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Twitter gehackt – Techchrunch will Dokumente veröffentlichen

15. Juli 2009
von Olaf Kolbrück

News is stuff someone doesn’t want you to write. The rest is advertising.

Michael Arrington

Ein Hacker namens “Croll” hat sich Zugang zu hunderten vertraulichen Unterlagen von Twitter verschafft. Die Unterlagen, dem Tech-Nachrichten-Giganten Techcrunch zugespielt, reichen von  geheimen Business-Dokumenten bis zu persönlichen Essensvorlieben der Mitarbeiter. Bislang hat Techcrunch nur den Besitz dieser Unterlagen bekanntgeben, will aber einige der geschäftsrelevanten Unterlagen demnächst veröffentlichen, basierend auf dem eigenen “ethical compass, not (mostly) the advice of our lawyers”.

Es ist, jenseits der möglichen Inhalte, ein spannender Moment, wenn sich ein Medium noch vor einer Veröffentlichung von derartigem Material der Debatte mit den Lesern stellt, ob und was veröffentlicht werden darf und soll. Allerdings ohne klar zu fixieren, wo die eigene ethische Linie verläuft und unter der Option, dass anwaltliche Drohungen womöglich alsbald dazwischen funken. Die Meinungen in den Kommentaren sind jedenfalls gespalten. Die Diskussion zeigt: Ob derart gehacktes, also geklautes Material veröffentlicht werden darf, ist selbst eine spannende Frage.

Techchrunch: Reaktion auf die Reaktion

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