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„Handelsblatt“ reißt Mauern ein

29. Januar 2009
von

Gestern noch schrieb ich über den Knast der Newsmedien in Print und Web. Nun zeigt Holtzbrinck, wie man sich dem Web öffnet und daraus eine Win-Win-Win-Win-Situation für „Handelsblatt“, Leser, Blogger und Dienstleister Twingly macht.

Was ist der Service? Künftig gibt es unter Artikeln auf handelsblatt.com Linkverweise auf Blog-Beiträge, die sich gleichfalls dem Thema widmen und den “Handelsblatt”-Artikel verlinkt haben. Für die Weiterleitung sorgt das schwedische UnternehmenTwingly, eine Art Blog-Suchmaschine wie Technorati.

Vergleichbar sind die Links von Twingly beim Handelsblatt mit den Trackbacks unter den Postings hier im Blog. Twingly bietet im Grunde eben diese Rückverlinkung (Trackback),  filtert aber Spam-Blogs etc bereits automatisch heraus.

  • Vorteil für den Leser: Er kann sich ein breiteres Debattenbild verschaffen.
  •  Vorteil für das Handelsblatt: Es kann auf zusätzliche Verlinkungen hoffen und damit auf mehr Google-Juice.
  • Vorteil für Twingly: Der Dienst verschafft sich in Deutschland mehr Awareness.
  • Vorteil für den Blog: Auch er kann neue Leser gewinnen.
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ivw