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Spießer Alfons: Der Wal zur Wahl ist Qual

5. Juni 2009
von

Was die Plakate der SPD zur Europawahl betrifft, so wiederholt der Spießer noch einmal: Eine Partei, die glaubt, sich selber zu profilieren, indem sie ihre Wettbewerber schlecht macht, wird ernten, was sie gesät hat: Unkraut.

spdeurowahl.jpgNun hat die EsPeDe einen neuen Anschlag aufs Wählervolk verübt: Die Partei fordert uns auf, per Briefwahl einen Wal zu verschicken. Mit Briefmarke und abgestempelt — siehe die Abbildung!

Die Werber mögen sich für witzig halten, für den Spießer sind sie tranig. Weil hier Kinder angesprochen werden, die noch gar nicht wählen dürfen. Denn wer über 18 ist, der wird nur den Kopf schütteln über diesen infantilen Einfall, der aus einer Agentur kommt, die dermaleinst “Kreative mit Eiern” gesucht hat.

Gefunden hat man offensichtlich Fischköpfe ohne Gräten.

Update 8. Juni 2009, 18 Uhr 20:

Butter bei die Fische in der Tiefe

Da soll nicht noch mal jemand sagen, dass Wahlplakate keine Wirkung haben! Die SPD hat soeben das Gegenteil bewiesen: Die Partei hat noch weniger Stimmen bekommen als bei der letzten Europawahl, wo der Bodenersatz schon erreicht schien.

Damit hat sich die Plakatkampagne der Agentur BUTTER voll ausgewirkt. Zwar nicht zum Vorteil der SPD, aber immerhin. Fazit: Werbung wirkt. Und je kreativer sie zielt, desto tiefer kommt sie an.

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Der Wal zur Wahl ist Qual ”

  1. Doc Holiday am 5. Juni 2009 um 05:07 Uhr

    Potthässlich diese Walwerbung

  2. Macmat am 5. Juni 2009 um 08:55 Uhr

    Der älteste Kalauer der Welt!
    Da hat Butter der SPD ja einen Bärendienst erwiesen.

  3. pjotr.b am 5. Juni 2009 um 09:03 Uhr

    Da sind der Agentur wohl die Ideen ranzig geworden.
    (Ich weiß, ist genau so schlecht aber vielleicht verstehen die bei Butter nur den eierlosen Stil und Altherrenwitze.)

  4. Dierk am 5. Juni 2009 um 09:22 Uhr

    Sieht so aus, als wählten Butter und Consorten eine andere Partei.

  5. kawumm am 5. Juni 2009 um 10:35 Uhr

    @ Dierk

    Butter wählt gar nicht mehr. Er ist vor ein paar Monaten gestorben.

  6. chris am 5. Juni 2009 um 11:36 Uhr

    boah das ist ja der Jahrhundertkalauer schlechthin…
    der Texter kann sollte sich was schämen…verbrecher!

  7. Frank Schenk am 5. Juni 2009 um 11:40 Uhr

    “Sehr Peinliches Deutschland” oder was bedeutet die Abkürzung noch mal?

    http://ich.waehlepiraten.de/

  8. Dierk am 5. Juni 2009 um 12:16 Uhr

    ‘Butter’ wie in ‘Gründer der Agentur’ vielleicht; ‘Butter’ wie in pars pro toto ist nicht tot.

    Allerdings … danke für den Hinweis, wusste ich tatsächlich nicht, auch wenn mein ‘Butter’ nicht unbedingt nur den Herrn meinte.

ivw