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Vodafone setzt Robert Basic und Sascha Lobo in den Werbe-Bus + Spot

8. Juli 2009
von

Die millionenschwere neue KampagneEs ist deine Zeit” von Vodafone geht an der Start. Sie markiert zugleich das Ende von Arcor. Mit dabei im Spot, dessen Dreh schon für Buzz sorgte, sind Blogger wie Sascha Lobo, Robert Basic, Ute Hammelmann (Schnutinger) und Markus Angermeier aka Kosmar. Man kann daraus je nach Stimmungslage und Lager mehrere Schlüsse ziehen: Blogger sind im Mainstream angekommen, der Ausverkauf der Blogosphäre hat begonnen, Vodafone dient sich bei den Digital Natives an, Sascha Lobo kann nicht singen.vodafone_blogger1.jpg

Ein Fülle Material wurde produziert, das demnächst an allen Ecken des Web auftauchen dürfte. Die Botschaft von Vodafone und der Agentur Scholz & Friends: Ein jeder kann zum Held werden. Da passt dann auch der Song von David Bowie “Heroes” ins Konzept. Der Hauptspot wird denn auch durch Produktfilme ergänzt, in denen jeweils ein Testimonial zu Wort kommt. Dazu gehören dann auch Netzstars wie Ragnar Sžlberg sowie Extremsportler Jürgen Mühling.

vodafone_lobo.jpg

Epochal zumindest der Etat:  Er wird auf über 200 Millionen Euro taxiert. (Update: Die Etathöhe sorgt offenbar für Missverständnisse. Dabei handelt es sich um den geschätzten! globalen Media-Etat. Der Deutschlandetat wird im mittleren  bis oberen zweistelligen Millionenbereich liegen.)

Und wenn eine Sascha Lobo auf Plakatwänden die Webwelt nicht jubeln lässt, dann sollte es der Mediasplit tun. 15 bis 20 Prozent des Budgets gehen in Display- und Search-Kampagnen, mobile Werbung und Social-Media-Aktivitäten. Das ist eine Menge. Deutliches Zeichen für den Gezeitenwechsel in der Werbung.
Immerhin mit Corporate Blog, Twitter, Facebook , StudiVZ und Myspace zeigt Vodafone, dass es begriffen hat. Alle Kanäle müssen miteinander verwoben werden. Bis hin zur Pressekonferenz, die nicht nur per simplem Livestream im übertragen wurde, sondern auch eine direkte Einmischung der Zuschauer im Netz ermöglichte. Vereinfacht obendrein durch die Nutzung von Facebook Connect, die Facebook-Nutzern eine prompte Beteiligung ohne lange Umwege ermöglicht.

Die Nutzung der Features ist aber nur das eine. Transparenz, Gesprächsbereitschaft, Nähe zum Kunden muss aber auch im Unternehmen “gelebt” werden. Und so weit es meine Erfahrungen mit Kundendienst und Öffentlichkeitsarbeit bei Arcor und Vodafone in früheren Jahrne angeht, liegt da noch ein weiter Weg vor dem Unternehmen.

Bloggerin Schnutinger:

ute.jpg

Weitere Kampagnenmotive.

Der Spot

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Kommentare zu “ Vodafone setzt Robert Basic und Sascha Lobo in den Werbe-Bus + Spot ”

  1. Jan am 8. Juli 2009 um 11:23 Uhr

    naja, was soll ich nun davon halten? Ist das nun eine beginnende Prostitution der Blogosphäre oder der pure Geschäftssinn der A-Blogger? Wobei beides ja nicht weit auseinander liegt ;-)

  2. kawumm am 8. Juli 2009 um 11:40 Uhr

    der unsympathische sascha lobo: ein grund für mich kein kunde von vodafone zu werden.

  3. Netzhaeuter am 8. Juli 2009 um 11:45 Uhr

    “Let me say this, just once so we can set it in stone. Anyone who advertises a product on TV should be struck off the artistic register for ever. I don’t care if you are shitting Mona Lisa’s in your sleep, you have made your fucking choice. You are sucking satan’s cock. You can’t be trusted anymore.”

    Bill Hicks

    damit ist alles gesagt

  4. Beginner am 8. Juli 2009 um 12:30 Uhr

    Wie, wurde der Spießer nicht gefragt, ob er mitträllern will?

  5. Peter am 8. Juli 2009 um 13:17 Uhr

    Noch ein Grund T-Mobile die Treue zu halten :-)

    IMHO hat sich da Vodafone und S&F ordentlich verzockt. Keine Sau kennt Sascha Lobo, Robert Basic etc. und die, die sie kennen werden das vermutlich eher nicht so gut finden.
    Man hätte die Kampagne mit jedem x-beliebigen Gesicht aus einer Castingagentur machen können…

  6. Herr Müller am 8. Juli 2009 um 13:34 Uhr

    vor allem gibt der Lobo doch an jeder Ecke an, Apple Nutzer zu sein, inklusive iPhone.
    Insofern ist diese Kampagne unglaubwürdig.

    Wer sich für ein paar Kröten für so einen Kram hergibt, wird in der Gunst der Gemeinde fallen, da bin ich mir sicher. Und das zu recht.

  7. Tim am 8. Juli 2009 um 13:56 Uhr

    Ganz schön viel Geld für Testimonials, die kaum jemand kennt. Blogger sind leider auch nicht viel spannender anzusehen als gewöhnliche Schriftsteller oder Journalisten (Lobo mal ausgenommen). Durch die aalglatte Fotoproduktion geht auch der letzte Hinweis verloren, dass es sich um reale Persönlichkeiten handelt und nicht um Models.

  8. Matt am 8. Juli 2009 um 14:13 Uhr

    Hätte auch für Iglo TK sein können.

    Zu uneckig. Zu gefällig. Zu feige.

    (Aber immerhin ein Grundrauschen im Werbeblock von dem
    man sich mit einer guten Idee absetzen kann.)

  9. ralf schwartz am 8. Juli 2009 um 14:34 Uhr

    Das kann man so (siehe oben) und so ( http://ralfschwartz.typepad.co.....erenz.html ) sehen ;-)

  10. Markus Hübner am 8. Juli 2009 um 14:41 Uhr

    Inhaltlich ist zur neuen Markenstrategie und -positionierung nicht viel Konkretes gesagt worden … aber dafür Buzzword-Mania :)

  11. Swissfondue am 8. Juli 2009 um 14:45 Uhr

    Vodaphone verkauft das iPhone in Deutschland nicht (zumindest nicht offiziell) . Daher also uninteressant für mich.

  12. fummel am 8. Juli 2009 um 14:47 Uhr

    Ob Lobo und Konsorten sich damit einen Gefallen getan haben, sei mal dahingestellt. Die breite Masse (und das ist der Vodafone Kunde) kennt die eh nicht. Aber lasst uns noch mal ein Auge auf den Spot werfen und denkt Euch statt der Telefone einfach mal haufenweise koffeinhaltige Limonadedosen in den Film und – voila – ihr habt hier ein 1a 80er Jahre CocaCola gute Laune Happiness Vignettenfilmchen. Nur als 2009er Aufguss. Da hilft auch kein David Bowie. Bravo, Herr Gründgens, war die zeit ja doch zu was gut. Und Chapeau, Scholz & Friends – nach Honda und iglo das nächste kreative Husarenstück aus der Kehrwiederspitze. So wird 2009 doch noch ein Spitzenbonusjahr, was FM?

  13. Markus Hübner am 8. Juli 2009 um 14:49 Uhr

    Mein Kommentar zum Beitrag “Vodafone sucht die Generation Upload” von http://bit.ly/tWj8n

    Leider scheint es umso häufiger vorzukommen dass Buzzwords und “open space Versprechungen” gemacht werden, je mehr sich Unternehmen in den Bereichen Social Media engagieren. Sind das die Berater die versuchen mit diesen Dingen zu punkten? Oder die Vorstandsebene, um eine neu verlautbare Strategie zu rechtfertigen, mit schön formulierten (aber für jedes Unternehmen passende) Botschaften nach außen trommelt?

    Ich hätte mir, gerade weil man im Vorfeld das “soziale Engagement” so betonte, auch eine offenere Kommunikation gewünscht. Was ist nun wirklich Sache bei Vodafone. Warum das ganze, die Strategieänderung und neue Positionierung. Welches Leistungsversprechen steht nun konkret dahinter. Das sind normalerweise Grundelemente einer Markenstrategie und wesentlicher Bestandteil der darauf aufbauenden Unternehmenskommunikation.

    Buzzword-Mania mag sich gut unter der 1. Managementebene machen etc. machen … aber sicherlich nicht im offenen Dialog mit Kunden.

  14. TheRealBlogo am 8. Juli 2009 um 14:55 Uhr

    Ich lach mich weg! “…Blogger sind im Mainstream angekommen, der Ausverkauf der Blogosphäre hat begonnen…” – Brüll! Immer und überall selbsternannte Web-2.0-Ottifanten, Selfmade-Gurus und ich-blubber-also-bin-ich-(auch)-wer-Selbstdarsteller – wow, und ich dachte das wär schon gegessen?! Nun denn, ganz in Manier der Wiederkäuer: Muh, Vodafone schlägt zu!

  15. OlafKolbrueck am 8. Juli 2009 um 14:55 Uhr

    @ralf schwartz
    Stimme deinem Blogeitrag http://ralfschwartz.typepad.co.....erenz.html
    sicher in Teilen zu.
    “es geht um Möglichkeiten, Chancen, Potentiale! Und es geht darum, genau das zu propagieren! Die unendlichen Möglichkeiten des Internet, der (tele-)mobilen, interaktiven Welt!”
    Sicher ein Manko der Kampagne.
    Aber: Die “Kuschelecke” finde ich nicht so verkehrt mit Blick auf den Mainstream, den generationsübergreifenden, der wohl Zielgruppe sein dürfte. Mit all den bunten Möglichkeiten die unser einer nutzt, wäre der vermutlich ein weig überfordert. Die Ansprüche des Massenmarktes dürften noch niedriger hängen. Noch.

    @Markus Hübner
    Das Empowerment des Buzzword-Bingo ist bei solchen Pks oft Standard. Viele können gar nicht mehr anders reden.

    @Peter, Tim
    Der Einsatz der Blogs dürfte zum Start der Kampa sicher ein schönes Basisrauschen in der Webszene schaffen. Vielleicht auch, dass das Image der “coolen Jungs und Mädels vom Pausenhof” ein wenig auf die Marke abstrahlt. Mehr wird kaum der Sinn sein.

  16. Oh nein! am 8. Juli 2009 um 14:56 Uhr

    Scholz & Friends hat schon oft genug zuvor Kopien angefertigt und Altes in der Netz-Mikrowelle aufgewärmt.

    Warum aber dieser Lobo überall auftaucht, verstehe ich nicht. Viel reden aber nichts zu sagen haben. Faglich auch, warum Schnutinger (auftaucht und darüber hinaus) sich als liebende Mutti hergibt. Und noch fraglicher, warum sich Vodaphone das Ganze antut.

    Naja, sei es drum, Entscheidung getroffen: Das neue Mobil auf keinen Fall von Vodaphone

  17. TheRealBlogo am 8. Juli 2009 um 14:59 Uhr

    ^^ so ist es!

  18. ralf schwartz am 8. Juli 2009 um 15:03 Uhr

    @Olaf: Da hast Du recht – dann stellt sich aber die Frage, ob das so sinnvoll ist, den armen Mainstream mit ‘Generation Upload’ zu belästigen bzw. zu versuchen, diesen damit gleichzusetzen.
    “Es ist Deine Zeit!” wird der nämlich bestimmt so verstehen wie ich: Denn es ist Dein Geld! Und darauf hat vodafone nur die Mehrwert-Floskel-Antwort – aber eben keine überzeugende!

  19. bullshitbingo am 8. Juli 2009 um 15:03 Uhr

    zum kotzen. viel geld für mist verpulvert.

  20. lokalreporter am 8. Juli 2009 um 15:12 Uhr

    vodafone hätte mal schön mit der machart des süßen spots [der ist ja riesig, wie kriegen wir den hier rein..] weitermachen sollen. die kampagne von S&F dagegen, nährt das spekulantentum, zielt auf uneinlösbare versprechen, auf werbeslang.
    hätte den ganzen quatsch viel feiner gezeichnet. kosmar alleine 30sekundenlang in der s-bahn, text tippend: helden sind nicht so mein ding..

  21. bittersweet choc am 8. Juli 2009 um 15:16 Uhr

    der mc winkel wäre der bessere gewesen als dieser uncoole besserwisser-typ mit der unmodernen roten frisur. bin ich froh, dass ich bei vodafone gekündigt habe. das habe ich damals auch, als e-plus den beckenbauer hatte (lang ist’s her) – war genauso langweilig und überflüssig.

  22. johnthedong am 8. Juli 2009 um 15:25 Uhr

    1. wer all diese Leute kennt, gehört zu einer Subkultur .. und die kann doch nicht die Zielgruppe von Vodafone sein?!

    2. das nächste Mal bitte den Numa Numa Dicken, den niesenden Panda und der rumänische Opa der aus dem Promilletester trinken will. Dann ist es wenigstens lustig.

  23. lars am 8. Juli 2009 um 15:25 Uhr

    Die PK selber war natürlich nicht gut bzw. normal, das hat Björn Sievers schon sehr gut zusammmengefasst (http://ow.ly/gLgN). Ich meine dennoch, dass die teilweise sehr harte Kritik genau so unangebracht ist wie die teilweise überaus positive Reaktion auf das neue Vodafone Blog. Beides ist verfrüht.

    Grundsätzlich finde ich es jedoch schon einmal positiv, dass Vodafone einen solchen großen Schritt in Richtung Social Media macht, und das ist wohl auch ein Verdienst von S&F. Das die ersten Schritte nicht unholprig sind, ist jedoch auch klar. Bei allem guten Willen sind die Verhaltensweisen offensichtlich doch noch stark im traditionellen Kommunikationsverhalten verhaftet, wodurch es dann eben so aussieht.

    Das zeigt auf jeden Fall, dass bei aller strategischer Vorarbeit erstmal angefangen und gemacht werden muss, um die (Social Media) Strategie zu testen und dann anzupassen. Vodafone hat sicher schon viel gelernt und wird noch viel lernen (wie jedes Unternehmen / jede Agentur es tut in Social Media). So hoffe ich zumindest.

  24. Jan Manz am 8. Juli 2009 um 15:27 Uhr

    Ein weiterer Beitrag zur Debatte stammt von Björn Sievers: http://prlen.de/2009/07/08/vod.....on-upload/

    –> Rein auf die PK bezogen: Mutig, sehr mutig, diesen Schritt zu gehen.
    –> Die Umsetzung: Nun ja, nach allem was ich so lese – denn dabei war ich leider nicht live, es gibt auch arbeitende Menschen :) – kann und wird da nachgebessert werden.

  25. Thomas am 8. Juli 2009 um 15:38 Uhr

    Das ist so, als hätte man vor 10 Jahren Zlatko für Waschmittel Werbung machen lassen…

  26. Peter am 8. Juli 2009 um 15:45 Uhr

    “Der Einsatz der Blogs dürfte zum Start der Kampa sicher ein schönes Basisrauschen in der Webszene schaffen”

    @Olaf
    ich weiss nicht. Ich fürchte, das Basisrauschen wird stark überbewertet…
    Aber immerhin, Lobo hat brav getwittert, dass er auf der PK von VF ist, Basic hat auch brav getwittert, Kosmar hat erwähnt, dass er ein Android-Handy von Vodafone hat (O2, oder Fonic aber auch mag *winkmitdemzaunpfahl*) und Schnutinger hat brav das VF-Logo aufs Blog geklatscht.

    Da bleibt einem ausser Fremdschämen nicht mehr viel übrig…

  27. OlafKolbrueck am 8. Juli 2009 um 16:41 Uhr

    @Markus Hübner:
    Nutzung der techniken – guter erster Schritt.
    Die Unternehmenskultur und die Sprache wechselt man aber nicht mal eben mit dem Launch einer Kampagne aus. Aber je mehr sie sich öffen, desto mehr wird auch der einfluss von außen das Denken in den Köpfen verändern. Hope so.

    @bittersweet choc
    MC winkel ? Nicht bei der Frisur :-)

    @lars
    Dann sind wir schon zwei Optimisten

    @Peter
    Dem Kommerz haben sich die beteiligten Blogger doch nie verweigert. Kein Grund überrascht zu sein

  28. Sascha Stoltenow am 8. Juli 2009 um 17:00 Uhr

    Ach wie schön, das alte Gesellschaftsmodell mit der Konstruktion von Helden und Hierarchien funktioniert also noch. Scheint wohl eine anthropologische Konstante zu sein. Oder einfacher formuliert: “Sie lechzen nach Führerschaft.” – auch die angeblich ja ach so egalitäre Web-Community. Das Schöne: Wir müssen inhaltlich gar nicht so viel Neues lernen, sondern nur, wie wir die neuen techniken und Kanäle zu bedienen haben.

  29. OlafKolbrueck am 8. Juli 2009 um 17:06 Uhr

    @sascha stoltenow
    Sag ich doch: Mehr Monarchie wagen:
    http://off-the-record.de/2009/.....hie-wagen/
    ;-)

  30. Jürgen Siebert am 8. Juli 2009 um 17:12 Uhr

    Sascha Lobo hat ein weißes iPhone mit einem T-Mobile-Vertrag, abgeschlossen beim T-Punkt auf dem Kudamm am Tag der Einführung in Deutschland.

  31. OlafKolbrueck am 8. Juli 2009 um 17:17 Uhr

    Tja. ich glaube Lobo hat zwei iPhone. Mindestens. Vielleicht ist ja eins von Vodafone ;-)

  32. Dierk am 8. Juli 2009 um 17:31 Uhr

    Tja, nich, is’ halt so ‘ne Werbekamm-Pagnie oder wie das heißt. So mit Musik, bunte Bildchen und komische Heinis. ‘n paar Buchstaben zusammengebastelt. Stört halt nich’ wirklich, kamma zu bügeln, sacht nix, kann also nich’ anecken – oder Position beziehen.

    Wo da Fon is’, weiß man nich’ so genau. Wenn’s schee macht …

    PS: Wer nicht weiß, dass es sich bei den abgebildeten um so was wie Promis handelt – also Menschen, die demnächst bei Vox zum Essen oder bei RTL in den Dschungel müssen -, der sieht hier ohnehin ‘nen ganz normalen Spot/ganz normale Anzeigen. Dafür ist der Pseudo-Punk SaLo doch ganz gut besetzt.

  33. Simon am 8. Juli 2009 um 17:44 Uhr

    Also ich finde es gut, auch die Portraits der Leute die mitmachen. http://www.youtube.com/watch?v=SZ4_hs9ESI4

  34. lokalreporter am 8. Juli 2009 um 17:49 Uhr

    @Jürgen Siebert – was soll das? wieso sollte lobo nicht 20 iPhones mit ebensovielen verträgen haben, wenn es ihm gefällt?

  35. Sascha Stoltenow am 8. Juli 2009 um 18:09 Uhr

    @OlafKolbrueck: Sehr schön, hatte ich nicht gelesen. Ich habe ohnehin noch einen Artikel auf der Todo-Liste. Bei dem werde ich wohl den Gedanken einfließen lassen, dass das Internet nicht bedeutet, den Anspruch auf Führung aufzugeben – im Gegenteil. Nur geht es halt nicht mehr mir Befehl und Gehorsam (da kenn ich mich aus), sondern nur mit Überzeugung und Begeisterung (weshalb ich eher alleine bleiben dürfte ;-)

  36. Macmat am 8. Juli 2009 um 18:11 Uhr

    Wer Authentizität fordert, wird Mainstream ernten!

    (Sollte eigentlich ein Tweet werden.)

  37. Peter am 8. Juli 2009 um 18:25 Uhr

    “Dem Kommerz haben sich die beteiligten Blogger doch nie verweigert. Kein Grund überrascht zu sein”

    @Olaf
    Ich bin auch nicht wegen Kommerz überrascht, sondern wegen der plumpen und laienhaften Ausführung. Immerhin sind da ja die deutschen *räusper* A-Blogger versammelt und lassen sich zu Germanys next Dschungelkönig, äh, sorry, Helden ausrufen…

    Da währe ein Spot mit Wagner wenn er Nachts um 3 im Trenchcoat aus der Paris-Bar torkelt und mit seinem Super-Flat Vodafone Handyvertrag mal schnell ins Web schaut welche Hure noch offen hat origineller gewesen… wenigstens hätte bei ihm die Zielgruppe den “Ah, den kenn ich doch”-Effekt, gehabt…

  38. Peter am 8. Juli 2009 um 18:34 Uhr

    Warum bekomme ich jedes Mal einen akuten Schub von Fremdschämen, wenn ich Sascha Lobo irgendwo sehen muss?

    Schlimme Kampagne!

  39. Florian am 8. Juli 2009 um 19:11 Uhr

    Mutiger Schritt! Bin gespannt auf die komplette Kampagne!

  40. Markus am 8. Juli 2009 um 19:32 Uhr

    Akuter Fremdscham-Anfall! Vor allen Dingen wegen des extrem peinlichen Gesangs. Obi kann da wenigstens die Flucht nach vorne antreten und sagen: “Das MUSS scheiße klingen!”

    Hm, man hätte im Vorfeld auf Facebook und Twitter vielleicht nicht ganz so penetrant auf die Kacke hauen sollen…

  41. Florian am 8. Juli 2009 um 20:49 Uhr

    Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht um den TV Spot, sondern insbesondere um die Kampagne in Gänze. Die Portrait finde ich echt gut, http://www.youtube.com/user/Bi.....wHigRD3wvA und co. auf Adam Finlayson

  42. Markus am 8. Juli 2009 um 21:02 Uhr

    @florian: du hast recht, es wird zeit für schadensbegrenzung…

  43. Oh nein! am 8. Juli 2009 um 21:41 Uhr

    und schon finden sich im Netz diese passenden Fundstücke: http://img29.imageshack.us/img.....928001.png

    schön ist die netzwelt!

  44. Vida am 8. Juli 2009 um 22:43 Uhr

    Finde die ganze Sache auch ein wenig bescheuert! Ein gewisser Grad an gesellschaftskonformer Werbung- bzw Makretingeffekte ist auch bei solch einer Kampagne von nöten!
    gruß

  45. Dapema am 8. Juli 2009 um 23:59 Uhr

    Was soll man jetzt dazu sagen… besonders ich als Arcor-Kunde :)
    Jeder (oder fast) Jeder würde es machen wenn er gefragt wird, ob A, B, oder XY-Blogger. Robert gönne ich das von Herzen, er kommt ehrlich rüber und hat viel bewegt. Sascha ist irgendwie unbequem, komisch das er trotzdem soviele Leser hat :) . Also jeder rückt sich jetzt seine ungerechte Welt wieder in die Reihe.

  46. ramses101 am 9. Juli 2009 um 01:10 Uhr

    Ich habe kein Problem damit, wenn Blogger Geld als Testimonials verdienen. Ob das sinnig ist, weiß ich nicht, es sorgt auf jeden Fall für Gesprächsstoff und bringt S&F in der klassichen Welt ganz weit nach vorne.

    Erste deutsche Agentur, die das 2.0-Ding 1A eingeflochten hat, ohne die Welt1.0 zu verstören. Die kriegt das nämlich gar nicht mit. Gut für die Agentur, gut für Vodafone. Chapeau, wish I dunnit. Dass das letzten Endes nur ein ganz normaler und generischer Telefonier-Spot ist – geschenkt. Das sind sie alle.

    Aber ausgerechnet “Heroes” zum Kerngedanken zu machen, finde ich äußerst ärgerlich. Niemand ist ein Held, nur weil er im Bus twittern kann. Es sei denn, der Bus ist unter Beschuss, _weil_ er twittert.

    Ich habe es in irgendeinem Tweet gelesen und kann es nur unterschreiben: “Rebell, Rebell wäre ja ok gewesen. Aber Heroes?”

  47. Matt am 9. Juli 2009 um 10:12 Uhr

    Ein Grund mehr als Kunde zu einem Discount Anbieter zu gehen, der nicht 200 Mio. für so ne generische Kampagne ausgibt. Ob man Durschnitt jetzt nur auf 18/1 schaltet, oder es “360°” über alle Kanaäle spielt…. ändert IMHO wenig an der Irrelevanz.

    Damn. Ich bin ja selbst noch 13 Monate bei dem Schuppen.
    Na ja. Ich werd dann schon mal kündigen. Mit Verweis darauf, dass ich nicht gewillt bin sowas mitzubezahlen.

  48. Peter Schmidt am 10. Juli 2009 um 15:44 Uhr

    Gratulation zu dem Mut & viel Durchhaltevermögen!

  49. ralf schwartz am 10. Juli 2009 um 23:41 Uhr

    @olaf: Horizont schreibt: “Laut Gründgens lässt sich Vodafone die am 11. Juli anlaufende Werbeoffensive bis Ende Oktober einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag kosten.”

    Ein mittlerer 2-stelliger sind 50 Millionen. Diese in 3 Monaten rauszuhauen, ergibt aufs Jahr (also x4) 200 Millionen. Paßt schon, oder?
    Auch wenn das alles Brutto, also in Wirklichkeit knapp die Hälfte ist.

  50. Michel am 12. Juli 2009 um 18:31 Uhr

    Mutig ist diese Kampagne vor allem in Bezug auf das Kleingedruckte, dass in den damit beworbenen Nutzungsverträgen steht. Aber das liest von der “Generation Upload” wohl erst dann einer, wenn die erste Rechnung kommt.

    Von Glaubwürdigkeit bleibt da nicht viel übrig. Und für den Upload auch nicht. Angenehmes Twittern noch.

  51. huhn am 13. Juli 2009 um 01:12 Uhr

    Sascha Lobo ist unser aller Netzgockel.

  52. Gacker am 2. September 2009 um 21:56 Uhr

    Für jedes Ei gackern. Ach nee, ein Gockel legt ja gar keine Eier.

    http://www.stupidedia.org/stupi/Sascha_Lobo

  53. Karl-heinz Krönes am 9. November 2009 um 14:03 Uhr

    bei Vodafone sind die handy superteuer

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