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JC Penney schafft sündige Männer ins Doghouse

16. Dezember 2008
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doghouse.jpgSo etwa einmal in der Woche trudelt von einem wohlmeinenden Menschen, der wahrscheinlich in irgendeiner Seeding-Agentur sitzt, eine Mail ein, die einen tollen viralen Spot für den Blog empfiehlt. Meist ist das irgendein langweiliges Zeug, das dringend Anschub benötigt, weil es im Massengrab Youtube vermodert.

Zu Recht, denn auch kaum ein Blog hypt das mit der kreativen Brechstange zusammengeschusterte Bewegtbild. Sie taugen nicht einmal als schlechtes Beispiel, weil ihnen selbst das zuviel Buzz liefern würde.

Die wirklich guten Spots machen eh ohne solche Kickoff-Hilfe per Agentur-Mail die Runde. So wie Doghouse vom US-Händler J.C. Penney über den ich gleich mehrfach bei Twitter gestolpert bin. Für mich ohnehin eine verlässlichere Quelle als mein Outlook.

Doghouse, hier die Website, begeistert trotz seiner Länge mit saisonorientiertem Witz, spricht allgemein menschliche Erfahrungswerte an und bietet Mehrwert durch seine Warnung an alle Männer vor dem falschen Weihnachtsgeschenk  für die Ehefrau. Haushaltsgeräte bespielsweise.
Das macht die Story auch so viral: Sie spricht die Gefühlswelt an und erinnert an Dinge, die jedermann und jedefrau so oder ähnlich selbst oder im Umfeld schon einmal erlebt hat.

Die Story beginnt mit einem Mann, der seiner Frau einen Staubsauger schenkt. Die frevelhafte Tat bringt ihn in eine Hundehütte. Eine Art Vorhölle für eheliche Versäumnisse in der bereits Leidensgenossen ihre Sünden büßen. Der Schluß ist dann natürlich Werbung. Die Erinnerung an die einzig sinnvolle Geschenkidee: Schmuck von JCPenney

Die Kampagne, die auch an Facebook Connect angeknüpft ist, stammt von Saatchi & Saatchi New York zusammen mit Razorfish. Regie führte Bryan Buckley.

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Kommentar zu “ JC Penney schafft sündige Männer ins Doghouse ”

Trackbacks

  • [...] Beware of the Doghouse ist einer meiner Lieblinge der letzten Tage. Er zeichnet sich aber weniger durch spektakuläre Wendungen, oder Überraschungen aus, vielmehr erzählt er eine bekannte Geschichte. Das Doghouse erinnert von Vorne bis Hinten an klassische Gefängnisszenen aus der Filmwelt. Oft hat man Dialoge gehört, wie Ich habe nichts getan, ich bin unschuldig! woraufhin die Antwort wie automatisiert kommt Jeder hier denkt, er ist unschuldig, oder Jungs? was mit Gelächter beantwortet wird. Und dann darf jeder seine Geschichte erzählen, einer darf versuchen den Gnadenausschuss von seiner Läuterung zu überzeugen, was ihm natürlich nicht gelingt, aber der Fluchtplan ist bereits ausgearbeitet. Das und noch einige weitere klassische Filmfiguren und -rollen werden ihr in eine ebenso banale wie klare Botschaft gepackt: Schenkt den Frauen Schmuck!Und trotzdem, oder gerade deswegen macht der Spot so viel Spaß. [via] [...]

    Der Weihnachtsmann und die schlechten Geschenke « Nummer 15 — 16. Dezember 2008 @ 12:38 Uhr
ivw