, zurückzuhalten und nicht auszuliefern. Ab und zu schöpfen sie ihren Handungsspielraum glücklicherweise auch aus: http://pro-koeln-online.de/art.....8_post.htm

ivw