Coca-Cola Encounter: Für die Werbung viel zu schade
An diesem Spot von Coca-Cola stimmt einfach alles: Die Musik, die Darsteller, die Dramaturgie, das Licht, die Botschaft. Zu dumm, dass es am Ende bei “Encounter” dann doch nur um eine Brause geht. McCann Erickson, Madrid, erzählt in dem Commercial die Geschichte eines 102jährigen, der sich auf die Reise macht, um seinen neugeborenen Enkel (oder Urenkel?) zu sehen. Ein Reklamefilm (Produktion: Landia, Buenos Aires) für eine Limo. Pah. Es ist ein Credo gegen die Krise: “You`re here to be happy”.



















Das Ende klebt so hässlich am Rest dieses wunderschönen Films, wie die Brause selbst, wenn man sie an die Finger bekommt.
Bah!
Tja, aber würde Coca Cola nicht Produktion und Schaltkosten berappen, würden Million von Menschen diese wunderschöne Geschichte niemals zu sehen bekomm. Also Danke, liebe Coca Cola.
Also, ich finde das eher widerwärtig, wen Firmen aus solchen “menschlichen Themen” Kapital schlagen wollen, mit denen die Firma oder deren Produkt nun so gar nichts zu tun haben.
- Oliver
Eine 90-Sekunden-Geschichte, die an emotionaler Dichte und eindringlicher Emotion so manchem 90-Minüter von heute einiges voraus hat. Am Ende steht ein Produkt? No shit…! Wir machen Werbung, Leute!
All thumbs up!
Ich finde den Spot richtig klasse. Eine schöne Geschichte, glaubhaft, gut gemacht. Ob ich allerdings deswegen in Zukunft die Marke Coca Cola mit der Botschaft “sei glücklich und genieße dein Leben” verbinden werde, steht auf einem anderen Blatt.
Ich geh’ jetzt Cola kaufen.
Es war mit Sicherheit nicht der lebenslange Genuss der Zuckercoffeinbrause, das ihn 102 Jahre alt werden lies. Ein wunderbares, emotional anrührendes, perverses Stück Werbung.
In Südamerika spielt Coca Cola tatsächlich eine wichtigere Rolle, als hier – daher ist der Spot so durchaus berechtigt.
Ich war ein Jahr in Mexiko. Dort trinkt man zu JEDER Gelegenheit Coke und das beginnt schon beim Frühstück… Coke ist überall vorhanden – in jedem noch so armen Kaff. Es gibt auch Ort in denen man leichter an Coke rankommt, als an stinknormales Wasser. Außerdem trinken ärmere Menschen dort Coke, um dadurch Kalorien+Energie (aus dem Zucker) aufzunehmen.
Es ist dort wirklich schon Teil des Lebens …