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Spießer Alfons: Edeka — wirklich noch ein Tante-Emma-Laden…?

2. August 2009
von

Zugegeben: Die Edeka-Werbung ist lustig. Das Abwiegen an der Wursttheke, die Geschichte mit dem Wein zur Geburt — alles hübsche kleine Episoden, die Spaß machen. Aaaber: Werbung und Realität — das ist hier ein Unterschied wie zwischen Pumps und Pantoffeln! Da stellt sich dem Spießer jedes Mal, wenn er in seinem örtlichen Edeka-Markt einkauft, die Frage: Warum versucht der Supermarkt, dem Konsumenten etwas vorzugaukeln, was der Realität nicht mal ansatzweise entspricht…?

Die Werbung soll dem Konsumenten natürlich suggerieren, dass er bei Edeka kein anonymer Kunde ist wie in größeren SB-Märkten. Erstens. Und zweitens: Der Verbraucher soll glauben, dass die Verkäufer von Edeka absolut topp sind, sich beim Wein genauso auskennen wie beim Inhalt von Hühnereiern und ein Gedächtnis haben wie die Festplatte eines Computers.

Apropos Eier: Im neuen Edeka-Spot fragt ein kleines Mädchen, das ein Hühnerei mit einem Überraschungsei verwechselt, was denn wohl drin ist im Hühnerei. Der Verkäufer wie auswendig gelernt: „13 Prozent Eiweiss, Calzium, Eisen und die Vitamine A,D, B1 und B2.“ Woraufhin das kleine Mädchen das Ei zurücklegt und enttäuscht wegläuft.

Sehr hübsch, diese Idee. Sie erinnert den Spießer an einen Spot für „Fruchtzwerge“, wo ein kleiner Junge das Etikett liest und seine Geschwister fragt, ob sie vielleicht Eiweiß, Calzium etc. haben möchten, woraufhin alle Türen zufliegen und der kleine Mann die „Fruchtzwerge“ allein auslöffelt.

Edekalebensmittel.jpgDer kreatiefe Höhepunkt der Edeka-Werbung ist der Claim des Hauses. Nein, nicht „Aus Freude am Leben“, sondern noch doofer, nämlich: „Wir lieben Lebensmittel“.

Donnerwetter aber auch, auf so eine Aussage muss erst mal jemand kommen! Das ist vergleichbar mit: Wir lieben Essen. Oder: Wir lieben Liebe. Oder: Aus Liebe zu Bananen zum Banalen.


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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Edeka — wirklich noch ein Tante-Emma-Laden…? ”

  1. Peter am 2. August 2009 um 18:49 Uhr

    Ich hab mich immer schon gefragt, wie es denn bei den Putz- und Reinigungsmitteln bei Edeka ist – werden die nicht geliebt? Und wie sieht die Liebe zu Lebensmitteln aus – ist das die Verkäuferin, die mit der Gurke ins Bett geht?

  2. PrinzessinMurks am 2. August 2009 um 19:07 Uhr

    Ein schmaler Grat zwischen “Genial einfach!” und “Einfach banal.”? Die Kreativen dürften sich im Brainstorming zu Höchstleistungen angespornt haben.
    .
    .
    .
    Aber es gibt sie noch, die Edekas im Dorf, die nicht viel größer sind, als der Tante-Emma-Laden, der sich unter die Dachmarke gestellt hat. Hat doch keiner gesagt, dass die Werbung in der Großstadt spielt. ;)

  3. Mario am 2. August 2009 um 19:30 Uhr

    Seit 14 Monaten hat der Edeka im Nachbarort seinen Standort an den Dorfrand verlegt, ideal für mich mit dem Rad oder auch mal mit dem Auto erreichbar.

    Dieser Edeka ist seit Dekaden vorhanden, ein Familienbetrieb und der jetztige Chef ging mit mir in den Kindergarten.

    Okay, zum Pudels-Kern: Ich fühle mich durch die Werbung definitv NICHT verarscht oder belogen. Service, Freundlichkeit, Wissen um gehandelte Gut sind ungeschlagen. Die Qualität an Wurst, Fleisch und Obst und eben die erst genannten Kriterien haben dafür gesorgt, dass unser Einkaufsverhalten sich geändert hat. Zugunsten von Edeka…

  4. Katapult am 2. August 2009 um 20:07 Uhr

    Ich bin mit meinem Edekakaufmann zwar nicht zur Schule gegangen, hatte aber mal vier Wochen ne Freundin, die als Verkäuferin bei Edeka arbeitet. Komisch, heute kennt die mich nicht mehr. :)

  5. kakoii am 2. August 2009 um 22:48 Uhr

    Muss @Mario Recht geben. Die (nicht repräsentativ erhobene) Servicequalität bei Edeka finde ich top. Die Märkte sind auch lokal organisiert, d.h. keine anonymen, angestellte Filialleiter, sondern z.T. Franchise Unternehmer, die sich vor Ort auch lokal präsentieren z.B. Edeka – Frischemarkt Meier. Zudem sind wohl viele Märkte renoviert worden.

    Insofern scheint die Kommunikation eigentlich auf den Punkt, insbesondere in Abgrenzung zu den wirklich anonym beratungsarmen Discountern.

    Es wäre auch spannend zu wissen, ob man parallel zur Kampagne auch das Personal geschult hat.

  6. Ex M am 2. August 2009 um 23:26 Uhr

    @ Spießer

    Sehr hübsch, was du da geschrieben hast. Bleibt so ein bisschen die Frage, was das alles soll, aaaaaber: sehr hübsch.

  7. Heinrich Böll am 3. August 2009 um 00:02 Uhr

    EDEKA liebt Lebensmittel übrigens in meinem Heimatnest bloß an 6 Tagen in der Woche, und da auch nur von 7 – 20 Uhr. Ich argwöhne, die Liebe zu den Lebensmitteln ist rein beruflich bedingt…

  8. Kid vom Kiez am 3. August 2009 um 08:16 Uhr

    Für kleine Edeka-Läden auf dem Lande mag vieles zutreffen. Wenn die Werbung damit einen Image-Transfer auf die Marke Edeka versucht, dann ist das zwar nachvollziehbar in der Absicht, aber jeder Kunde, der in einem großen E-Markt einkauft, lächelt darüber. Und das nicht nur, weil die Spots so witzig sind.

    @ Spießer

    Seit wann muss Werbung denn wahr sein? ;)

  9. Thomas am 3. August 2009 um 13:17 Uhr

    Alle, die die Edeka-Werbung so realitätsnah finden, sollten mal in den Edeka am oberen Ende der Osterstraße in Hamburg-Eimsbüttel gehen. Dort kaufe ich höchstens luftdicht Verpacktes!

  10. Lulatsch am 3. August 2009 um 15:53 Uhr

    Edeka ist wie Rewe ein Konglomerat an unterschiedlichen Betriebsformen und bei den Märkten, die von selbständigen Kaufleuten geführt werden, kann die Liebe zu Lebensmitteln mal mehr, mal weniger vorhanden sein.
    Wenn aber ein Edeka-Kaufmann oder eine Edeka-Kauffrau sehr engagiert ist, dann markt man das dem Markt sehr wohl an – ich denke da in Hamburg z.B. Edeka Niemerszein.

    Vorwerfen kann man der Kampagne m.E. nur, dass sie genauso auf Rewe anwendbar wäre (was aber auch an der großen Ähnlichkeit von Edeka und Rewe liegt) sowie dass damit das Non-Food-Geschäft von Edeka ausgeblendet wird. Aber vielleicht kommt ja als nächste Kampagne “Wir lieben alles – außer Tiernahrung”… ;-)

  11. viking am 3. August 2009 um 16:07 Uhr

    Wer den Eierspot nicht verstanden hat, kann natürlich auch nicht drüber lachen, dass es sich dabei um ein dummes Großstadtkind handelt, das das echte Ei für ein Überraschungsei hält und deshalb fragt: “Was ist da drin?”

  12. Peter am 3. August 2009 um 16:22 Uhr

    @ viking

    Wer Großstadtkinder für so bekloppt hält, sollte besser keine Werbung in Großstädten machen. Wer glaubt denn im Ernst, dass Großstadtkinder keine Hühnereier kennen?

    Dieser Spot ist so konstruiert, dass er eigentlich völlig daneben ist. Aber wenn der Kunde es nicht merkt und seiner Agentur (?) solchen Klops abkauft, dann hat er selber Schuld.

  13. Lüti am 3. August 2009 um 17:30 Uhr

    “Was ist denn da drin?”
    “Eigelb und Eiweiß”
    “Danke.”
    “Bitte.”

    Auch nicht schlecht oder? ;)

  14. kawumm am 3. August 2009 um 20:35 Uhr

    Jetzt willst du auch noch eine der wirklich beliebtesten (beim verbraucher) und effizientesten (bei der effie-jury) kampagnen der letzten jahre angreifen? gut, dass ist mit sicherheit nicht der beste spot der reihe.

    aber zu dieser kampagne gehört ja auch der hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=arIdm8sPbQo

    das ei scheint aber auch nicht so schlecht zu gefallen:
    http://www.youtube.com/watch?v=zl6WgCKfDuU

    im übrigen muss man dir sagen, dass der edeka-claim schon ein paar jahre auf dem buckel hat — mit dieser kampagne aber schon lange gut funktioniert.

  15. Doc Holiday am 3. August 2009 um 22:49 Uhr

    Erinnert mich irgendwie auch an den Spot von Amerikas älteste eingetragene Destillerie, wo die Lagerarbeiter seeeehr viel Zeit haben. Die Realität sieht garantiert anders aus.

  16. Benni am 4. August 2009 um 08:16 Uhr

    Ein Kind, das noch nie ein Hühnerei gegessen hat? Soll das ein Witz sein? Dieser Film ist absolut an den Eiern herbeigezogen. Welche Agentur denkt sich denn sowas aus?

  17. Klaus Haase am 4. August 2009 um 10:19 Uhr

    Spießer findet „Wir lieben Lebensmittel“ als kreatiefen Höhepunkt und „Aus Freude am Leben“ weniger doof. Wir finden Spieße dagegen doof und die Werbeabteilung von EDEKA genial. „Aus Freude am Leben“ taugt als völlig austauschbarer null-acht-fünfzehn Claim genauso gut für Inkontinenzwindeln wie für den neuen Porsche. „Wir lieben Lebensmittel“ ist dagegen ohne jeden Zweifel der beste Slogan der je im Umfeld von LEH oder FMCG kreiiert wurde. Wünschen würde ich mir nur, dass alles andere bei EDEKA ebenso gut funktioniert wie diese Werbung.

  18. Spießer Alfons am 4. August 2009 um 10:25 Uhr

    @ Klaus Haase

    Bitte mal genau lesen: Für mich ist “Aus Freude am Leben” schon doof. Aber “Wir lieben Lebensmittel” ist noch doofer. Eben wie: Wir lieben Essen.

  19. Benni am 4. August 2009 um 10:29 Uhr

    @ Klaus Haase
    Wenn Edeka nicht so gut funktioniert wie die Edeka-Werbung, dann ist die Edeka-Werbung nicht gut. *lol*

  20. Dierk am 4. August 2009 um 12:03 Uhr

    Edeka Osterfeldstraße ist auch sehr, sehr gut [mindestens so gut, wie die Werbung].

  21. M. am 4. August 2009 um 14:09 Uhr

    @Klaus Haase:
    “Wir lieben Lebensmittel” soll “ohne jeden Zweifel der beste Slogan” sein, “der je im Umfeld von LEH oder FMCG kreiiert wurde”? Also bitte… ganz ehrlich… geht’s noch höher Gegriffen? Das einzig Bestechende an diesem Claim ist seine Austauschbarkeit. Er kommuniziert nichts, aber auch gar nichts, was am Edeka-Angebot besonders wäre.

    Wie wäre es stattdessen mit “Einmal hin, alles drin”? Oder auch “Prima leben und sparen”? Diese beiden sind sehr eng an die Absendermarke und ihre jeweilige Leistung gekoppelt – die könnte sich eben NICHT genauso gut Rewe oder Penny auf die Fahnen schreiben. Im Gegensatz zu “Wir lieben Lebensmittel”.

  22. Benni am 4. August 2009 um 14:15 Uhr

    Ich weiß, es ist makaber, aber: Auch in der Sahelzone liebt man Lebensmitttel.

  23. Hans P. am 4. August 2009 um 16:03 Uhr

    Klar bauscht Edeka mit der Werbeidee sein Image auf. Aber das ist doch wohl Sinn und Zweck imagefördernder Werbung. Die bräuchte man doch kaum, wäre der Laden von vornherein und offensichtlich für die Kunden so primaprächtig, wie sich das die Marketingchefs wünschen, oder? Insofern muss Imagewerbung ein Stück weit an der Realität vorbeigehen, um sie erst mal herstellen zu können. Aber eben nur ein Stück weit. Das gelingt oft nicht. Hier schon.
    “Wir lieben Lebensmittel” – das ist nun nicht genial, aber heutzutage dann doch schon eine revolutionäre Aussage. Da braucht es gar nicht das Kind, dass bei “Ei” nur an “Überraschung” denkt. Da reicht mir schon die Kassiererin im benachbarten Discounter, die auf ihren Preistafeln verzweifelt den Code für Rotkohl sucht, weil sie nicht weiß, was das für ein Ungetüm ist auf ihrem Band. Wortwörtliche Frage an den Kunden (mich): “Was ist das?” Auf meine Antwort die Nachfrage: “Was macht man damit?”. Auch Avocado riefen dort schon größere Verwirrung an der Kasse hervor. Und erst gestern standen in der Kochsendung zwei 20-30jährige Buben, die noch nie im Leben eine rohe Hühnerbrust vor sich hatten und denen der Umgang mit dem Kartoffelschäler demonstrert werden muss. Nein, Edeka ist mit diesen Spots leider dicht dran an seinen Kunden.
    Helfen wird es vermutlich nichts. Denn wer mit einer Hühnerburst nichts anzufangen weiß, hat für die fachkundige Beratung an der Fleischtheke auch keinen Bedarf.

  24. Wieland am 9. September 2009 um 06:34 Uhr

    Zusammenfassend:

    > es gibt sie noch, die Edekas im Dorf, …

    Richtig. Andererseits, es gibt die andere Seite, Edeka. Gell?

    > Mario 2. August 2009 (19:30 Uhr)

    > Seit 14 Monaten hat der Edeka im Nachbarort seinen
    > Standort an den Dorfrand verlegt, ideal für mich mit dem
    > Rad oder auch mal mit dem Auto erreichbar.
    > Dieser Edeka ist seit Dekaden vorhanden, ein
    > Familienbetrieb und der jetztige Chef ging mit mir in den
    > Kindergarten.

    Mario 2. August 2009 (19:30 Uhr)

    Seit 14 Monaten hat der Edeka im Nachbarort seinen Standort an den Dorfrand verlegt, ideal für mich mit dem Rad oder auch mal mit dem Auto erreichbar.

    > Dieser Edeka ist seit Dekaden vorhanden, ein
    > Familienbetrieb und der jetztige Chef ging mit mir in den
    > Kindergarten.

    > kakoii 2. August 2009 (22:48 Uhr)

    > Muss @Mario Recht geben. Die (nicht repräsentativ
    > erhobene) Servicequalität bei Edeka finde ich top. Die
    > Märkte sind auch lokal organisiert, d.h. keine anonymen,
    > angestellte Filialleiter, sondern z.T. Franchise Unternehmer,
    > die sich vor Ort auch lokal präsentieren z.B. Edeka –
    > Frischemarkt Meier. Zudem sind wohl viele Märkte renoviert
    > worden.

    > Insofern scheint die Kommunikation eigentlich auf den
    > Punkt, insbesondere in Abgrenzung zu den wirklich anonym
    > beratungsarmen Discountern.

    > Es wäre auch spannend zu wissen, ob man parallel zur
    > Kampagne auch das Personal geschult hat.

    > Dumm, dass das einfache Volk nicht mit dir in den
    > Kindergarten ging. Anders ausgedrueckt – dumm, dass
    > sperziell DU nicht das einfache Volk bist. Und nicht “der”
    > Kindergarten.

    Dumm, dass ihr beide nicht der Kindergarten seid, sondern durch die Managerlehre gegangen seid und – von daher – nichts gelernt habt ausser Gier.

    Wenn es anders waer, wuerde ihr anders urteilen. Weniger Manager-ereifert, aber dafuer customer-orientiert. Das sind doch jene Worte, die gerade ihr praesentiert haben in den letzten 24 Monaten, weil nichts anderes mehr uebrig war?

    Worte, die Leute benutzen, die in Anbetracht der letzten fuenf Jahre nicht wirklich etwas gelernt haben, aber weiterhin sao weitermachen wie bisher, gerade, wenn und auch es ihre persoenliche Bereicherung betrifft.

    Gelle? Or are you to stupid to answer, because all that matters is money instead of sociaty y honor, putos? :)

  25. Wieland am 9. September 2009 um 06:51 Uhr

    “Klar bauscht Edeka mit der Werbeidee sein Image auf. Aber das ist doch wohl Sinn und Zweck imagefördernder Werbung. Die bräuchte man doch kaum, wäre der Laden von vornherein und offensichtlich für die Kunden so primaprächtig, wie sich das die Marketingchefs wünschen, oder?”

    Und also – wenn jeder Einzelne, wie lange er mit Edeka sein mag, ohne darueber nachzudenken… und also, “Worum geht es im Leben, wenn man keine Werbung, keine Werbeidee, kein Blablubb, kein sinnloses Drumherum hat?”

    Um Nichts? Und, gleichzeitig, um das, was du und viele andere nicht verstanden haben in eurem armseligen Leben?

  26. Antonio am 14. Oktober 2009 um 08:39 Uhr

    Ich liebe diesen Spot! Wirklich gut! :-)

  27. Pustekuchen am 18. Oktober 2009 um 12:53 Uhr

    Ihr wisst aber alle schon, dass die mit dem Spot mit den Eiern auf Kinderüberraschungseier hinaus wollen?

  28. Pustekuchen am 18. Oktober 2009 um 12:56 Uhr

    Bei und im Edeka sind alle immer freundlich, egal ob man was sucht, eine Innformation zu einem Produkt verlangt. Und das ist ja das was uns die Werbung eigentlich sagen will,…

  29. comicfreak am 19. Oktober 2009 um 11:21 Uhr

    @ Pustekuchen

    ..da Sie offenbar keine Kommentare lesen, wird Ihnen dieser hier auch nicht helfen können.

    Schade eigentlich.

  30. Maik am 30. Juni 2010 um 01:24 Uhr

    Also ich Arbeite bei Edeka und ich finde die Werbungen sind alle recht gut gelungen.
    Natürlich sind die Werbungen nicht in allen Märkten zu 100% umzusetzen, weil meistens in Märkten selbstständiger Einzelhändler kosten für Schulungen gespart werden.
    Bei uns im Regie-bereich ist dies eher möglich.
    Der Slogan “Wir Lieben Lebensmittel” spiegelt die vielfalt, frische und die Qualität der Lebensmittel und die Kompetenz der Mitarbeiter wieder.
    Bei uns werden Monatlich (unangemeldete) Testkäufe durchgeführt, die sämtliche Qualitäts und Service-Standards überprüfen um eventuelle fehler oder unachtsamkeiten zu beseitigen (dieser Test kostet aber auch und dieses geld sparen sich selbstständige Einzelhändler auch).
    von den letzten 6 Testkäufen haben wir einen durchschnitt von 99,8% aller Standards erreicht.
    Natürlich wäre 100% besser, aber das wäre auch irgendwie utopisch.
    Also ich finde “Wir Lieben Lebensmittel” deutlich besser wie “jeden Tag ein bisschen besser”
    (weil wer will schon Heute schlecht sein und morgen ein bisschen besser)
    Wenn ihr schlechte erfahrungen bei selbstständigen Einzelhändler gemacht habt, dann kommt doch mal in einen Regie-Markt!!!

    Wenn bei Edeka alles so schlecht ist wie hier manche geschrieben haben und die Werbung auch doof ist, wie kann es dann sein, dass EDEKA der Marktführer im Lebensmittel-Einzelhandel und Frischeanbieter Nr.1 in Deutschland ist.

    Aber solange jeder über die Werbungen redet,
    dann sieht man schon, das die Werbung angekommen ist ;-)

ivw