Wenn Jean-Remy von Matt von David Lynch träumt
Wahrscheinlich muss man sich das so vorstellen: Im Aquarium war wieder mal das Licht ausgefallen, also hat Jean-Remy von Matt erst mal eine DVD mit “Hitcher, der highway Killer” angeworfen, fand das dann doch nicht kreativ genug, landete also bei David Lynch, legte “Lost Highway ein”, schläft dabei ein und träumt von Twin Peaks. Als er erwacht brennt wieder das Licht im Aquarium, er bestellt Kirschkuchen und verschickt Emails in denen er einen traumhaften Spot für die Mercedes-Benz E-Klasse fordert. Und was das alles mit Werbung zu tun hat? Das Kennzeichen des Wagens ist S – OY 4646 . Vielleicht liegt darin eine Antwort. Großes Kino ist “Dreams will have to wait” allemal.












Hier ist man am Ende überrascht — bei Braun fühlt man sich nur bestätigt. Das ist der Unterschied. Sehr schön! Für mich bis heute der beste JvM/MB-Film.
Netter Sport.
Kann mir jemand den “Insider”(?) mit dem Autokennzeichen erklären?
Danke,
- Oliver
Versteckte Botchaften sind doch Standard bei Lynch. Oder?
> Großes Kino ist “Dreams will have to wait” allemal.
Das kann ich jetzt so nicht nachvollziehen. Der Soundtrack ist außerdem penetrant.
Ich dachte Viral und so ist total doof?!
@finn
das ist doch auch kein viral. sondern einfach ein guter spot.
“viral” ist meiner meinung nach eh ein unwort. gute spots finden auch im internet ihr publikum. diese spots sind deshalb aber noch keine virals. wir sollten den begriff viral so oder so beerdigen. das ist ein großes missverständnis.
gut, wohl eher ne anleitung: “How to fuck a brand”
“Vrial” bezeichnet doch letztlich nur die Art der Verbreitung. Nach meiner Definition kann man einen “Viral” nicht produzieren, man dreht nur einen Spot mit einer gewissen Intention. Und wenn der sich dann von selbts weiter verbreitet, wird er halt viral.
Letztlich ist das alles – analog zu Begriffen wie Web 2.0 – auch alles nicht so wichtig, oder? Was zählt ist die Qualität, und die ist hier ja doch gegeben.
Eben. Was gut ist, wird weiter verschickt. Ob das jetzt ein Spot, ein Text, eine Anzeige oder was auch immer ist. Was langweilig ist, wird ignoriert. Da kann man das tausendmal “viral” nennen. Was ganz, ganz schlecht ist, wird übrigens auch schnell viral – ohne dass das jemand gewollt haben könnte.
Den Begriff “viral” zu beerdigen wäre das Kind mit dem Bade auszuschütten.
NATÜRLICH gibt es Techniken, die dafür sorgen, dass etwas weitererzählbarer oder weiterveschickbarer ist… und vom limbischen System auch so eingeordnet wird. Solche Inhalte werden dann viral im Schnitt auch erfolgreicher sein. Und das hat (egal, wie oft, Kreative darauf bestehen) aber auch GAR NICHTS mit der “Qualität” eines Spots zu tun, sondern mit ganz anderen Dingen.
Ausser wenn die Qualität, wie Ramses richtig anmerkt, richtig trashig ist. Das kann durchaus ein “Trigger” zur Weiterverbreitung sein, muss aber nicht.
@ Markus Roder
ich gebe dir vollkommen recht. nur leider wurde der begriff “viral” völlig überstrapaziert und viel zu oft auch missverstanden.