Höschen aus Moers
Moers am Niederrhein, das muss man zur Ehrenrettung dieser Stadt sagen, deren Namen von Moor oder Morast abgeleitet wird, ist trotz ihrer mittelstädtischen Struktur durchaus eine kulturelle Größe. Schloss, Theater und ein bekanntes Jazz-Festival sind nur einige der Attraktionen, die das Wohnklima verbessern. Es ist auch die Stadt des unvergessenen Mannes an der Orgel, Hanns-Dieter Hüsch.
So lyrisch ist aber nicht alles, was vom Niederrhein kommt. Nicht einmal unfreiwillig komisch. So wie jene Anzeige zu den “Bau-Info-Tagen” in Moers, die einen weiblichen Po mit wenig Textil zeigt. Dazu die Botschaft “So schön wohnt ein Furz. Und wie wohnen Sie?”

Das sind so Werbe-Flatulenzen, die die Frage nach einer “pathologischen Hirnblähung” aufkommen lassen.
Da möchte man, ganz real, doch lieber den Mantel des Schweigens drüber legen. Oder wie der Niederrheiner sagen würde “Sach ma nix”.
Danke an Vergissmeinnicht für den Tipp.
Twittern











OH MY GOD, Chandler Bing!
Vor allen Dingen ist die Headline von der (ein paar Jahre alten) JvM Kampagne für das Hamburger Stilwerk gemopst.
(Motiv Popo: So schön wohnt ein Furz. / Motiv Hund: So schön wohnt ein Floh. etc.)
Oje… Und zwar vor allem weil’s so schlecht gezockt ist. Von einer eigentlich ganz netten Stilwerk-Kampagne. Ist ein paar Jahre her:
http://www.cypost.de/klickenun.....DB20000510
Ups, Sekunde zu spät.
Das meinte ich, Oliver…
Hat JvM damals nicht sogar Preise dafür eingeheimst? Ich fand die Line schon damals doof. War allerdings schöner fotografiert.
Ich finde, dass Frank Recht damit hat, dass schon die Grundidee alles andere als überzeugend ist, egal wie viele Preise damit seinerzeit eingeheimst wurden.
Die JvM-für-Arme-Nummer macht das Ganze nur noch erbärmlicher.