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	<title>Kommentare zu: Spie&#223;er Alfonsâ€¨: Vom Aussterben der Pferde oder: Quo vadis, Print-Leser?</title>
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	<description>Blog für Marketing, Werbung, Medien und Social Media</description>
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		<title>Von: Werbeikone</title>
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		<dc:creator>Werbeikone</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 14:13:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Mike: meine Aussage stellte in keiner Weise deren journalistischen F&#228;higkeiten in Frage. Soviel dazu. Und wenn bei Ihnen die Volont&#228;re halbherzige Vorstellungen hatten, muss das nicht grunds&#228;tzlich so sein. So viel zu allgemeing&#252;ltigen Aussagen. Abgesehen davon, dass solche strategischen &#220;berlegungen auch nicht unbedingt Aufgabe der Redakteure sind. Nichtsdesto trotz bleibe ich bei der Meinung, dass in Zusammenhang bzw. aufgrund der Digitalisierung ein Umdenken stattfinden muss. Verlage/Redaktionen m&#252;ssen sich neu profilieren. Und das muss nicht unbedingt (nur) meinen, dass online wichtiger wird als print. Sondern es hei&#223;t auch bzw. vor allem, dass Redaktionen sich in Zukunft wieder mehr auf ihre eigentliche St&#228;rken - wie beispielsweise profunde Recherche - konzentrieren m&#252;ssen. Um mehr und qualifiziertere Infos zu liefern als das www.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mike: meine Aussage stellte in keiner Weise deren journalistischen F&#228;higkeiten in Frage. Soviel dazu. Und wenn bei Ihnen die Volont&#228;re halbherzige Vorstellungen hatten, muss das nicht grunds&#228;tzlich so sein. So viel zu allgemeing&#252;ltigen Aussagen. Abgesehen davon, dass solche strategischen &#220;berlegungen auch nicht unbedingt Aufgabe der Redakteure sind. Nichtsdesto trotz bleibe ich bei der Meinung, dass in Zusammenhang bzw. aufgrund der Digitalisierung ein Umdenken stattfinden muss. Verlage/Redaktionen m&#252;ssen sich neu profilieren. Und das muss nicht unbedingt (nur) meinen, dass online wichtiger wird als print. Sondern es hei&#223;t auch bzw. vor allem, dass Redaktionen sich in Zukunft wieder mehr auf ihre eigentliche St&#228;rken &#8211; wie beispielsweise profunde Recherche &#8211; konzentrieren m&#252;ssen. Um mehr und qualifiziertere Infos zu liefern als das <a href='http://www.'>www.</a></p>
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		<title>Von: Mike</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12929</link>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 11:23:17 +0000</pubDate>
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		<description>@Werbeikone: 

Wenn Sie meinen, dass „in den K&#246;pfen vieler langj&#228;hriger Redakteure ein Umdenken stattfinden muss“, dann haben Sie mich vielleicht falsch verstanden. 

Ich habe in meinem Berufsleben einige dieser langj&#228;hrigen Redakteure — die teilweise sogar schon 60 Jahre alt waren —  erleben d&#252;rfen, deren Ideen und deren Aufgeschlossenheit deutlich &#252;ber dem lagen, was die damals knapp 30-j&#228;hrigen Volont&#228;re, die „irgendwas mit Medien machen“ wollten, mitbrachten. Von denen kam meistens nur hei&#223;e Luft. 

Und das Beste: Diese „altgedienten Redakteure“ beherrschten auch noch das Handwerk der Recherche und des Schreibens. Sie wissen, dass eine Geschichte einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss haben sollte. Sie waren sogar in der Lage, freie Autoren zu betreuen und Fehlinformationen zu hinterfragen und richtigzustellen. Dabei nutzten sie richtige Nachschlagewerke statt Wikipedia, bei dem jeder, der mag, einen „Wilhelm“ einsetzen kann. 

Und diese Form des Journalismus ist die, die den Zeitungen wieder auf die Beine helfen k&#246;nnte: Gut recherchierte Geschichten, die einen zum Lesen verf&#252;hren, auch wenn das eine oder andere Thema vielleicht etwas sperrig sein mag. 

Es mag sicherlich den einen oder anderen aus der „Generation 40+“ geben, der gefrustet ist und „vor sich hinr&#246;delt“. Aber wenn man in manchen Verlagsh&#228;usern sieht, wie dort mit denen in den letzten zehn Jahren umgegangen wurde, ist das zumindest nachvollziehbar. 

Sie allerdings tappen in eine Falle, wenn Sie meinen, dass es ausreicht, mal eben etwas dynamischer und internet-affiner zu arbeiten, damit „alles wieder gut wird“. Das hei&#223;t n&#228;mlich nichts anderes als „Weiter so“. 

Aber wir d&#252;rfen ja gespannt sein, ob das so funktionieren wird.

Achso: Ja, ich mag das Internet mit allen Facetten und lese auch dort die normalen Nullachtfuffzehn-Meldungen eher als in einer Tageszeitung. Und das gern (Bevor hier noch jemand behauptet, ich w&#228;re irgendso ein oller Internet-Hasser ;-) ...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Werbeikone: </p>
<p>Wenn Sie meinen, dass „in den K&#246;pfen vieler langj&#228;hriger Redakteure ein Umdenken stattfinden muss“, dann haben Sie mich vielleicht falsch verstanden. </p>
<p>Ich habe in meinem Berufsleben einige dieser langj&#228;hrigen Redakteure — die teilweise sogar schon 60 Jahre alt waren —  erleben d&#252;rfen, deren Ideen und deren Aufgeschlossenheit deutlich &#252;ber dem lagen, was die damals knapp 30-j&#228;hrigen Volont&#228;re, die „irgendwas mit Medien machen“ wollten, mitbrachten. Von denen kam meistens nur hei&#223;e Luft. </p>
<p>Und das Beste: Diese „altgedienten Redakteure“ beherrschten auch noch das Handwerk der Recherche und des Schreibens. Sie wissen, dass eine Geschichte einen Anfang, eine Mitte und einen Schluss haben sollte. Sie waren sogar in der Lage, freie Autoren zu betreuen und Fehlinformationen zu hinterfragen und richtigzustellen. Dabei nutzten sie richtige Nachschlagewerke statt Wikipedia, bei dem jeder, der mag, einen „Wilhelm“ einsetzen kann. </p>
<p>Und diese Form des Journalismus ist die, die den Zeitungen wieder auf die Beine helfen k&#246;nnte: Gut recherchierte Geschichten, die einen zum Lesen verf&#252;hren, auch wenn das eine oder andere Thema vielleicht etwas sperrig sein mag. </p>
<p>Es mag sicherlich den einen oder anderen aus der „Generation 40+“ geben, der gefrustet ist und „vor sich hinr&#246;delt“. Aber wenn man in manchen Verlagsh&#228;usern sieht, wie dort mit denen in den letzten zehn Jahren umgegangen wurde, ist das zumindest nachvollziehbar. </p>
<p>Sie allerdings tappen in eine Falle, wenn Sie meinen, dass es ausreicht, mal eben etwas dynamischer und internet-affiner zu arbeiten, damit „alles wieder gut wird“. Das hei&#223;t n&#228;mlich nichts anderes als „Weiter so“. </p>
<p>Aber wir d&#252;rfen ja gespannt sein, ob das so funktionieren wird.</p>
<p>Achso: Ja, ich mag das Internet mit allen Facetten und lese auch dort die normalen Nullachtfuffzehn-Meldungen eher als in einer Tageszeitung. Und das gern (Bevor hier noch jemand behauptet, ich w&#228;re irgendso ein oller Internet-Hasser <img src='http://off-the-record.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8230;)</p>
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		<title>Von: Werbeikone</title>
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		<dc:creator>Werbeikone</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:44:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ist schon richtig. Aber wer schon einnmal Redaktionsluft geschnuppert hat - zumindest bei einem Verlag, der eine Lokalzeitung publiziert, wei&#223;, dass die Schwierigkeiten sich nicht nur durch &#228;u&#223;ere Umst&#228;nde ergeben. In den K&#246;pfen viel zu vieler, langj&#228;hrig t&#228;tiger Redakteure muss ein Umdenken stattfinden. Die meisten der +40-Generation r&#246;deln n&#228;mlich vor sich hin und erkennen den Trend der Zeit nicht - negieren ihn z.T. ! Doch gehen Digitalisierung und Glosbalisierung auch nicht an Verlagen und Journalismus vorbei - ist halt nicht mehr alles so wie vor 20 Jahren, als es noch kein Internet gab und der Redakteur &quot;gatekeeper&quot; von Informationen war...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist schon richtig. Aber wer schon einnmal Redaktionsluft geschnuppert hat &#8211; zumindest bei einem Verlag, der eine Lokalzeitung publiziert, wei&#223;, dass die Schwierigkeiten sich nicht nur durch &#228;u&#223;ere Umst&#228;nde ergeben. In den K&#246;pfen viel zu vieler, langj&#228;hrig t&#228;tiger Redakteure muss ein Umdenken stattfinden. Die meisten der +40-Generation r&#246;deln n&#228;mlich vor sich hin und erkennen den Trend der Zeit nicht &#8211; negieren ihn z.T. ! Doch gehen Digitalisierung und Glosbalisierung auch nicht an Verlagen und Journalismus vorbei &#8211; ist halt nicht mehr alles so wie vor 20 Jahren, als es noch kein Internet gab und der Redakteur &#8220;gatekeeper&#8221; von Informationen war&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Mike</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12924</link>
		<dc:creator>Mike</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 08:34:51 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den klugen Kommentar, Spie&#223;er Alfons. Ich habe in den letzten 20 Jahren selbst miterlebt, wie in Redaktionen Stellen gestrichen wurden, und die wenigen wirklich f&#228;higen Redakteure dann liebend gern mit einer h&#252;bschen Abfindung einen neuen Job gefunden haben. Nicht bei der n&#228;chsten Tageszeitung, sondern zum Beispiel als Pressesprecher oder im Bereich PR. 

Die Tageszeitungen kastrieren sich doch selbst, wenn sie mittlerweile „Hausfrauen, Rentner und Lehrer“ als billige Textlieferanten frei besch&#228;ftigen. Die wenigen Festangestellten bei so einer Zeitung m&#252;ssen sich dann um das Bauchpinseln der Anzeigenkunden k&#252;mmern und der Volont&#228;r darf dann recherchieren. Und das merkt man. 

Ich sehe die Zukunft im Bereich Print in den Wochenzeitungen, die eine Geschichte auch zu Ende erz&#228;hlen und in wenigen Tageszeitungen wie die „taz“ oder auch ... &#228;hhh die „taz“ (es sind ja nicht mehr viele). Das hat dann weniger mit einem politischen Anspruch zu tun, sondern darum, dass derjenige, der gern liest - und das nicht nur online -, auch f&#252;r sein Geld einen Gegenwert bekommen m&#246;chte, der  &#252;ber umgeschriebene PR-Berichte, die mit Wikipedia-Halbwissen angereichert werden, hinausgeht. 

Und da liegt die Crux, wie Sie sehr richtig bemerkt haben:  Die gro&#223;en Verlagsh&#228;user arbeiten nicht f&#252;r die Leser, sondern f&#252;r ihre Anzeigenkunden. Und der Kunde, also der Leser, ist auch nicht mehr so doof wie fr&#252;her, weil er sich ja im Netz informieren kann. Was er ja auch tut. 

Es wird in den n&#228;chsten zehn Jahren spannend, dabei  zuzusehen, wie das eine oder andere Verlagshaus versuchen wird, das zu kompensieren. Und auch: wie Verleger, Verlagsgesch&#228;ftsf&#252;hrer und die ganze Blase von mittlerem Management und Controllern in den Verlagsh&#228;usern damit umgeht, sich einer neuen Situation zu stellen. N&#228;mlich wieder so etwas wie Kultur in die Bl&#228;tter zu bekommen. Und dazu geh&#246;rt eben auch die Pflege von Autoren, und nicht die Preisdr&#252;ckerei beim Zeilengeld. 

Sch&#246;nes Wochenende.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den klugen Kommentar, Spie&#223;er Alfons. Ich habe in den letzten 20 Jahren selbst miterlebt, wie in Redaktionen Stellen gestrichen wurden, und die wenigen wirklich f&#228;higen Redakteure dann liebend gern mit einer h&#252;bschen Abfindung einen neuen Job gefunden haben. Nicht bei der n&#228;chsten Tageszeitung, sondern zum Beispiel als Pressesprecher oder im Bereich PR. </p>
<p>Die Tageszeitungen kastrieren sich doch selbst, wenn sie mittlerweile „Hausfrauen, Rentner und Lehrer“ als billige Textlieferanten frei besch&#228;ftigen. Die wenigen Festangestellten bei so einer Zeitung m&#252;ssen sich dann um das Bauchpinseln der Anzeigenkunden k&#252;mmern und der Volont&#228;r darf dann recherchieren. Und das merkt man. </p>
<p>Ich sehe die Zukunft im Bereich Print in den Wochenzeitungen, die eine Geschichte auch zu Ende erz&#228;hlen und in wenigen Tageszeitungen wie die „taz“ oder auch &#8230; &#228;hhh die „taz“ (es sind ja nicht mehr viele). Das hat dann weniger mit einem politischen Anspruch zu tun, sondern darum, dass derjenige, der gern liest &#8211; und das nicht nur online -, auch f&#252;r sein Geld einen Gegenwert bekommen m&#246;chte, der  &#252;ber umgeschriebene PR-Berichte, die mit Wikipedia-Halbwissen angereichert werden, hinausgeht. </p>
<p>Und da liegt die Crux, wie Sie sehr richtig bemerkt haben:  Die gro&#223;en Verlagsh&#228;user arbeiten nicht f&#252;r die Leser, sondern f&#252;r ihre Anzeigenkunden. Und der Kunde, also der Leser, ist auch nicht mehr so doof wie fr&#252;her, weil er sich ja im Netz informieren kann. Was er ja auch tut. </p>
<p>Es wird in den n&#228;chsten zehn Jahren spannend, dabei  zuzusehen, wie das eine oder andere Verlagshaus versuchen wird, das zu kompensieren. Und auch: wie Verleger, Verlagsgesch&#228;ftsf&#252;hrer und die ganze Blase von mittlerem Management und Controllern in den Verlagsh&#228;usern damit umgeht, sich einer neuen Situation zu stellen. N&#228;mlich wieder so etwas wie Kultur in die Bl&#228;tter zu bekommen. Und dazu geh&#246;rt eben auch die Pflege von Autoren, und nicht die Preisdr&#252;ckerei beim Zeilengeld. </p>
<p>Sch&#246;nes Wochenende.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Dierk</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12906</link>
		<dc:creator>Dierk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 10:47:51 +0000</pubDate>
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		<description>Qualit&#228;t und Innovation, dazu eine Prise Verzicht auf &#252;berkommene Technologien. Das mische man unter vorsichtigem R&#252;hren auf kleiner Flamme, koche dabei alberne Egotrips aus dem Sud. Am Ende mit etwas Intelligenz nachw&#252;rzen.

So k&#246;nnte sich &#039;Journalist&#039; wieder vom Schimpfwort zum gefragten Gut wandeln; so k&#246;nnten auch Printprodukte gerettet werden. Sei es nur, weil die auf dem Klo einfacher zu bedienen sind und eine Doppelfunktion erf&#252;llen.*


*Obwohl moderne Papiere nur noch schwer anzurauen sind, wenig saugf&#228;hig. Au&#223;erdem sind die japanischen Toiletten mit Wasserreinigung viel besser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Qualit&#228;t und Innovation, dazu eine Prise Verzicht auf &#252;berkommene Technologien. Das mische man unter vorsichtigem R&#252;hren auf kleiner Flamme, koche dabei alberne Egotrips aus dem Sud. Am Ende mit etwas Intelligenz nachw&#252;rzen.</p>
<p>So k&#246;nnte sich &#8216;Journalist&#8217; wieder vom Schimpfwort zum gefragten Gut wandeln; so k&#246;nnten auch Printprodukte gerettet werden. Sei es nur, weil die auf dem Klo einfacher zu bedienen sind und eine Doppelfunktion erf&#252;llen.*</p>
<p>*Obwohl moderne Papiere nur noch schwer anzurauen sind, wenig saugf&#228;hig. Au&#223;erdem sind die japanischen Toiletten mit Wasserreinigung viel besser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werbeikone</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12900</link>
		<dc:creator>Werbeikone</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:32:07 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;r die richtige Einordnung der vom Spie&#223;er genannten Zahlen im Folgenden Vergleichszahlen aus 2008 (Quelle IVW):

Tageszeitungen:
IV 2008: 23,39 Mio 
I 2009: 23,36 Mio.

Wochenzeitungen:
IV 2008: 2,00 Mio 
I 2009: 2,02 Mio.

Publikumszeitschriften:
IV 2008: 115,01 Mio.
I 2009: 116,99 Mio. 

Das klingt gar nicht so schlecht. Wenn man sich allerdings die Grafiken zu den Auflagenentwicklungen der letzten 10 Jahre ansieht, schaut’s doch etwas anders aus: 
http://www.ivw.eu/  (rechts im Bild)

„Mit Print erreicht Werbung die meisten relevanten Zielgruppen mit Ausnahme derer, die a) nicht lesen k&#246;nnen, b) kein Geld haben, um sich ein gedrucktes Medium zu leisten, c) Internet-Junkies, die am liebsten das nachlesen, was sie sich selber vorschreiben“. 

Diese Feststellung vom Spie&#223;er tr&#246;stet leider wenig, wenn n&#228;mlich die Gr&#246;&#223;e der Ausnahmegruppen stetig zunimmt, d.h. immer weniger Printprodukte gelesen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r die richtige Einordnung der vom Spie&#223;er genannten Zahlen im Folgenden Vergleichszahlen aus 2008 (Quelle IVW):</p>
<p>Tageszeitungen:<br />
IV 2008: 23,39 Mio<br />
I 2009: 23,36 Mio.</p>
<p>Wochenzeitungen:<br />
IV 2008: 2,00 Mio<br />
I 2009: 2,02 Mio.</p>
<p>Publikumszeitschriften:<br />
IV 2008: 115,01 Mio.<br />
I 2009: 116,99 Mio. </p>
<p>Das klingt gar nicht so schlecht. Wenn man sich allerdings die Grafiken zu den Auflagenentwicklungen der letzten 10 Jahre ansieht, schaut’s doch etwas anders aus:<br />
<a href="http://www.ivw.eu/">http://www.ivw.eu/</a>  (rechts im Bild)</p>
<p>„Mit Print erreicht Werbung die meisten relevanten Zielgruppen mit Ausnahme derer, die a) nicht lesen k&#246;nnen, b) kein Geld haben, um sich ein gedrucktes Medium zu leisten, c) Internet-Junkies, die am liebsten das nachlesen, was sie sich selber vorschreiben“. </p>
<p>Diese Feststellung vom Spie&#223;er tr&#246;stet leider wenig, wenn n&#228;mlich die Gr&#246;&#223;e der Ausnahmegruppen stetig zunimmt, d.h. immer weniger Printprodukte gelesen werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Doc Holiday</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12899</link>
		<dc:creator>Doc Holiday</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:30:37 +0000</pubDate>
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		<description>OK, es gibt noch Pferde, die rumtraben und Dampfloks und Kutschen in Museen. Den guten alten Setzkasten bei ebay. Aber Kupferstecher keinen einzigen. Genauso wie den Heizer auf der Lok und den Tante-Emma-Laden an der Ecke. In den 80ern wurde was &#252;ber Ger&#228;te philosophiert, mit denen jeder weltweit mal erreichbar sein w&#252;rde. Es dauerte nicht lange, bis sie handeld waren. Und mittlerweile hat sie jeder. Und schon zur vorvorletzten DRUPA wurde was von “The last Book” gemunkelt. Wenn jetzt keine anderen Interessen dagegen sprechen, wird auch diese Erfindung ihren Weg machen. Genauso wie &#252;brigens auch der Cargolifter. Dann m&#252;ssen Bertelsmann und Co. leider der guten alten Zeit nachtrauern. He, wir k&#246;nnen das Universum nicht einfrieren, die einzigste Konstante ist die Ver&#228;nderung. LetÂ´s face it !

http://www.nytimes.com/library/arts/040898book.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>OK, es gibt noch Pferde, die rumtraben und Dampfloks und Kutschen in Museen. Den guten alten Setzkasten bei ebay. Aber Kupferstecher keinen einzigen. Genauso wie den Heizer auf der Lok und den Tante-Emma-Laden an der Ecke. In den 80ern wurde was &#252;ber Ger&#228;te philosophiert, mit denen jeder weltweit mal erreichbar sein w&#252;rde. Es dauerte nicht lange, bis sie handeld waren. Und mittlerweile hat sie jeder. Und schon zur vorvorletzten DRUPA wurde was von “The last Book” gemunkelt. Wenn jetzt keine anderen Interessen dagegen sprechen, wird auch diese Erfindung ihren Weg machen. Genauso wie &#252;brigens auch der Cargolifter. Dann m&#252;ssen Bertelsmann und Co. leider der guten alten Zeit nachtrauern. He, wir k&#246;nnen das Universum nicht einfrieren, die einzigste Konstante ist die Ver&#228;nderung. LetÂ´s face it !</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/library/arts/040898book.html">http://www.nytimes.com/library.....8book.html</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12897</link>
		<dc:creator>Ralf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 06:50:42 +0000</pubDate>
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		<description>@ Spie&#223;er
Aber ich. :))
Pluralis majestatis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Spie&#223;er<br />
Aber ich. <img src='http://off-the-record.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )<br />
Pluralis majestatis.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12896</link>
		<dc:creator>Peter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 06:07:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/#comment-12896</guid>
		<description>@ Max

Genau! Und das merken die Menschen erst heute, dass die Zeitung zuviel Format hat. Und darum lese ich in der Bahn die Meldungen des Tages immer online. Da kann ich meinen Computer besser umbl&#228;ttern. Und beim Aussteigen, wo ich fr&#252;her meine Zeitung weggeworfen habe, werfe ich jetzt eben meinen Computer weg. Auch mein Fischh&#228;ndler, der die Fische fr&#252;her in Zeitungen eingepackt hat, steckt sie neuerdings ins Laptop. Komische Zeiten halt, aber modern. ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Max</p>
<p>Genau! Und das merken die Menschen erst heute, dass die Zeitung zuviel Format hat. Und darum lese ich in der Bahn die Meldungen des Tages immer online. Da kann ich meinen Computer besser umbl&#228;ttern. Und beim Aussteigen, wo ich fr&#252;her meine Zeitung weggeworfen habe, werfe ich jetzt eben meinen Computer weg. Auch mein Fischh&#228;ndler, der die Fische fr&#252;her in Zeitungen eingepackt hat, steckt sie neuerdings ins Laptop. Komische Zeiten halt, aber modern. <img src='http://off-the-record.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Max</title>
		<link>http://off-the-record.de/2009/07/08/spiesser-alfons-vom-aussterben-der-pferde-oder-quo-vadis-print-leser/comment-page-1/#comment-12894</link>
		<dc:creator>Max</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 05:54:00 +0000</pubDate>
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		<description>Die Zeitungsauflagen sinken. Man sieht es z.B. daran, dass es seit einigen Wochen die Frankfurter Rundschau in Frankfurt quasi &#252;berall gratis gibt. An der Supermarktkasse, auf der Stra&#223;e, usw. Man versucht, die Auflage k&#252;nstlich hoch zu halten.

Dabei hat die Rundschau schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht (noch nicht vollendet, aber gut gestartet): Eine Zeitung in einem kleineren Format.

Deshalb lesen doch weniger Menschen Zeitung, weil es einfach zu umst&#228;ndlich ist und man einen gro&#223;en Tisch braucht, wo man die Artikel ausbreiten kann.

Papier ist sch&#246;n. Lesbarkeit und Nutzen (&quot;Usability&quot;) sind aber noch wichtiger.

Dies ist meine Meinung zum angesprochenen Thema.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitungsauflagen sinken. Man sieht es z.B. daran, dass es seit einigen Wochen die Frankfurter Rundschau in Frankfurt quasi &#252;berall gratis gibt. An der Supermarktkasse, auf der Stra&#223;e, usw. Man versucht, die Auflage k&#252;nstlich hoch zu halten.</p>
<p>Dabei hat die Rundschau schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht (noch nicht vollendet, aber gut gestartet): Eine Zeitung in einem kleineren Format.</p>
<p>Deshalb lesen doch weniger Menschen Zeitung, weil es einfach zu umst&#228;ndlich ist und man einen gro&#223;en Tisch braucht, wo man die Artikel ausbreiten kann.</p>
<p>Papier ist sch&#246;n. Lesbarkeit und Nutzen (&#8220;Usability&#8221;) sind aber noch wichtiger.</p>
<p>Dies ist meine Meinung zum angesprochenen Thema.</p>
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