Linkedin spricht jetzt Deutsch
Gefühlt im Jahr 2000 wurde es erstmalig angekündigt: die deutschsprachige Version und die Deutschlandoffensive des Business-Netzwerks Linkedin. Nun ist es soweit. Linkedin startet heute in deutscher Sprache. Eine Kampfansage an Xing.
Linkedin, nach eigenen Angaben mit 35 Millionen Nutzern weltweit, steigt spät in den deutschen Markt ein. Möglicherweise zu spät. Bislang kann Linkedin gerade mal und trotz der seit Jahren geschürten Hoffnung auf eine deutsche Version rund 500.000 deutsche Nutzer vorweisen. Die will Europachef Kevin Eyres, um große Worte nie verlegen, bis Jahresende verdoppeln.
Zum Vergleich: Facebook hat sich in kurzer Zeit nach dem Deutschlandstart bereits auf rund 2 Millionen Mitglieder gesteigert. Xing: rund 6,5 Millionen Mitglieder weltweit, rund 3 Millionen Mitglieder in Deutschland.
Das Erlösmodell von Linkedin setzt wie Xing auch auf Premiumdienste. Geld bringen auch Werbeeinnahmen auf den Community-Sites, die Stellenanzeigen und der Bereich Corporate Solutions, einem Spezialangebot für Mitarbeiterrekrutierung. Künftig sollen bei Linkedin aber auch Studien und Umfragen unter den Mitgliedern Geld in die Kasse spülen. Ähnliches kündigte auch Facebook an.
Zudem will Linkedin stärker mit Verlagen kooperieren und lokale Inhalte, Nachrichten und Stellenanzeigen bieten.












Nun, man kann die Zahlen auch so lesen: Xing ist im Vergleich international nicht sehr erfolgreich.