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Barbusige Fallschirmspringerinnen fallen für die Werbung vom Himmel

16. Dezember 2008
von

fleggaard.jpgIch weiß nicht, wie es dem Sichelputzer nach seinem Urteil dahein erging und ob er den dänischen Spot mit einer Legion barbusiger Fallschirmspringerinnen auch im Büro durchweg mit Thumbs up vorzeigt. Bei Sevenload urteilt er über die Oben-Ohne-Springerinnen jedenfalls “Die Dänen haben’s halt drauf!”.

Das ist sicherlich nur eine rein fachliche Aussage über den Spot mit zig nackten Fallschirmspringerinnen, die dem Wort Reizüberflutung eine neue Dimensionen geben.

Sie werben für ein Produkt, das ich beinahe übersehen hätte: Ein Waschmaschinen-Sonderangebot von Fleggaard. Ein Elektronik-Händler. Obwohl man angesichts der Tatsache, dass die Busen gleich reihenweise sichtlich der Schwerkraft trotzen auch an einen Spot für Implantate glauben könnte.

Und die eigentliche Frage dürfte mit “Ja” zu beantworten sein. Sie lautet aber nicht “Ist der Spot frauenfeindlich” sondern “Ist der Spot letztlich nutzlos für die Marke?”

Da schaue ich mir die Werbung von Wes Anderson mit Brad Pitt lieber ein weiteres Mal an ohne sie zu verstehen.

Link: Fleg Master Tlpizza

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Kommentare zu “ Barbusige Fallschirmspringerinnen fallen für die Werbung vom Himmel ”

  1. Mike Schnoor am 16. Dezember 2008 um 09:16 Uhr

    Der Spot ist sehr aufwendig produziert und versprüht einen Charme, der auch über die nackten Tatsachen blicken lässt. Waurm? Nunja, viele Werbeagenturen in Deutschland sind einfach nur Müffelhasen, die sich durch langweilige Spots mit Ruhm und Ehre bekleckern wollen und das Image des Werbekunden polieren.

    Die Marke selbst gerät bei diesem “ero-Spot” jedoch so in den Hintergrund, dass man wirklich an leichte Bekleidung, Implantate oder Schönheits-OPs denken kann.

  2. OlafKolbrueck am 16. Dezember 2008 um 10:18 Uhr

    Wenn man *ähem* genau hinsieht, wird man zudem den Eindruck nicht los, dass 99 Prozent der Springerinnen in der Luft am Computer generiert/kopiert wurden und das weitere 1 Prozent im Studio vor der Bluebox entstand.

  3. Xavier am 16. Dezember 2008 um 11:38 Uhr

    Wenn es nicht im Studio gedreht würde, dann wären die Brüste beim Sprung plattgedrückt und am flattern. Ich glaube, dass würde dann nicht so nett anzusehen sein :)

  4. Mike Schnoor am 16. Dezember 2008 um 14:02 Uhr

    Danke Olaf für die Beweisführung: Ich habe nicht genau hingesehen. :)

    Aber im Ernst, der Spot suggeriert zumindest die notwendigen Faktoren an Unterhaltung, Kreativität und Humor, die vielen Spots made in Germany einfach fehlen.

  5. podpimp am 16. Dezember 2008 um 17:53 Uhr

    Hat jemand mal alle Brüste aufaddiert?

  6. OlafKolbrueck am 16. Dezember 2008 um 18:17 Uhr

    @podpimp du bist doch der Fachmann. :-)

  7. Jan am 16. Dezember 2008 um 18:54 Uhr

    es sind eindeutig ausreichend Brüste da :-)
    und anscheinend auch alle echt, weil nirgendwo ein Silikonimplantat rausgehüpft ist, als der Fallschirm aufging – wobei das ja der Lacher überhaupt gewesen wäre ;-)

  8. Mike Schnoor am 16. Dezember 2008 um 21:43 Uhr

    @Jan – Neues Trendthema: Pimp Your Werbespot!

  9. Jan am 17. Dezember 2008 um 11:06 Uhr

    @Mike Schnoor – eine Marktlücke? Man nehme eine beliebigen Werbespot und pimpe den solange, bis der auch viral funktioniert?

  10. gehtsnoch am 17. Dezember 2008 um 13:43 Uhr

    Titten = Unterhaltung, Kreativität und Humor? Wenn also künftig in Deutschland für Waschmaschinen und jedes andere beliebige Produkt mit nackten Frauen geworben wird, dann ist das einfallsreich und wünschenswert?
    Für solche Notständler, wie sie sich hier äußern bzw. die solche Spots drehen müssen, gibt es doch inzwischen genug Alternativen wie youp*** & co. Werbung hat für mich nicht die Aufgabe sexuelle Probleme zu kompensieren.
    Dieser Spot ist nicht nur frauenfeindlich sondern abstoßend, nicht nur für Frauen (die eigentliche Zielgruppe???) sondern auch für Männer, deren Hormonhaushalt ausgeglichen ist. Und von letzteren existieren tatsächlich mehr als genug, sie fallen leider nur weniger auf, weil sie anderen Beschäftigungen nachgehen als sich nicht im Netz von Video zu Video zu hangeln und diese notgeil kommentieren zu müssen. Schade eigentlich. Da ich über einen Werbenewsletter hier gelandet bin, möchte ich einmal stellvertretend für diese und ähnliche Werbeaktionen äußern: Nein, danke, so nötig haben selbst wir Männer es nicht.

  11. vader am 18. Dezember 2008 um 01:30 Uhr

    “Wenn man *ähem* genau hinsieht, wird man zudem den Eindruck nicht los, dass 99 Prozent der Springerinnen in der Luft am Computer generiert/kopiert wurden und das weitere 1 Prozent im Studio vor der Bluebox entstand.”

    “Wenn es nicht im Studio gedreht würde, dann wären die Brüste beim Sprung plattgedrückt und am flattern. Ich glaube, dass würde dann nicht so nett anzusehen sein :)

    Ach, sagt grad und der einen ist nicht einfach der Fallschirm nicht aufgegangen und die hat nochmal Glück gehabt, dass sie in den Pool gefallen ist? Sagt grad, man kann nicht ohne Fallschirm springen, wenn man nur ins Wasser trifft?

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  • [...] Film ist Werbung.Wer wirbt?Wofür? via off the record Geschrieben von rowi in Medien um 16:50 | Noch keine Kommentare | Keine Trackbacks Tags für diesen [...]

    Filmquiz - Der Standardleitweg — 16. Dezember 2008 @ 17:23 Uhr
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