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Duffy, Dylan und die verwehten Ideen

19. Februar 2009
von Olaf Kolbrück

Während ich es nicht einmal meinen Beichtvater erzählen würde, wenn ich beim Zappen länger als eine Schrecksekunde bei “Deutschland sucht den Superstar” hängebleibe, kann man jemanden wie Duffy, Produkt des britischen Pendants, bedenkenlos gut finden.  Die Sängerin Duffy  hat obendrein bei den Brit-Award gerade gleich drei Preise abgeräumt.

Coca-Cola hat den Start seiner Europa-Kampagne mit dem Star denn auch dort geschickt im TV platziert. Seltsamerweise sind den Machern (Agentur: Mother London) nach der Entscheidung für die Starbesetzung mit Duffy  und der Auswahl des Songs ( Ive got to be me) die Ideen ausgegangen.

Noch schneller zappt man nur noch beim Spot der britischen Handelskette  Co-operative raus. Obwohl dort Bob Dylan “Blowin in the wind” für die Kampagne hergibt. Doch ähnlich wie bei Duffy wirkt auch dieses Commercial nur wie ein Musikvideo, das einfach so vorbeiweht und nirgends hängenbleibt.

Während Dylans Song plus Video noch beim Guardian zu sehen und zu hören sind, läuft bei Youtube der Spot nur noch ohne Musik, weil der “Audio-Track, nicht von WMG autorisiert wurde”. Häh?

Aber kann ja eh jeder mitsingen.

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Kommentare zu “ Duffy, Dylan und die verwehten Ideen ”

  1. Oliver am 19. Februar 2009 um 11:31 Uhr

    “…kann man jemanden wie Duffy, Produkt des britischen Pendants, bedenkenlos gut finden”

    Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Höre sie gerade in dem “Spot” das erste Mal. Ist ja ein absolut grässliches Stimmchen. Kommt das vom Chemie-Brause trinken oder klang die schon immer so? Aber auch davon abgesehen, verstehe ich den Spot nicht.

    - Oliver

  2. Max am 19. Februar 2009 um 16:17 Uhr

    Die Musik ist wirklich übel. Und eine Frau auf einem Radrennrad… da denkt man doch unweigerlich an Irene Cara – What A Feeling ( Flashdance).

  3. Reto am 2. April 2009 um 21:01 Uhr

    Der Song von Duffy “Ive got to be me” finde ich absolut genial und ich habe selten einen solchen guten Werbesong gehört !

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