Breitenbach/Brown – Die Zwei aus dem Ideen-Kiosk: “Eingebildete Kunden sind gut”
Es ist ein spannendes Experiment, dass Patrick Breitenbach, jahrelang Mastermind beim Werbeblogger, und Marcus Brown, dessen bloggende Kunstfigur “The Kaiser” stets für schadenfrohes Grinsen oder lange Gesichter in der Werbeszene sorgte, da vor kurzem aus der Taufe hoben: Breitenbach /Brown heißt das Unternehmen, das noch nicht weiß, was für ein Unternehmen es ist.
In einem öffentlich dahingebloggten Selbstfindungsprozess sucht das Duo nach der eigenen Aufgabe, dem eigenen Rollenverständnis und dem Geschäftsmodell für Breitenbach/Brown. Das zunächst anarchisch anmutende Projekt eines digitales Schaufensters und offenen Ideenbrutkastens liefert inzwischen durchaus verwertbare und weiterführende Gedankenstränge.
Über ihre Motive, den Brainstorming-Prozess, das Risiko des Scheiterns und die Abneigung gegenüber Worthülsen sprechen Brainstormer Breitenbach und Werbe-Enfant-terrible Brown im Interview mit Off-the-record. Dabei wird klar: Eine Agentur wollen sie eigentlich nicht sein, ein Start-up sind sie erst recht nicht und die erste Rechnung will man spätestens im April schreiben.

Seit Ihr nun eine Agentur, ein Think Tank oder etwas völlig anderes?
Patrick Breitenbach: Jeder von uns hat sicher eine Art Ideenpool im Kopf. Das tragen wir gegenwärtig zusammen. Es gibt also noch kein Endprodukt. Im Moment ist es ein Prozess mit offenem Ergebnis.

Marcus Bown: Klar war uns zu Beginn nur , dass wir etwas gemeinsam machen wollen. Nun wollen einfach nur MACHEN. Anfangen. Wir wollen unsere Gedanken herausspucken, sie anschließend erst einmal beiseite legen und in diesem Prozess dann eine grundsätzliche Idee finden.

Ist das am Ende nur eine geschickte Art der PR für einen Business-Launch?
Marcus Brown: Es ist kein PR-Gag. Wir wissen tatsächlich nicht, was wir sein werden. Vor einigen Tagenn sah es beispielsweise aus, als wenn wir so eine Art Tante-Emma-Laden werden.
Was ist da drin?
Marcus Bown: Wir spielen gerade sehr stark mit kontextuellen Ideen.
Bitte?
Marcus Bown: Wir schauen uns keinen Markt an, sondern eine kleine Ecke in einer kleinen Stadt. Dann überlegen wir, was ist dort der Kontext, was ist die Historie, was bietet sich dort an und was könnten wir dort machen. Wir sammeln dadurch einfach einige grundsätzliche Ideen. Da kann auch natürlich auch Schmarrn dabei sein.
Das Risiko geht Ihr ein?
Patrick Breitenbach: Ja. Das ist uns bewusst. Es geht schließlich um Brainstorming.
Ihr blogt diesen Brainstorming-Prozess. Aber Kommentare sind nicht möglich. Warum?
Patrick Breitenbach: Es ist kein normaler Blog. Es ist auch kein Open-Source-Projekt. Wir wollen wertfrei mit unseren Ideen herauskommen und sie erst einmal fließen lassen. Da könnten Kommentare den Fluss behindern.
Warum schreibt Ihr euch dann nicht einfach Briefe?
Patrick Breitenbach: Es ist uns schon wichtig, dass wir von Anfang an zeigen, wie sich dieses Unternehmen
entwickelt – wenn es denn ein Unternehmen wird.
Marcus Brown: Für mich hat das auch mit Mut und Offenheit zu tun. Wir machen es für alle öffentlich, um zeigen, dass wir es ernst meinen. Aber wir erlauben uns auch, alle klassischen Regeln zu brechen, die es für Blogs bislang gab. Wir brechen diese nicht bewusst. Wir brauchen sie einfach nicht.
Gibt es einen Zeitplan?
Marcus Bown: In einem klassischen Brainstorming-Prozess gibt es immer ein enges Zeitkorsett. In dem jetzigen Format nehmen wir uns die Zeit, die wir wollen.
Ihr habt euch also auch keinen Zeitpunkt für eine konkrete Definition eurer Rolle gesetzt?
Marcus Brown (lacht): Ich würde schon gerne mal im April eine erste Rechnung zur Bank bringen.
Patrick Breitenbach: Es gibt keine Wegpunkte. Das Hauptziel ist es, im April als Unternehmen dazustehen.
Noch einmal: Was das sein wird, steht schlichtweg noch nicht fest?
Patrick Breitenbach: Genau. Es kann auch sein, dass wir feststellen, mit dem Endergebnis ist kein Geld zu verdienen. Das Risiko gibt es immer. Aber das ist mir lieber, als etwas im stillen Kämmerlein zu entwickeln und dann krampfhaft etwas zu auszuprobieren, was tausend andere auch anbieten. Ich bin aber sehr, sehr sicher, dass am Ende ein ordentliches Geschäftsmodell steht. Der jetzige Prozess ist sehr inspirierend.
Marcus Brown: Ich bin mir ziemlich sicher, wir werden keine Agentur sein. Das sagt mir mein Bauchgefühl. Was sagst Du Patrick?
Patrick Breitenbach: Ich habe es ja schon in einem Posting formuliert. Wir sind eigentlich eher keine Agentur, wenn schon dann eher ein Think Tank. Es wird sicherlich keine klassische Agentur werden.
Ist der Prozess der offenen Unternehmensfindung auch Branding für die Köpfe Breitenbach und Brown?
Patrick Breitenbach: Ein Stück weit schimmert immer unsere Persönlichkeit durch. So kann man herausfinden, wie wir ticken. Ein Kunde bucht schließlich kein Unternehmen, sondern Menschen. Genau darum geht es uns auch letztlich. Das wollen wir vermitteln. Natürlich ist das in einem gewissen Sinne auch PR. Aber es ist keine geplante Strategie.
Könnt Ihr mit euren langen Gedankengängen denn Powerpoint-verwöhnte Kunden interessieren?
Marcus Brown: Der Blog ist keine Unternehmens-Website. So weit sind wir noch nicht. Wenn uns Kunden jetzt schon folgen, hilft uns das nicht weiter. Wenn sie uns morgen anrufen, um uns zu buchen, müssten wir zurückfragen: Wofür? Das wissen wir doch selbst noch nicht.
Patrick sperrt sich in einem Posting gegen etliche Werbebegriffe und verbannt sie aus seinem Vokabular. Wollt Ihr die Werbesprache neu erfinden?
Marcus Brown: Veto! Wir haben keine Werbeworte verbannt. Wir verbannen Begriffe aus der Wirtschaft. Worte, die ich jetzt verbanne, habe ich früher als Unternehmensberater benutzt. Schluss damit. Für mich geht es nicht darum, neue Worte zu finden. Ich will Klartext reden. Wenn man Klartext spricht, überlegt man nämlich genauer was man sagt.
Patrick Breitenbach: Es ist vor allem eine Art Selbstreinigungsprozess. Wörter beeinflussen auch ein Stück weit dein Denken. Viele Worten haben außerdem gar keine wirkliche Bedeutung. Aber ich verbiete anderen keine Wörter. Ich verbanne sie nur aus meinem Sprachgebrauch. Ich versuche nur Vorbild zu sein und Klartext zu reden. Schön, wenn die Kunden es dann auch machen.
Marcus, Du hast ohnehin ein gespaltenes Verhältnis zu Werbern.
Zitat: “I had always thought that people who do advertising must be complete and utter tossers with the attention span of goldfish. That was 10 years ago and I can confirm that nearly all people in advertising are complete and utter tossers with the attention span of goldfish.”
Was seit Ihr denn dann in diesem Gewässer. Der Putzerfisch?
Patrick Breitenbach: Ein Putzerfisch macht wichtige Arbeit.
Marcus Brown: Ja, das Zitat stammt von mir. Gesagt hat es meine Figur „The Kaiser“, der es immer auf die Spitze
getrieben hat. Natürlich steckte da auch ein Stück Marcus Brown drin. Aber ich habe in den letzten drei, vier Monaten Leute kennengelernt, die eine Ausnahme von dieser Aussage darstellen. Ich weiß allerdings nicht, ob Agenturen künftig unsere Kunden sind. Andererseits bin ich nur 50 Prozent von Breitenbach/Brown. Vielleicht wollen die Agenturen lieber mit Patrick arbeiten (lacht).
Der Werbeblogger Patrick Breitenbach war aber auch immer ein wenig “Motzblogger”. Kaufen sich die Kunden also unbequeme Denker, Querdenker ein?
Patrick Breitenbach: Natürlich ist der Werbeblogger ein Teil meiner Persönlichkeit. Dazu gehört viel Kritik, aber auch viele konstruktive Gedanken. Dieser Aspekt ist mir sehr wichtig. Große Kunden haben mich außerdem schon in der Vergangenheit engagiert. Auch vor dem Hintergrund des Werbebloggers. Sie hatten keine Angst. Im Gegenteil. Sie waren sehr froh, wenn da jemand im Meeting saß, der auch mal Widerspruch einlegte.
Marcus Brown: Ich sehe mich nicht unbedingt als Querdenker. Wir haben unsere Haltung, wir haben unsere Ideen. Wir schauen über den Horizont. Das passt vielleicht nicht zu bestimmten klassischen Märkten.
Patrick Breitenbach: Es ist auch eine Frage der Definition. Ein Querdenker – positiv verstanden – ist für mich jemand, der nicht auf sein Themengebiet fixiert ist und offen denken kann.
Marcus, Du bist ein Enfant terrible des Web, Künstler, Designer, Entwickler. Passt ein Künstler überhaupt in die Werbung – reicht es nicht, wenn sich Werber als Künstler fühlen?
Marcus Brown (lacht): Danke. Auf die Frage habe ich gehofft. Nein. Deshalb haben wir Breitenbach/Brown gegründet.
Wie sieht die ideale Zusammenarbeit mit dem Kunden aus?
Patrick Breitenbach: Wenn wir mit Kunden arbeiten, wollen wir tatsächlich im Wortsinn mit dem Kunden arbeiten. Sicherlich könnte man uns auch ein Briefing in die Hand drücken. Aber es ist uns lieber, wenn wir mit dem Kunden zusammensitzen und die Dinge gemeinsam entwickeln.
Marcus Brown: Verzweifelte Kunden sind immer gut, eingebildete Kunden sind immer gut.
Hat das Logo-Design mit seinen widersprüchlichen Schrifttypen eine Bedeutung?
Marcus Brown: Fraktur kann ich nicht lesen. Ich wollte aber meinen eigenen Namen lesen können. Nein, da solltest Du nichts hineingeheimnissen.
Patrick Breitenbach: Wenn man es darauf anlegt, kann man vielleicht ein wenig den Gegensatz Deutsch-Englisch darin sehen.
Wie habt ihr zusammengefunden?
Marcus Brown: Ich habe Patrick bei einem Werbeblogger-Stammtisch in München kennengelernt. Es passiert selten, dass man den ganzen Abend mit jemanden zusammensitzen und mit ihm zugleich streiten und sich verstehen kann. Über ein Jahr hinweg ist diese Idee dann gewachsen. Wir haben in der Zwischenzeit ein paar großartige Projekte zusammen betreut. Und nach einem Projekt — schönen Gruß nach Berlin — entstand der Grundstein für unser jetziges Vorhaben.
Gab es einen Tipping point für den Entschluss?
Patrick Breitenbach: Den gab es sicherlich kurz bevor es los ging. Aber ich könnte es nicht mit einem konkreten Moment verknüpfen.
Würdet Ihr euch als Start-up bezeichnen — oder wäre das eine Beleidigung?
Marcus Brown: Ja. Brrrrr.
Patrick Breitenbach: Ich würde mich selbst nie so nennen.
Man wird also bei Euch niemals etwas von einer Finanzierungsrunde hören?
Marcus Brown (lacht): Ich sag jetzt was PR-mäßiges: Es gibt natürlich schon Anfragen.
Patrick Breitenbach (lacht): Im Ernst: Wir bekommen grundsätzlich sehr viel Zuspruch für unser Projekt.













Ich finde den Beitrag ja ganz nett und gegen die Darstellung, dass Herr Breitenbacher immer kritisiert, ist auch nichts zu sagen!
Kritik ist immer gut, aber sie muss eben auch fundiert sein und das kann man bei Herrn Breitenbacher zu keinem Zeitpunkt sagen. In seinen Darstellungen wird nach allgemeiner Verfassung und Wohlbefinden ausgeteilt, auf einem sehr minderen Niveau diskutiert und von einer objektiven und zweifelsfreien Darstellung kann keine Rede sein!
Anfangs fand ich den Blog wirklich gut, nachdem mir Kollegen einer Agentur aber über die verdrehten Inhalte und die Arroganz des Herrn Breitenbacher berichtet haben, habe ich mir die Artikel und Beiträge aus einer anderen Perspektive angeschaut. Dann habe ich ihn selbst auf einer Veranstaltung in Hamburg erlebt und am Folgetag habe ich den Blog aus meinen Lesezeichen verbannt!
Meine Darstellung ist sicherlich sehr subjektiv, sie soll auch nicht verletzen, aber wenn Herr Breitenbacher ein so hohes Niveau von anderen Menschen einfordert, sollte dieses Niveau auch eine selbst auferlegte Maxime sein. Hier hat Herr Breitenbacher in der Wahrnehmung der Verhältnisse erhebliche Schwierigkeiten!
Ich hoffe, dass er bei seinem neuen (Nicht-Startup???) viel Glück hat, er wird es brauchen!
Was machen die denn nun eigentlich, außer um den Brei zu reden?
Hab mir mittlerweile eine eigene Meinung zum Brainstormen gebildet, die sicher nicht jeder teilen muss: brainstormen und jegliche Form von Kreativitätsentwicklung geht nach meiner Efahrung nur richtig gut im geschützten Raum.
Which means: Geschützten Raum habe ich mit Menschen, die sich wirklich wohlgesinnt sind, wenn eine Athmosphäre des gegenseitigen Respekts (die einfach DA ist und nicht jedesmal mühsam eingefordert werden muss) und die Offenheit, auch mal ohen Konsequenzen was richtig Blödes sagen zu dürfen. Denn genau aus dem kommt häufig das Interessante, die echten wild horses. Und aus dem offensichtlich Vernünftigen kommt häufig Konsens-Langeweile (weil schon mal gedacht).
Einen gewissen Schutz haben sich Breitenbach und Brown verpasst, indem sie die Kommentare abgeschaltet haben. Das halte ich für legitim und notwendig (was den geschützten Raum betrifft).
Einen noch besseren Schutz (und damit ein besseres Gefühl, alles sagen zu dürfen, ohne dass das Konsequenzen hätte, und damit noch mehr oder gar bessere kreative Ergebnisse) hätten sie sich verpassen können, wenn sie die Öffentlichkeit ganz da raus gelassen hätten. Ist aber ihre Entscheidung.
Vermutlich ist es eine Gratwanderung und die echten “Sager” kommen zwischen den beiden am Telefon (und nur Schäuble hört mit) und per Mail/Passwort-Twitter. Ganz sicher, so wahr der Papst katholisch ist^^.
Einsofern scho a bissi PR. Einfach nicht zu leugnen.
Is ja in Ooordnung. Aber zugeben hätten sie es schon können. Bricht doch kein Ast aus dem Krönchen.
ich stimme “jenne” zu.
die beiden wollen nicht nur keine agentur sein. sie könnten es auch nicht. man muss sich nur mal ein altes werbeblogger-interview mit breitenbach anhören (da fragt er oliver voss:
“und was muss man da so machen, um als kreativer zu jvm zu kommen. braucht man da so ne hochkreative mappe, oder so was?”) um seine ahnungslosigkeit zu bemerken.
und noch etwas: “brainstorming” ist eines der bösen wörter, die ihr nicht benutzen wollt. abgesehen davon habe ich das wort brainstorming schon lange nicht mehr gehört. wir in der werbung, wir “denken aus”. weil wir klartext sprechen.
soerensen,
du bist ja mein Lieblingstroll hier und eigentlich sollte ich das nicht mal ignorieren.
Mit der Kritik zum Wort “brainstorm” hast du einen kleinen Punkt. Auch ein Troll hat seine Momente, keine Frage.
Das mit der von dir angekreidete Frage im Interview schießt jedoch ins Leere. Es ist kein Zeichen von Ahnungslosigkeit in der Werbung und Ahnungslosigkeit von Agenturarbeit, wenn die Interviewfragen nach” was is eigentlich a Dampfmaschien’…” klingen, sondern eine übliche (wenn auch abgenudelte) Interviewtechnik. Man muss Breitenbach und Brown nicht mögen, aber musst dir schon andere Argumente ausdenken, um bis zum Rufmord hin Unfähigkeit zu begründen. War a bissi flach und sehr feige, trollmäßig halt.
Nun zum Wetter.
@ Vroni
auf deine antwort habe ich gewartet. ist vielleicht nicht das beste beispiel. aber auch nur eines von vielen. ich finde, man merkt seine ahnungslosigkeit in jedem zweiten artikel, den er über werbung geschrieben hat. er kennt halt alles nur theoretisch, aber hat nie in einer vernünftigen agentur gearbeitet. es sei ihm verziehen, von mir aus kann er über sie schreiben. nur werbung machen, das kann er nicht.
- zumindest hat er es noch nie gezeigt.
….
[vom admin gelöscht. Lieber Soerensen bleib bitte höflich. Deine bezeichnug war schon beleidigend. Der Admin]
Ach was, ob VKF-Agentur oder “vernünftige” (was ist das) Agenturen: kochen alle nur mit Wasser. War in einer solchen. Stressig ja, aber bocklangweilig. Nach 10 Jahren wiederholen sich die Dinge langsam und dann muss man etwas anderes machen, sonst setzt man Staub und Speck an.
Viel interessanter finde ich, was Brown bis jetzt so alles gemacht hat. Aber da hatte ich mal fürchterlich von Breitenbach einen als “Stalker” böse auf den Deckel gekriegt, weil ich das sorgfältig in einem Blogbeitrag zusammentrug, was im Netz verstreut rumliegt. Dabei ist es wirklich hochkarätig und nix, was sich zum bösartigen Derstalken eignen würde. Seitdem dieser Irritation bin ich a bissi vorsichtig mit den beiden.
@vroni, ne verstecken muss er wirklich nicht:
“Over the last fourteen years I’ve done stuff for people like Microsoft, Avis, Toyota, Rover, Infineon, GlaxoSmithKline, Deutsche Telekom, BrainPool and Nintendo of Europe.
I’m 36, I live in Munich and I have curly hair.”
http://theidesofmarch.wordpres.....cus-brown/
I’m 37 now.
Olaf:
(Satire an) Ja mai, I hob aa done stuff for schiessmichtot Bristol Myers Sqibb, Dupont, Amgen, WMF, Nobel, BA, COTY, weißderGeier, äh knowthevulture was solls.
Wirklich interessant ist als was, in welcher Position und was man da genau gemacht hat. Der übliche trockene Biografie-Kram halt. Statt pures Namedropping. Und das hatte ich hingeschreiben (war ebenfalls erste Sahne bei ihm). Die Beule aber spür ich heut noch, die mir Patrick out of the dark verpasst hat. Wie gesagt, find ich seltsam. Vielleicht bin ich nur ein kleiner dummer Nungo, dass ich das nicht kapier…
@Brown
Which Sign?
@Vroni
ich kann dir das auch nicht erklären.
Vielleicht machen einen auch wechselnde Existenzen im Web, siehe Don, der da etwas offener geworden ist über die Jahre, auch sensibel.
Zurück zum Thema.
Zurück zum Thema, stimmt Olaf.
Zitiere:
“Marcus Brown: Für mich hat das auch mit Mut und Offenheit zu tun.”
und:
“Patrick Breitenbach: Ein Stück weit schimmert immer unsere Persönlichkeit durch. So kann man herausfinden, wie wir ticken. Ein Kunde bucht schließlich kein Unternehmen, sondern Menschen.”
Tatsächlich war es daher voll BEIM Thema, was ich Nungo geschrieben habe. Der Kunde bucht Menschen. Und er will wissen, wer die sind, jede Garantie.
@Vroni
Touché
Wichtigtuer erkennt man stets daran,
dass sie nichts Wichtiges tun.
@ admin
ich bleibe gerne höflich, will aber nicht “Troll” genannt werden.
Und wenn, dann möchte ich gerne auf gleichem Niveau zurück schießen.
“Lieblingstroll” fand ich eigentlich ganz nett und nicht abwertend. Außerdem sind Trolle ja nicht nur böse Wesen. Seit meinem Island-Urlaub find ich sie ganz sympathisch.
@ admin
gerade erst entdeckt:
Troll (Netzkultur)
„Don’t feed trolls!“ – In einigen Foren und im Usenet werden solche Warnungen verbreitet.
In einem Internet-Medium wird ein Autor als Troll bezeichnet, dessen Beitrag nicht zu dem Thema beiträgt, sondern der vor allem das Ziel hat, weitere Reaktionen hervorzurufen, ohne am eigentlichen Thema interessiert zu sein. Die Beiträge selbst werden meist als Troll, Troll-Post oder Troll-Posting bezeichnet.
Das finde ich dann einfach nur falsch, – denn ich bin sehr am Thema interessiert – auch wenn ich vielleicht eine andere Meinung als Frau Vroni habe.
Und in Island gibt es (entgegen Wikipedia) tatsächlich Trollbeauftragte. Ganze Vorhaben werden abgebrochen, wenn es die Trolle stören könnte.
http://www.webmoritz.de/2008/07/19/archiv8514/
Für mich sind off-the-record-Trolle sehr spezielle, die superschnell sehr persönlich werden und persönlich angreifen und beleidigen. Vorwürfe von Unfähigkeit um sich werfen, sich aber weigern, das sauber zu belegen. Wir sind ja alle so emo.
@jenne. Welche Veranstaltung in Hamburg war denn das? Welches Thema? Würde mich sehr interessieren, zumal ich bei sooo wahnisnnig vielen Veranstaltungen in HH nicht gesprochen habe. Ach ja, und wieso hast du bei der Veranstaltung mich nicht auf meinen angeblichen Unsinn, den ich verzapft habe angesprochen? Also Fragen lasse ich ja eigentich schon z, oder haben dir bis dato die Kollegen noch nicht gesagt, wie böse und arrogant ich bin?
Ansonsten erlebe ich hier außer Kritik an Personen nicht wirklich konstruktiv-fundiertes (Vroni mal ausgenommen). Hab ich so abgefärbt?
Wir können keine Agentur sein, deshalb sind wir keine Agentur. Absolut korrekt sorensen. Daher machen wir ja etwas ganz anderes. Finde ich übrigens witzig, dass du meine Interviewfragen als meine persönliche Fragen an Olli Voss wertest. Das Werbeblogger-Leser (die nicht gleich Senior im Titel haben) vorab Fragen stellen konnten, ist dir dabei wohl entgangen.
Naja wie dem auch sei, ihr seid mich ja nun endlich los und endlich habt ihr eure Ruhe in eurer großen richtigen Werbeagentur, von denen Normalsterbliche keine Ahnung haben, was da drin eigentlich so Geheimnisvolles vorgeht.
Ich widme mich jetzt wieder MEINER Arroganz. Tschüüs.
@Vroni: Für die Beule entschuldige ich mich im nachhinein. Ich wollte Brown damals in Schutz nehmen, hatte damals einen anderen sensiblen Kontext.
Manchmal muss man meine Reationen nicht verstehen. Bin halt nur ein Breitenbacher.
Und ich schäme mich für nix, was ich in der Vergangenheit gemacht habe. Hab sogar ein paar Monate als Metallbauer gejobbt. Wer das als Ausschlusskriterium für Werbung sieht … ja mei, was soll ich sagen? Einen Grund mehr Breitenbach & Brown zu machen.
@soerensen
Your welcome. Ich als admin lass dich ja auch machen .
@vroni
Emo? das macht mich jetzt echt betroffen.
@olaf – stier.
@vroni – ich möchte mich auch bei dir entschuldigen – über ein glas bier; tel nummer steht bei uns auf’s blog (contact) ruf mich einfach an.
@vroni: auch ich war ja nicht unbeteiligt. Darauf eine Sprotte in Kiel oder was Bieriges in HH
@ patrick breitenbach
ok, verstehe ich. aber die frage hatte dort doch niemand gestellt? abgesehen lernt man als praktikant – wenn man sich für werbung interessiert – womöglich schon ein bisschen früher,
wie man als kreativer in eine (gute) agentur kommt.
aber ok, sorry wenn du die frage für jemand anderen gestellt hast.
@sorensen: Es ist mir ehrlich gesagt auch völlig egal, für wie dumm du meine Fragen hältst. Für dich und alle anderen brillianten Menschen, die in die Werbung wollen, habe ich sie jedenfalls schon einmal offensichtlich nicht gestellt.
Mich wundert es nur, dass du trotz meine Ahnungslosigkeit von deinem Lieblingsthema, fast schon besessen bist von meiner Person und so viel Detailinfos über mich besitzt. Kostet das keine Energie?
Das doofe daran, ich weiss über DICH, deine Person und deine Fähigkeiten rein gar nix. Daher macht es für mich wenig Sinn diesen Dialog fortzuführen, so gerne ich es auch kostruktiv hier täte.
@ patrick breitenbach.
ich weiß ehrlich gesagt nicht viel über dich. und ich will auch gar nichts von und über dich wissen.
ich habe aber diese podcastfolge gehört (aus interesse an jvm und oli voss) – und ein paar deiner beiträge bei werbeblogger habe ich auch gelesen. werde ich aber nicht mehr machen,
denn das ist tatsächlich zeitverschwendung für mich.
du weißt doch immerhin schon, dass ich ein brillanter mensch bin
Damit wäre alles gesagt.
“du weißt doch immerhin schon, dass ich ein brillanter mensch bin ”
Hmm ich dachte, ich habe gar keine Ahnung …
Vroni: ich find’s fantastisch! Habe auch schon auf Werbeblogger gefragt (bevor er aus meinen Feedreader veschwand), was dieser Brown schon gemacht oder wo er schon gearbeitet hat. Wurde mit der üblichen, diesem Blog eigenen Arroganz und Frechheit abgewatscht.
Alfons: Also, Enfant terrible der Werbung? Wieso? Mit irgendwelchen Kundennamen herumwerfen kann jeder, kenne ich eigentlich nur von Juniortextern, die sich bewerben. Niemand, den ich kenne, hat je was von Brown gehört. Das böse Wort “Luftnummer” steht im Raum.
Jess? Wer bist du und was hast du schon gearbeitet?
Mal sehen, ob du weniger arrogant und frech bist als ich es sein soll.
Ich verabschiede mich jetzt aus der energiezehrenden “Diskussion” mit ein paar angekästen Geistern, die ich nicht kenne und die unter dem Deckmantel ihres anonymen Nicknames andere Menschen (die sie ebenfalls nicht kennen) als arrogant, unfähig und was weiß ich abwerten.
Sollte es also noch irgendwelche sachlichen Fragen oder Anmerkungen geben, so antworte ich gerne.
Alles andere lasse ich für sich sprechen. Das muss man wirklich nicht mehr kommentieren.
Ach, kein Problem: Ich bin seit zwei Jahren Senior-Texter in einer mittelgroßen Werbeagentur in Hamburg. Habe bis jetzt vor allem Autos, Kosmetik und Bier gemacht. Ursprünglich komme ich aus einer kleinen Stadt in Niedersachsen. Bitte verzeih, wenn ich dir nicht meinen Nachnamen und meine Telefonnummer gebe…
Und was den Rest angeht: Es beruhigt mich, dass ich nicht der einzige bin, der euren Blog schon lange und nun eure Bemühungen “mal irgendwas zu machen, mal sehen was rauskommt” für extrem windig hält. Wäre mir ja auch egal, aber wenn ihr eure Planlosigkeit so an die große Glocke hängt, dürft ich euch über Kommentare darüber nicht wundern. Für zwei eher unbekannte Berater/Kreative/Wasweißich ein mutiger Schritt! Vie Erfolg!
Danke. Werden wir haben.
Liebe Grüße nach Hamburg.
Ich wette dagegen!
Aber ich würde euch anbieten, dass ihr im April eure erste Rechnung an mich stellen dürft. Dann lernen wir uns kennen und ich erfahre endlich, was ihr könnt.
@soerensen: Ein Wort ist ein Wort. Kontaktdaten dürften ja relativ leicht für dich zu finden sein.
Schönes Wochenende!
Ein Wort ist ein Wort. Ich hoffe, dass ihr bis dahin aber nicht allzu teuer seid
Frohe Weihnachten – und trotz kritischer Anmerkungen –
ein erfolgreiches 2009!
Wir wären dann soweit:
http://breitenbachundbrown.de/