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Vodafone: Marketer Gründgens spricht

15. Juli 2009
von Olaf Kolbrück

Horizont-Kollege Marco Saal hat es dann doch noch geschafft. Marketingchef Gregor Gründgens nimmt in einem Kurzinterview erstmals Stellung zur Kritik am Auftritt von Vodafone.

Meine Lieblingssätze von Gründgens:

“Wir sind angetreten, um auch mit und für die Web 2.0 Welt etwas zu tun.”

“Sascha Lobo und Ute Hammelmann sind keine Testimonials.”

“Sascha Lobo macht keine Werbung für Vodafone.”

Ich stelle fest, ich versteh nix von Außenwerbung, habe den Begriff Testimonial immer falsch verstanden und digitaler Altruismus gehört zum Unternehmensleitbild.

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Kommentare zu “ Vodafone: Marketer Gründgens spricht ”

  1. Michael am 15. Juli 2009 um 13:43 Uhr

    Darf man in einem Kommentar einfach nur: Ja. sagen?

  2. OlafKolbrueck am 15. Juli 2009 um 13:53 Uhr

    Man darf.

  3. kawumm am 15. Juli 2009 um 14:04 Uhr

    oh gott wie peinlich…

  4. fummel am 15. Juli 2009 um 14:18 Uhr

    Gregor G.[edited] – der Mann spricht in einer seltsamen Mischung aus Eitelkeit und Gutmensch über das – zumindest finanziell – wohl größte Marketingdesaster der Kommunikationsneuzeit. Das sich das auch gern mal nach Ex Kathedra anhört, ist sicher nur ein weiteres Missverständnis, immerhin sollte er als Web 2.0 – und Dialogexperte den artgemäßen Umgang mit der als Generation Upload veralberten Kundschaft doch beherrschen. Eines aber hat S&F erreicht: hier hat zum ersten mal eine Agentur den Kunden vors Rohr gespannt. Und ist selbst alarmmäßig abgetaucht. Diese Leistung entschädigt sogar für den Werbespot. Ein wenig.

  5. Peter am 15. Juli 2009 um 14:23 Uhr

    @Olaf

    mach Dir nichts draus… Sascha Lobo hat den Begriff anscheinend auch immer falsch verstanden :-)

    Zitat Lobo
    “…und freue mich deshalb, dass Vodafone mich nicht nur als Testimonial, sondern auch als strategischen Berater an Bord geholt hat”

  6. OlafKolbrueck am 15. Juli 2009 um 15:02 Uhr

    @fummel
    Dein Kommentar gewinnt nicht durch Namensverballhornung.

    @Peter
    Ist natürlich Blöd für lobo, wenn er jetzt doch kein testimonial ist, gibts ja nur die hälfte der gage. Aber bei dem was stragegische Berater so als tagessatz haben, fällt das kaum ins gewicht. . …

  7. amueller am 15. Juli 2009 um 15:11 Uhr

    Der Herr Lobo hat sich selbst ein Interview gegeben:

    http://saschalobo.com/2009/07/...../#more-730

    Aber Vorsicht: Nichts mit Kürze und Würze!

  8. Matt am 15. Juli 2009 um 16:03 Uhr

    Hier mal was zum lachen:

    http://twitpic.com/afg0h

    Den Rat eines Jedimeisters sollte Herr Gründgens
    wirklich nicht außer acht lassen.

  9. Peter am 15. Juli 2009 um 17:09 Uhr

    @Matt

    hehehe… hat er sicher nicht
    “Vergessen musst du das, was früher du gelernt hast” :-)

    http://twitpic.com/afg06
    Besonders gelungen find ich
    “Wir möchten hier eine Plattform für alle bieten, die Vodafone wirklich mögen”
    Na, spätestens jetzt sollte der Berater eingreifen. oder er hätte wenigstens die order rausgeben sollen, keine Aktionen solange der Berater noch schläft :-)

  10. Sascha Stoltenow am 15. Juli 2009 um 17:46 Uhr

    Da reihe ich mich gerne ein in den Chor der Dummen.

    Und wenn Vodafone “in Ruhe eine Gewinnaktion durchführen” möchte, könnte ich da eine Verbindung zum Verteidigungsministerium herstellen. Vielleicht tritt dann eine ganze Kompanie an, um in Ruhe eine Gewinnaktion an sich durchführen zu lassen. Das passt auch zu dem tendenziellen Befehlston der Anzeigenmotive.

    Was ich bei all dem aber immer noch nicht ausschließen kann, ist, dass tatsächlich die reine Aufmerksamkeit zählt, und es vielleicht wirklich Menschen gibt, die nur die Oberfläche mitbekommen, und Kunde werden. Es gibt ja auch Menschen, die 50 cent SMS an RTL schicken und/oder seltsame Sender gucken.

    Von den Inhalten und den schwachfugigen Statements abgesehen, finde ich die reine Kampagne gar nicht so schlimm, und logistisch ist das auch o.k. Es ist halt nur so … ach ich weiß nicht.

  11. Axel Porsch am 16. Juli 2009 um 10:45 Uhr

    So, so, Herr Lobo hat also 4 iPhones, ein Nokia E71, das erste Googlephone G1, ein Sony Ericsson, ein HTC Magic… — und zwei Ohren. Hat er auch einen Beratervertrag bei der Stiftung Warentest? Erheiternd, wie er mit sich selber schwadroniert. Finde ich dies peinlich? Nein, eigentlich eher entlarvend.

  12. fummel am 16. Juli 2009 um 12:23 Uhr

    @OlafKolbrueck
    ‘tschuldigung wegen meiner Grütze.

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