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Toshiba, Sony und T-Home: Das Glücksversprechen Technik

9. März 2009
von

Kann man mit technischen Mätzchen Elektronik eine emotionale Note geben? Es scheint jedenfalls gerade “in” zu sein, mit komplizierten Konstrukten einen Werbeclip aufzuhübschen.

So drehte Toshiba mit der Timesculpture den “Bullet time”-Effekt aus Matrix um 350 Grad weiter. Sehenswert (Agentur: Grey, London), gerade auch im Making of, ist das schon wie 200 Toshiba Gigashot Kameras und 20.000 GB Daten einen Werbeclip ergeben. Faszinierend, aber packend?

Ähnliches bei Sony Bravia. Dort wurde in großen Maßstab ein Zoetrope nachgebaut (Agentur: Fallon) und in einen Spot integriert. Ein Gerät, bei dem einzelne Bilder in eine mit Schlitzen versehene Trommel gesteckt werden und durch Drehung dann bewegte Bilder im Inneren der Trommel erzeugt werden. In diesem Fall zeigt sich dort dann Fußballer Kaka. Sehenswert, aber bewegend?

Wie anders ist da doch T-Home. Die Marke (Agenturen: Saatchi & Saatchi, T-Mobile, und Tribal DDB, T-Home) lässt rote Rosen regnen und macht die Technik selbst zum Nebenprodukt. Das Gefühl gemeinsamen Erlebens steht im Fokus. Was fürs Herz.

Die Technik ist lediglich ein Vehikel. Bei Sony und Toshiba wirkt sie dagegen wie das Glücksversprechen selbst. Alles eine Frage der Zielgruppe?

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Kommentar zu “ Toshiba, Sony und T-Home: Das Glücksversprechen Technik ”

  1. Jens am 9. März 2009 um 14:15 Uhr

    Gerade der T-Home Spot hat mich überrascht. Das erste mal hörte ich den Spot nur und dacht sofort an Apple. Das zweite mal war der Fernseher stumm und ich dachte sofort an Vodaphone.

    Bin ich der einzige dem das aufgefallen ist?

ivw