HORIZONT.net HORIZONTjobs HORIZONTstats

Wenn Jean-Remy von Matt von David Lynch träumt

28. April 2009
von

Wahrscheinlich muss man sich das so vorstellen: Im Aquarium war wieder mal das Licht ausgefallen, also hat Jean-Remy von Matt erst mal eine DVD mit “Hitcher, der highway Killer” angeworfen, fand das dann doch nicht kreativ genug, landete also bei David Lynch, legte “Lost Highway ein”, schläft dabei ein und träumt von Twin Peaks. Als er erwacht brennt wieder das Licht im Aquarium, er bestellt Kirschkuchen und verschickt Emails in denen er einen traumhaften Spot für die Mercedes-Benz E-Klasse fordert. Und was das alles mit Werbung zu tun hat? Das Kennzeichen des Wagens ist S – OY 4646 . Vielleicht liegt darin eine Antwort. Großes Kino ist “Dreams will have to wait” allemal.

Facebook und Co: Teilen und aufbewahren Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • TwitThis
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • email
  • MisterWong
  • Y!GG

Ähnliche Artikel

Tags: , , , , ,

Kommentare zu “ Wenn Jean-Remy von Matt von David Lynch träumt ”

  1. Teo am 28. April 2009 um 13:44 Uhr

    Hier ist man am Ende überrascht — bei Braun fühlt man sich nur bestätigt. Das ist der Unterschied. Sehr schön! Für mich bis heute der beste JvM/MB-Film.

  2. Oliver am 28. April 2009 um 14:39 Uhr

    Netter Sport.

    Kann mir jemand den “Insider”(?) mit dem Autokennzeichen erklären?

    Danke,
    - Oliver

  3. OlafKolbrueck am 28. April 2009 um 14:47 Uhr

    Versteckte Botchaften sind doch Standard bei Lynch. Oder?

  4. vader am 28. April 2009 um 21:00 Uhr

    > Großes Kino ist “Dreams will have to wait” allemal.

    Das kann ich jetzt so nicht nachvollziehen. Der Soundtrack ist außerdem penetrant.

  5. finn am 29. April 2009 um 10:22 Uhr

    Ich dachte Viral und so ist total doof?!

  6. kawumm am 29. April 2009 um 11:08 Uhr

    @finn

    das ist doch auch kein viral. sondern einfach ein guter spot.
    “viral” ist meiner meinung nach eh ein unwort. gute spots finden auch im internet ihr publikum. diese spots sind deshalb aber noch keine virals. wir sollten den begriff viral so oder so beerdigen. das ist ein großes missverständnis.

  7. chris am 29. April 2009 um 11:40 Uhr

    gut, wohl eher ne anleitung: “How to fuck a brand”

  8. nilsn am 29. April 2009 um 17:32 Uhr

    “Vrial” bezeichnet doch letztlich nur die Art der Verbreitung. Nach meiner Definition kann man einen “Viral” nicht produzieren, man dreht nur einen Spot mit einer gewissen Intention. Und wenn der sich dann von selbts weiter verbreitet, wird er halt viral.
    Letztlich ist das alles – analog zu Begriffen wie Web 2.0 – auch alles nicht so wichtig, oder? Was zählt ist die Qualität, und die ist hier ja doch gegeben.

  9. ramses101 am 30. April 2009 um 10:32 Uhr

    Eben. Was gut ist, wird weiter verschickt. Ob das jetzt ein Spot, ein Text, eine Anzeige oder was auch immer ist. Was langweilig ist, wird ignoriert. Da kann man das tausendmal “viral” nennen. Was ganz, ganz schlecht ist, wird übrigens auch schnell viral – ohne dass das jemand gewollt haben könnte.

  10. Markus Roder am 30. April 2009 um 11:12 Uhr

    Den Begriff “viral” zu beerdigen wäre das Kind mit dem Bade auszuschütten.

    NATÜRLICH gibt es Techniken, die dafür sorgen, dass etwas weitererzählbarer oder weiterveschickbarer ist… und vom limbischen System auch so eingeordnet wird. Solche Inhalte werden dann viral im Schnitt auch erfolgreicher sein. Und das hat (egal, wie oft, Kreative darauf bestehen) aber auch GAR NICHTS mit der “Qualität” eines Spots zu tun, sondern mit ganz anderen Dingen.

    Ausser wenn die Qualität, wie Ramses richtig anmerkt, richtig trashig ist. Das kann durchaus ein “Trigger” zur Weiterverbreitung sein, muss aber nicht.

  11. kawumm am 30. April 2009 um 11:41 Uhr

    @ Markus Roder

    ich gebe dir vollkommen recht. nur leider wurde der begriff “viral” völlig überstrapaziert und viel zu oft auch missverstanden.

Retweets

Trackbacks

  • [...] leave a comment » Ich wollte eigentlich gerade an einem anderen Artikel schreiben, werde aber vom surrendem TweetDeck unterbrochen, schaue rein und sehe einen Link zu einem Mercedes Spot. Aufgrund der vergangenen Spots hätte ich fast nicht geklickt, und so eine wunderschönes und überraschendes Stück Werbung aus dem Hause Jung von Matt verpasst. Bei off the record gibt es übrigens die fiktive Geschichte der Ideenfindung, ebenfalls sehr gut. …landete also bei David Lynch, legte “Lost Highway ein”, schläft dabei ein und träumt von Twin Peaks. [...] Olaf Kolbrück; [...]

    Dreams will have to wait « Nummer 15 — 28. April 2009 @ 14:58 Uhr
ivw