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Spießer Alfons an Playboy: Ein Leserbrief ist ein Leserbrief. Und ein Blog-Beitrag ist ein Blog-Beitrag!

12. August 2009
von

Playboyblog.jpgSoeben landete der September-PLAYBOY auf dem Schreibtisch des Spießers. Und auf Seite 146 guckt Alfons sich selber in die Augen — siehe die Abbildung!

Das ist schon lustig. Lustig deshalb, weil Spießer Alfons hier angeblich den „Leserbrief des Monats“ geschrieben hat. Hat er aber nicht getan, der Spießer, sondern er hat einen Beitrag geschrieben hier bei otr. Und diesen Beitrag druckt der PLAYBOY nun als Leserbrief mit Absender: „Spießer Alfons, per Blog“.

Einen Leserbrief kann man zwar per Post schreiben, per Mail oder auch als SMS. Aber per Blog? Einen Leserbrief per Blog…? Zumindest ungewöhnlich. Und dann ist dort noch nicht einmal vermerkt, dass dieser Blog www.off-the-record.de heißt.

Zum Vergleich: Wenn morgen ein bedeutender Autor in einer großen Tageszeitung einen Beitrag über den PLAYBOY schreibt … landen Zitate daraus dann ebenfalls als „Leserbrief des Monats“ im PLAYBOY ohne Quellenangabe…?

Okay, der Vollständigkeit halber sei vermerkt, dass der PLAYBOY bei Spießer Alfons angefragt und mitgeteilt hat, er würde des Spießers Blog gern „in unseren Leserbriefen drucken“. Aber das hatte Alfons sich ein bisschen anders vorgestellt.

Nichtsdestotrotz: Danke schön nach München für Eure guten Wünsche!

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Kommentare zu “ Spießer Alfons an Playboy: Ein Leserbrief ist ein Leserbrief. Und ein Blog-Beitrag ist ein Blog-Beitrag! ”

  1. Taline am 12. August 2009 um 11:50 Uhr

    Nunja, immerhin wird im abgedruckten Beitrag der Herr Chefredakteur direkt angesprochen und der Beitrag als solcher öffentlich zugänglich gemacht. Ein so verfasster Blogpost kann meiner Meinung nach durchaus als “offener Brief” gemeint sein oder auch interpretiert werden, insofern finde ich es nicht verwunderlich, sondern im Prinzip sogar gut, dass der Playboy ihn in seiner Zeitschrift abegdruckt und somit allen Lesern zugänglich gemacht hat.

    Man braucht allerdings nicht darüber streiten, dass das “wie” nicht richtig, oder wenigstens sinnvoll war (erwähnen, dass es “per Blog” geschah ohne die Adresse zu nennen bietet dem Leser ja auch absolut keinen Mehrwert)

  2. BrandNewWelt am 12. August 2009 um 12:17 Uhr

    Wie hoch ist die Auflage?
    Was schreiben Sie in die Rechnung?

  3. sk8walker am 12. August 2009 um 13:45 Uhr

    Wenn der Playboy ganz, ganz lieb fragt, darf er vielleicht auch einen Beitrag aus meinem Blog veröffentlichen…
    ;-)

  4. seven am 12. August 2009 um 21:12 Uhr

    Tja, das ist eben diese schlimme Gratiskultur Im Internet, wo die aufwändig hergestellten Qualitätsinhalte der Printmedien einfach online…äh..ööhh…moment mal…
    Hat der Playboy eigentlich auch die Hamburger Erklärung unterzeichnet ?

  5. josef am 16. August 2009 um 02:41 Uhr

    Ich weiß ja nicht was ihr via Telefon vereinbart habt, sonst wäre es wohl je nachdem eine Urheberrechtsverletzung welche natürlich schnellstmöglichst abgemahnt werden sollte damit hier keine Gratiskultur entsteht! :P

ivw