Spießer Alfons: Mit Knöllchen aus der Krise!
Die allgemeine Wirtschaftslage ist so rosig wie Pumpernickel. Schwarzsehen ist genauso angesagt wie Schwarzmalerei. Und die Kanzlerin verpfändet ihre schwarze Kasse, von der wir Bürger gar nicht geahnt haben, dass es sie gibt, um Bürgschaften für diejenigen zu übernehmen, die besonders schwarze Schafe arme Schweine sind.
So kommen wir aber nicht aus dem Schlamassel! Was wir dringend brauchen, das ist ein Konzept, mit dem alle Bürger aktiv am Konsum beteiligt werden, sprich: auch die, die immer noch von Hartz IV leben. Die Idee dazu bekam der Spießer durch einen Bericht in seiner Lieblingszeitung, wo zu lesen war, dass die Polizei in Hamburg 60 neue Knöllchenschreiber einstellt. Und genau das isses doch: Deutschland braucht weniger Parkplätze, sondern mehr Knöllchenschreiber! Slogan: “Arbeits- statt Parkplätze!”
Wer soll Knöllchen schreiben? Zum Beispiel alle, die keinen Job haben! Und die finanzieren sich damit selber: Von jedem Knöllchen gehen in Zukunft 15 Prozent Provision an den Schreiber! In Hamburg sollen es bereits jetzt rund 30 Millionen Euro sein, die dem Fiskus von Falschparkern entrichtet wurden! Wenn sich die Zahl der Knöllchenschreiber verdoppelt, dann wären das schon 60 Millionen für Vater Staat — allein in Hamburg! Hinzu kommt: Hartz-IV-Gelder werden gespart, weil Knöllchenschreiber allein von ihrer Arbeit leben müssen. Merke: Wer schreibt, der bleibt!
Falsch geparkt wird nicht nur in Großstädten, sondern in jedem Dorfwinkel! (Im Notfall helfen auch neue Parkverbotsschilder!) Und wenn die Knöllchenschreiber so zahlreich sind wie die Ameisen und so fleißig wie die Bienen, dann kann Frau Merkel noch mehr Garantien geben. Nicht nur an Automobilbauer, sondern auch an Automobilbesitzer: Wer mehr als 100 Knöllchen p. a. zu bezahlen hat, der bekommt einen Parkgutschein für 1 x Parken im absoluten Halteverbot.
Dass wir mehr Blitzampeln und Radarwagen benötigen, ist ohnehin bekannt. Da ist nicht nur mehr Kohle für den Staat drin, sondern auch Neugeschäft für die Autoindustrie und deren Zulieferbetriebe. Und neue Arbeitsplätze werden damit ebenfalls geschaffen.
Und das Schöne ist: Keiner, der ein Knöllchen bekommen hat, kann sich darüber beschweren! Und wem es zuviel wird, der hat ja die Alternative, auf Busse und Bahnen umzusteigen. Schließlich leben wir ja nicht in einer Diktatur, sprich: Überwachungsstaat.
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Das ist mir nicht konsequent genug. Wir müssen die Park- und Halteregeln möglichst sinnbefreit und willkürlich halten, z.B. dürfen rote Autos an jedem 11. des Monats, außer der fällt auf einen Donnerstag, an dem die Sonne scheint [sofern nicht Winter ist, dann gilt der Mittwoch ohne Schnee], nur dann auf einem möglichen Parkplatz halten [höchstens 3 Minuten!], wenn der rechte vordere Blinker nicht läuft. Außerdem muss der Motor abgestellt werden [wg. Umweltschutz], jedoch jederzeit ein sofortiger Start möglich sein.
Sollte ein blauer Wagen mit weniger als 1,6 Liter Hubraum dort halten wollen, muss ein Arzt im Notfalleinsatz dem Fahrer bescheinigen, keinen Taxidienst zu betreiben – muss dann aber mindestens 47 Minuten dort stehen ohne das Auto zu verlassen.
Ich denke, das wäre schon mal ein Anfang. Ich überlasse den Sprachvergewaltigern in den Justitiarabteilungen der zuständigen Ministerien und Behörden, diese und andere Regeln in unverständliches Gebrabbel zu verwandeln, das über mindestens den Umfang der dritten Auflage der Encyclopaedia Britannica zu veröffentlichen ist.
ich bin dafür, das jeder deutsche Staatsbürger eine Art Kontroll- und Überwachungsfunktion ausübt und staatliche Kopfgelder für einen angezeigten Park,- Überholverbots,- Geschwindigkeits,- Drängel,- und Vorfahrtssünder gezahlt werden.
Dann hätten wir in absehbarer Zeit endlich wieder freie Straßen zum Fahrrad fahren und Schlittschuhlaufen, weil sich keiner mehr mit seinem Auto nach draußen traut
Und die saubere Luft …. herrlich….
@ Dierk @ Jan
Willkommen beim Brainstorming! Ich denke: So retten wir unser Land!
@all – damit werden wir die Weltherrschaft übernehmen
DDR!