Duffy, Dylan und die verwehten Ideen
Während ich es nicht einmal meinen Beichtvater erzählen würde, wenn ich beim Zappen länger als eine Schrecksekunde bei “Deutschland sucht den Superstar” hängebleibe, kann man jemanden wie Duffy, Produkt des britischen Pendants, bedenkenlos gut finden. Die Sängerin Duffy hat obendrein bei den Brit-Award gerade gleich drei Preise abgeräumt.
Coca-Cola hat den Start seiner Europa-Kampagne mit dem Star denn auch dort geschickt im TV platziert. Seltsamerweise sind den Machern (Agentur: Mother London) nach der Entscheidung für die Starbesetzung mit Duffy und der Auswahl des Songs ( Ive got to be me) die Ideen ausgegangen.
Noch schneller zappt man nur noch beim Spot der britischen Handelskette Co-operative raus. Obwohl dort Bob Dylan “Blowin in the wind” für die Kampagne hergibt. Doch ähnlich wie bei Duffy wirkt auch dieses Commercial nur wie ein Musikvideo, das einfach so vorbeiweht und nirgends hängenbleibt.
Während Dylans Song plus Video noch beim Guardian zu sehen und zu hören sind, läuft bei Youtube der Spot nur noch ohne Musik, weil der “Audio-Track, nicht von WMG autorisiert wurde”. Häh?
Aber kann ja eh jeder mitsingen.























“…kann man jemanden wie Duffy, Produkt des britischen Pendants, bedenkenlos gut finden”
Das ist jetzt nicht ernst gemeint, oder? Höre sie gerade in dem “Spot” das erste Mal. Ist ja ein absolut grässliches Stimmchen. Kommt das vom Chemie-Brause trinken oder klang die schon immer so? Aber auch davon abgesehen, verstehe ich den Spot nicht.
- Oliver
Die Musik ist wirklich übel. Und eine Frau auf einem Radrennrad… da denkt man doch unweigerlich an Irene Cara – What A Feeling ( Flashdance).
Der Song von Duffy “Ive got to be me” finde ich absolut genial und ich habe selten einen solchen guten Werbesong gehört !