Trafficbringer Facebook
Facebook schaufelt in Großbritannien mehr Traffic auf Nachrichtenseiten als Google-News. Das zeigt eine Studie für den UK-Markt von Hitwise. Scheint als sollten sich auch Medien in Deutschland weniger darüber den Kopf zerbrechen, wie sie bei den Aggregatoren Leistungsschutzzahlungen einfordern können, sondern wie es ihnen gelingt, dass sich Nutzer mit ihrem medialen Auftritt bei Facebook anfreunden. Denn jenseits von Feed-Ergüssen ala Spiegel-Online kann die Community selbst via Empfehlung und Mundpropaganda zum Trafficbringer werden. Erst recht, wenn man wie SpOn die Schlagzeilen noch zum eigenen Profil hinzufügen kann.
Sogar Twitter liefert ja laut Hitwise inzwischen nicht mehr nur Traffic-Geklecker. Grund genug für Medien wie SpOn oder DerWesten den Dienst als zusätzliche Feed-Krippe anzubieten. Statt nach Waffen gegen Google-News zu suchen, müssten sich Verlage also eher fragen, wie sie ihren Content und ihre Fans bei Facebook und Co monetarisieren können.












