Arschtritte in der Werbung und der böse Mob
Trutzburgen und hohe Mauern sind in nächster Zeit vielleicht wirklich keine schlechte Wahl. Nur für den Fall, wenn nicht nur die roten Fahnen wieder wehen. Denn der Krawall gegen das Kapital nimmt allmählich Formen an. So hat man unter einem Bank Run vor dem G20-Gipfel auch noch etwas anderes verstanden. Aber es brennen nicht nur in Frankreich Reifen, es fliegen nicht nur in London Möbel auf die Straße, auch in Deutschland wird der Ton gewalttätiger. Und das will in diesem Land schon etwas bedeuten. Der Bund der Steuerzahler ruft da nun zu Handgreiflichkeiten auf.  “Liebe Bundesregierung, jetzt treten wir Euch in den Arsch!” lautet da eine provokante Plakatkampagne gegen die Politik auf Pump.

Schon gibt es aus der Politik die reflexartige Empörung über die “unglaubliche Entgleisung und eine Verrohung des politischen Stils”. Vielleicht aber ist das erst der Anfang, und manch einer muss mehr als nur seinen Hintern in Sicherheit bringen. Nur für den Fall das Werbung wirkt, sollten sich Banker und Politiker besser schon mal ein Memo in die Schublade legen, das die AIG ihrem Management für den Umgang mit dem bösen Mob als Handreichung angedient hat: “Corporate Security’s Tips for Surviving an Angry Mob”. Das Firmenschild am Hauptquartier sollte man natürlich sicherheitshalber gleich auch entfernen.
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So sind sie die Bayern, etwas rustikaler und einfacher
Erst war ich ungläubig. Dann verwirrt. Dann amüsiert. Dann verärgert. Jetzt bin ich zwischen fassungslos und desinteressiert, meine kurze Aufmerksamkeitsspanne nähert sich dem…oh, was ist das denn? Schnell draufklicken!
Immerhin handelt es sich beim Zielobjekt um einen — wenn auch leider nur gezeichneten — geilen Frauenhintern. Ansonsten ist die Kampagne einfach nur dumm und für die Tonne. Das Motiv spricht für das intellektuelle Niveau des bayerischen Bundes für Steuerzahler, den muss Mann also auch nicht haben. Und was wohl Alice Schwarzer dazu sagen wird…….
komplett peinlich. vor allem in der umsetzung
da hat wohl einer privat ein “shooting” gemacht und dann selbst was am PC gebastelt. echt bitter.
michaela