Der segnende Guttenberg
Man kennt das ja. Man reist als Tourist nach New York. Und irgendwann stellt man sich dann am Times Square in Positur. Als Beweisfoto. Mitten im Leben, am Puls der Zeit, an der Aorta der Moderne. Da kann dann auch ein Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zwischen seinen Terminen mit General Motors nicht widerstehen. Nun ist der Nachrichtenwert solcher Fotos zwar gering, doch Spiegel Online muss sich etwas dabei gedacht haben, wenn Guttenberg in einer Pose gezeigt wird, die im Zusammenhang mit der Rettung von Opel nach einer ikonographischen Deutung geradezu verlangt. Schließlich kommt einem die Haltung bekannt vor.




















Mir kommt das Bildchen irgendwie montiert vor. Würde auch denken, dass Guti (?) plus 40 Pressevertreter eigentlich Besseres zu tun haben sollten, als mal eben über den Times Square zu schlendern. Trotz März dürfte es außerdem Abends durchaus noch frisch sein, da wundert es, dass er sonst nichts anhat. Ach ja, von der Startseite ist das Bildchen schnell wieder verschwunden. Auf dem Artikel hält es sich (noch).
Was müssen wir da schon wieder aus politischen Kreisen hören.
Neben all dem ganzen Unsinn was uns vor den Wahlen dargeboten wird, kommt jetzt
der neue Knüller. Der Herr Guttenberg unser lieber Wirtschaftsminister
was hat er sich nur dabei gedacht sich privaten Expertenrat zu holen.
Statt aus den eigen Reihen zu schöpfen und damit unnötige Steuergelder zu verschwenden.
Natürlich wird auch bei dieser Aktion alles schön unter den Teppich gekehrt.