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Spießer Alfons: Vodafone — eine Kampagne aus dem Papierkorb. Oder: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist

15. Juli 2009
von Spießer Alfons

Verzeiht dem Spießer, wenn der sich in die Diskussion um die Vodafone-Kampagne einmischt! Alfons versteht ja bekanntlich nicht viel von Werbung, hat aber mal von jemanden gehört, der was davon zu verstehen glaubt, dass Werbung das ist, was einen Normalmenschen vom Punk(er) unterscheidet. Also von einem, der seine Haare zum Kamm frisiert, den er rot einfärbt und danach ständig kikeriki ruft, weil er sich selbst für einen Gockel hält. Und der Hahn kräht bekanntlich auf jedem Mist und ist eitel überdies.

So lässt sich auch die Vodafone-Kampagne erklären. Sie ist, so Nico Lumma, der bei Scholz & Friends  für „Social Marketing“ zuständig ist, entstanden in vielen Meetings, endlosen Gesprächen und — Achtung, jetzt kommt’s! — „aus vielen verworfenen Ideen“.

Verworfene Ideen — das sind Einfälle, die Abfälle sind, welche man folgerichtig unter P wie Papierkorb abgelegt hat. Und die ein verzweifelter Kreativer offensichtlich wieder herausgeholt hat, weil bessere Ideen nicht gekommen sind.

Oder sieht das jemand — abgesehen bei Scholz & Friends — anders…?

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Vodafone — eine Kampagne aus dem Papierkorb. Oder: Wenn der Hahn kräht auf dem Mist ”

  1. Kid vom Kiz am 15. Juli 2009 um 17:29 Uhr

    Wobei man dem Gockelhahn nicht übelnehmen kann, dass er kräht – das tun im Allgemeinen alle Hähne – mit Ausnahme dem Wasserhahn.

  2. Peter am 15. Juli 2009 um 18:48 Uhr

    Du musst in einer kreativen Agentur die Ablage P eher als eine Art Archiv sehen. Keine Idee ist so beschissen, dass sie nicht irgendwann noch wem angedreht werden könnte. Die Kreativen sagen da natürlich auch nicht beschissen dazu sondern eher so Sachen wie “für diesen Knaller ist die Zeit noch nicht gekommen”, oder “geile Idee, aber nicht für diesen Kunden”… Lumma hat da sicher auch nicht verworfene Ideen gemeint sondern wollte eher sagen “Aus vielen Knallerideen aus dem Archiv deren Zeit noch nicht gekommen war”…

    Oder was meinst warum der Creative Director jeden morgen kurz vor dem Infarkt steht wenn die Putze tatsächlich mal den Papierkorb ähh, das Archiv geleert hat? ;-)

  3. Spießer Alfons am 15. Juli 2009 um 20:17 Uhr

    @ Kid vom Kiz

    Wenn der rote Hahn aber auf dem Agenturhaus stand, dann ist das immer ein Zeichen dafür, dass die Oberstübchen ausgebrannt sind.

    @ Peter

    Nennt man so etwas nicht “Putzfrauentest”?

  4. netzgockel am 15. Juli 2009 um 22:56 Uhr

    Der Netzgockel kann ob solcher Scherze nicht gackern.

  5. Lummaland am 15. Juli 2009 um 23:14 Uhr

    Verwerfe somit mein Kommentar!

  6. Sascha Stoltenow am 16. Juli 2009 um 00:58 Uhr

    Schön, dass T-Mobile das neue HTC Handy nun “Hero” nennt.
    http://www.pocketbrain.de/news.....obile.html

  7. lokalreporter am 16. Juli 2009 um 09:19 Uhr

    ein city-basejumper, eine unlustige, bloggende mutter mit laptop, ein bus mit gockel & friends, ein bowiescher jüngling mit gitarre, die museumsinsel – das alles auszubrüten und drumherum die tarifstruktur nicht aus den augen zu verlieren, das war sicher viel arbeit – man könnte neidisch werden, vorallem saschas testimonial-honorars wegen..

  8. seven am 16. Juli 2009 um 16:27 Uhr

    @Sascha:

    T-mobile nennt das genannte Samrtphone so, wie es heißt:

    http://www.htc.com/europe/

    LG
    seven

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