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	<title>Kommentare zu: Spießer Alfons über einen Medienautor, der im Glashaus sitzt und trotzdem nicht voll durchblickt</title>
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	<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/</link>
	<description>Blog für Marketing, Werbung, Medien und Social Media</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 13:20:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Kai-Hinrich Renner</title>
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		<dc:creator>Kai-Hinrich Renner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 13:56:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Spießer Alfons

Was das Beispiel Moritz von Laffert betrifft, hätte ich da kaum etwas weiter drehen können. Den Scoop haben die Kollegen von &quot;Horizont&quot; gelandet. Nur weil ich im Abendblatt eine Medienkolumne habe, wird mir Andreas Wiele nicht verraten, wann er von Laffert aus dem Vertrag lässt. Und sollte er es doch tun, bestünde latent immer die Gefahr, dass irgendwann eine Gegenleistung fällig wäre. Dann würde die Kolumne aber zum Spielball der Verlagspolitik. Auch deshalb lasse ich von allem die Finger, was das eigene Haus betrifft.

An die Weiterungen der Causa Ryan Fall kann ich mich gut erinnern. Ich wusste allerdings nicht, dass Klatten damals gegen Sie ausgesagt hat. Interessante Information!

Ihr Hinweis ist völlig berechtigt, dass es sinnvoll wäre, die Leser zu informieren, dass sie auf der Medienseite des Blattes, das sie gerade lesen, keine Informationen über den Verlag finden, in dem ihre Zeitung erscheint. Ich fürchte nur, so etwas lässt sich bei unseren Verlagen - und zwar nicht nur bei Axel Springer - nicht durchsetzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Spießer Alfons</p>
<p>Was das Beispiel Moritz von Laffert betrifft, hätte ich da kaum etwas weiter drehen können. Den Scoop haben die Kollegen von &#8220;Horizont&#8221; gelandet. Nur weil ich im Abendblatt eine Medienkolumne habe, wird mir Andreas Wiele nicht verraten, wann er von Laffert aus dem Vertrag lässt. Und sollte er es doch tun, bestünde latent immer die Gefahr, dass irgendwann eine Gegenleistung fällig wäre. Dann würde die Kolumne aber zum Spielball der Verlagspolitik. Auch deshalb lasse ich von allem die Finger, was das eigene Haus betrifft.</p>
<p>An die Weiterungen der Causa Ryan Fall kann ich mich gut erinnern. Ich wusste allerdings nicht, dass Klatten damals gegen Sie ausgesagt hat. Interessante Information!</p>
<p>Ihr Hinweis ist völlig berechtigt, dass es sinnvoll wäre, die Leser zu informieren, dass sie auf der Medienseite des Blattes, das sie gerade lesen, keine Informationen über den Verlag finden, in dem ihre Zeitung erscheint. Ich fürchte nur, so etwas lässt sich bei unseren Verlagen &#8211; und zwar nicht nur bei Axel Springer &#8211; nicht durchsetzen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Spießer Alfons</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12414</link>
		<dc:creator>Spießer Alfons</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 04:44:30 +0000</pubDate>
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		<description>@ Lieber Kai-Hinrich Renner -

danke für die Stellungnahme! Positiv ist, dass Sie auch nicht positiv über Ihren eigenen Verlag berichten. (Da gab es mal bei einem anderen Blatt Ihres Hauses einen Medien-Kolumnisten, der sich dabei in der Rolle eines quasi Pressesprechers des eigenen Verlags gefühlt hat: Über Springer gab&#039;s nur Positives, die Wettbewerber bekamen regelmäßig was auf die Mütze.)

Natürlich ist ein Medien-Kolumnist eines großen Verlages in einer Z(w)itter-Position. Denn was das Beispiel &quot;Moritz von Laffert&quot; betriffft: Sie informieren dabei ja nicht nur nicht über den Springer-Verlag, sondern auch nicht über Condé Nast, um den es ja vorrangig geht.

Ich kann Ihre Situation gut nachfühlen, da ich vor zehn Jahren fristlos aus meinem Job geflogen bin, als ich es gewagt hatte, mich in meiner Kolumne kritisch mit dem Verlag zu befassen, bei dem ich damals fest angestellt war. Und dabei hatte ich das alles noch nett in eine hübsche Geschichte verpackt, aus der nur Insider entnehmen konnten, was gemeint war. Aber Werner E. Klatten, damals SPIEGEL-Verlagsleiter, der bei meinem Verleger ein und aus ging, trat als Zeuge auf und erklärte, dass meine Geschichte auch &quot;außerhalb&quot; des Verlages &quot;verstanden&quot; worden worden war.

Konsequent wäre, wenn im Kopfe Ihrer Kolumne (die ich übrigens gern lese) ein Hinweis stünde, dass dort aus nahe liegenden Gründen weder Gutes noch Schlechtes über die AS-AG zu finden ist. Klingt blöd, ich weiß, aber es wäre eine Information für den Leser. Und genauso sollten es die von Ihnen genannten Kollegen auch handhaben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Lieber Kai-Hinrich Renner -</p>
<p>danke für die Stellungnahme! Positiv ist, dass Sie auch nicht positiv über Ihren eigenen Verlag berichten. (Da gab es mal bei einem anderen Blatt Ihres Hauses einen Medien-Kolumnisten, der sich dabei in der Rolle eines quasi Pressesprechers des eigenen Verlags gefühlt hat: Über Springer gab&#8217;s nur Positives, die Wettbewerber bekamen regelmäßig was auf die Mütze.)</p>
<p>Natürlich ist ein Medien-Kolumnist eines großen Verlages in einer Z(w)itter-Position. Denn was das Beispiel &#8220;Moritz von Laffert&#8221; betriffft: Sie informieren dabei ja nicht nur nicht über den Springer-Verlag, sondern auch nicht über Condé Nast, um den es ja vorrangig geht.</p>
<p>Ich kann Ihre Situation gut nachfühlen, da ich vor zehn Jahren fristlos aus meinem Job geflogen bin, als ich es gewagt hatte, mich in meiner Kolumne kritisch mit dem Verlag zu befassen, bei dem ich damals fest angestellt war. Und dabei hatte ich das alles noch nett in eine hübsche Geschichte verpackt, aus der nur Insider entnehmen konnten, was gemeint war. Aber Werner E. Klatten, damals SPIEGEL-Verlagsleiter, der bei meinem Verleger ein und aus ging, trat als Zeuge auf und erklärte, dass meine Geschichte auch &#8220;außerhalb&#8221; des Verlages &#8220;verstanden&#8221; worden worden war.</p>
<p>Konsequent wäre, wenn im Kopfe Ihrer Kolumne (die ich übrigens gern lese) ein Hinweis stünde, dass dort aus nahe liegenden Gründen weder Gutes noch Schlechtes über die AS-AG zu finden ist. Klingt blöd, ich weiß, aber es wäre eine Information für den Leser. Und genauso sollten es die von Ihnen genannten Kollegen auch handhaben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kai-Hinrich Renner</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12413</link>
		<dc:creator>Kai-Hinrich Renner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 20:13:40 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Spießer Alfons,

haben Sie schon mal etwas Kritisches bei Michael Hanfeld über die &quot;FAZ&quot; gelesen, Götz Hamanns Medienstücken in der &quot;Zeit&quot; exkusive News zu Holtzbrinck entnommen oder den Großmeister des deutschen Medienjournalismus Hans-Jürgen Jakobs (einst &quot;SZ&quot;, jetzt Chefredakteur von Süddeutsche.de)  beim Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen des Süddeutschen Verlags erwischt? 

Haben Sie nicht? Nun, das liegt daran, dass diese Herren — ebenso wie die hier in den Kommentaren bereits erwähnten Kollegen Niggemeier und Knüwer — nicht über ihren Brötchengeber berichten. Ich halte es ebenso. Mit News aus dem Hause Springer kann ich leider nicht dienen — weder mit negativen, noch mit positiven.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Spießer Alfons,</p>
<p>haben Sie schon mal etwas Kritisches bei Michael Hanfeld über die &#8220;FAZ&#8221; gelesen, Götz Hamanns Medienstücken in der &#8220;Zeit&#8221; exkusive News zu Holtzbrinck entnommen oder den Großmeister des deutschen Medienjournalismus Hans-Jürgen Jakobs (einst &#8220;SZ&#8221;, jetzt Chefredakteur von Süddeutsche.de)  beim Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen des Süddeutschen Verlags erwischt? </p>
<p>Haben Sie nicht? Nun, das liegt daran, dass diese Herren — ebenso wie die hier in den Kommentaren bereits erwähnten Kollegen Niggemeier und Knüwer — nicht über ihren Brötchengeber berichten. Ich halte es ebenso. Mit News aus dem Hause Springer kann ich leider nicht dienen — weder mit negativen, noch mit positiven.</p>
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	<item>
		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12407</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:46:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Peter: Stimmt, das macht tatsächlich einen beträchtlichen Unterschied. Zumal die Herren Knüwer und Niggemeier auch explizit geschrieben haben, dass sie zu ihren jeweiligen Arbeitgebern nichts schreiben. Ein solches Bekenntnis stünde Medienkolumnisten einer Zeitung auch nicht schlecht zu Gesicht. Ich fand es schon zu Zeiten von Peter Heinleins Medienkolumne in der WamS manchmal peinlich, wie dort Verlagsagenda verwurstet wurde. 

Aber wie einer meiner Vorkommentatoren richtig anmerkt, ist bei Medienberichterstattern die Schere im Kopf oft besonders scharf - so scharf, dass man das routinemäßige &quot;Schnipp&quot; gar nicht mehr hört. Und das sage ich durchaus auch mit eigener Erfahrung auf diesem Gebiet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Peter: Stimmt, das macht tatsächlich einen beträchtlichen Unterschied. Zumal die Herren Knüwer und Niggemeier auch explizit geschrieben haben, dass sie zu ihren jeweiligen Arbeitgebern nichts schreiben. Ein solches Bekenntnis stünde Medienkolumnisten einer Zeitung auch nicht schlecht zu Gesicht. Ich fand es schon zu Zeiten von Peter Heinleins Medienkolumne in der WamS manchmal peinlich, wie dort Verlagsagenda verwurstet wurde. </p>
<p>Aber wie einer meiner Vorkommentatoren richtig anmerkt, ist bei Medienberichterstattern die Schere im Kopf oft besonders scharf &#8211; so scharf, dass man das routinemäßige &#8220;Schnipp&#8221; gar nicht mehr hört. Und das sage ich durchaus auch mit eigener Erfahrung auf diesem Gebiet.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12406</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 05:39:35 +0000</pubDate>
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		<description>@ mark739

Ich denke, ein Blog ist etwas Anderes als eine gedruckte Kolumne. Weil in einem Blog auch kritische Kommentare zugelassen werden. Und da musste Knüver schon ne Menge einstecken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ mark739</p>
<p>Ich denke, ein Blog ist etwas Anderes als eine gedruckte Kolumne. Weil in einem Blog auch kritische Kommentare zugelassen werden. Und da musste Knüver schon ne Menge einstecken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mark793</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12404</link>
		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 21:28:53 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;So eine Medien-Kolumne ist in meinen Augen ähnlich wie eine ständige TV-Kritik-Kolumne, in der über alle Senderprogramme berichtet wird.&quot;

Tja, darin liegt vielleicht der Fehler, von so einem wöchentlichen Elaborat so etwas wie ausgewogene Grundversorgung zu erwarten. Im Grunde ist so eine Kolumne eine Fortsetzung der Verlags-PR (oder im Falle &quot;Zapp&quot; der Anstalts-PR) mit anderen Mitteln. Von Herrn Knüwer erwarten wir ja auch keine heißen Interna aus der Verlagsgruppe Handelsblatt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;So eine Medien-Kolumne ist in meinen Augen ähnlich wie eine ständige TV-Kritik-Kolumne, in der über alle Senderprogramme berichtet wird.&#8221;</p>
<p>Tja, darin liegt vielleicht der Fehler, von so einem wöchentlichen Elaborat so etwas wie ausgewogene Grundversorgung zu erwarten. Im Grunde ist so eine Kolumne eine Fortsetzung der Verlags-PR (oder im Falle &#8220;Zapp&#8221; der Anstalts-PR) mit anderen Mitteln. Von Herrn Knüwer erwarten wir ja auch keine heißen Interna aus der Verlagsgruppe Handelsblatt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: dan</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12402</link>
		<dc:creator>dan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 15:46:59 +0000</pubDate>
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		<description>Freue mich schon auf SAs künftig kritische Auseinandersetzung mit Horizont.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Freue mich schon auf SAs künftig kritische Auseinandersetzung mit Horizont.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Spießer Alfons</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12399</link>
		<dc:creator>Spießer Alfons</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 12:26:59 +0000</pubDate>
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		<description>@ Gustav

Ich denke, es ist ein Unterschied zwischen einem Journalisten, der speziell über die Verfehlungen von Medien berichtet, und einem Kolumnisten, der eine regelmäßige Kolumne über die Medienbranche schreibt, in der es durchaus nicht nur um Verfehlungen im Sinne von bildblog.de geht. So eine Medien-Kolumne ist in meinen Augen ähnlich wie eine ständige TV-Kritik-Kolumne, in der über alle Senderprogramme berichtet wird. Und wenn dort ein ganz bestimmter und bedeutender Sender permanent ausgelassen wird oder gar nur positiv besprochen wird, dann ist das Manipulation. Und dann kann der Kolumnist nicht sagen: Mit den schlechten Beiträgen dieses Sender sollen sich andere auseinandersetzen! Dann würde der Leser doch fragen: Wieso werde ich hier nur halbwegs informiert?!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gustav</p>
<p>Ich denke, es ist ein Unterschied zwischen einem Journalisten, der speziell über die Verfehlungen von Medien berichtet, und einem Kolumnisten, der eine regelmäßige Kolumne über die Medienbranche schreibt, in der es durchaus nicht nur um Verfehlungen im Sinne von bildblog.de geht. So eine Medien-Kolumne ist in meinen Augen ähnlich wie eine ständige TV-Kritik-Kolumne, in der über alle Senderprogramme berichtet wird. Und wenn dort ein ganz bestimmter und bedeutender Sender permanent ausgelassen wird oder gar nur positiv besprochen wird, dann ist das Manipulation. Und dann kann der Kolumnist nicht sagen: Mit den schlechten Beiträgen dieses Sender sollen sich andere auseinandersetzen! Dann würde der Leser doch fragen: Wieso werde ich hier nur halbwegs informiert?!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gustav</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12398</link>
		<dc:creator>Gustav</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:55:37 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan Niggemeier hat mal hinsichtlich seines Auftraggebers FAZ darauf hingewiesen, dass sich mit deren Verfehlungen andere auseinandersetzen müssten. 

Wieso wird das nicht akzeptiert, wenn der Abendblatt-Schreiber genauso denkt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier hat mal hinsichtlich seines Auftraggebers FAZ darauf hingewiesen, dass sich mit deren Verfehlungen andere auseinandersetzen müssten. </p>
<p>Wieso wird das nicht akzeptiert, wenn der Abendblatt-Schreiber genauso denkt?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mark</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/06/01/spiesser-alfons-ueber-einen-medienautor-der-im-glashaus-sitzt-und-trotzdem-nicht-voll-durchblickt/comment-page-1/#comment-12396</link>
		<dc:creator>Mark</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2009 11:12:51 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist doch bei Springer schon desöfteren so gewesen. Wenn man mal an diverse Bild-Berichte, in denen Negatives aus dem Hause einfach weggelassen wurde, zurückdenkt. Und es gibt natürlich auch immer wieder das genaue Gegenteil: Springer macht Werbung für Springer, ohne das zu erkennen ist, dass Springer für Springer Werbung macht ... wenn die Bild z.B. den tollen neuen Artikel in Zeitschrift XY ankündigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist doch bei Springer schon desöfteren so gewesen. Wenn man mal an diverse Bild-Berichte, in denen Negatives aus dem Hause einfach weggelassen wurde, zurückdenkt. Und es gibt natürlich auch immer wieder das genaue Gegenteil: Springer macht Werbung für Springer, ohne das zu erkennen ist, dass Springer für Springer Werbung macht &#8230; wenn die Bild z.B. den tollen neuen Artikel in Zeitschrift XY ankündigt.</p>
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