Spießer Alfons: warme Worte gesucht
Dass es auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften gibt, hat sich inzwischen ja herumgesprochen. Und dass die Bürgermeister von Berlin und Hamburg heute mit keiner „First Lady“ aufwarten können, ist genauso bekannt wie die Tatsache, dass der Chef der Freien Demokraten eine außerparlamentarische Fraktion bildet mit den Regierenden von Berlin und Hamburg, was deren persönliche Grundhaltung betrifft.
Passend dazu eine Anzeige. Hier wird „ein Service der Süddeutschen Zeitung“ angezeigt unter dem Logo laufbahner.de. Es meint: Wer einen wirklich passenden Job finden möchte, der muss sich in die Arme eines starken Mannes begeben, um die richtige Laufbahn zu beschreiten. Und was der Mann dabei denkt, das sollt Ihr an dieser Stelle kommentieren, liebe otr-Leser, falls Euch dazu noch was einfällt!




















“Alles außer Sex – auf der Arbeit.”
“Mit Liebe zum Job”
Ich finde die Werbung nicht schlecht. Ich würde das auch nicht auf eine homoerotische Beziehung vereinfachen, sondern auf das Kuscheln zwischen zwei Männern. Mein Vorschlag daher:
“Kuschelatmosphäre zum Greifen nah… mein neuer Chef.”
Schnucki, mein Schnucki, jetzt fahr’n wir nach Kentucky!
Zum Üben reicht’s. Aber Maria riecht besser.
NEPPOP. Jobs, die andersrum sind.
Axel, Dein Axe unterm Achsel macht mich schwach!
“beim Hochschlafen muss man heutzutage halt geschlechtlich flexibel sein”
Gleich hab ich deinen Geldbeutel.
Don’t let the sun go down on me.
Ich find die Anzeige ja witzig. Noch witziger finde ich bei solchen Abbildungen immer, wie Hetero-Männchen da so richtig unruhig werden – wahrscheinlich, weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Hm. In die Sprechblase würde ich deshalb setzen ” .. und das ist auch gut so!”
PS: Die beiden wirken etwas steif. Mehr Körperkontakt!
Lustig, kaum meldet sich hier ein leibhaftiger Schwuler, ist schlagartig Schluss mit den unsäglichen lauen homophoben Witzleien.
Dass Bild ist schon was älter. Der Jüngere sagt ganz klar “Danke Papa, dass ich Arcandor leiten darf.”
Genau, homo passt nicht zum Bild und wäre sowieso zu plump. Wobei eine klitzekleine Zweideutigkeit evtl. auch nicht schaden könnte…oder ?
Also:
Hach ja — wieso haben Sie nicht schon früher für sich geworben ?
Endlich jemand, der mich nicht falsch versteht — gute Idee — gute Firma — guter Mann !
Wenn schon Blase, dann mit Gummi Chef:
“Dank der Krise haben wir endlich wieder Zeit gemeinsam zu angeln”
“hmm…jetzt habe ich ein Ständer!”