Jako – oder der Kampf gegen den Blogger-David
Jako, ein Sportartikelhersteller steht für Sportsgeist, Fairness undsoweiter. Man mag daran zweifeln, wenn man den Streit zwischen Fußball-Blogger Trainer Baade und der Firma Jako verfolgt, der für den Blogger teuer wird, sehr teuer. Es geht um Abmahnungen, darum wie weit freie Meinungsäußerung gehen darf sowie um das Onlinerecht und die Frage, welche Verantwortung man noch für eigene Texte bei Newsaggregatoren hat, die im Ausland stehen. Und es geht um die Frage, ob sich eine Marke wie Jako mit ihrem Kanonendonner nicht selbst ins imagetechnische Abseits katapultiert. Auf letztere Frage ist die Antwort ganz leicht: Ja.
Und dann wäre da noch die Frage. Was sagen eigentlich Eintracht Frankfurt-Fans dazu? Jako ist dort Ausrüster.



















“Eintracht Frankfurt-Fans dazu? Jako ist dort Ausrüster.”
Ganz einfach. Das hier:
http://www.blog-g.de/archiv/1264
Das bohrt sich bestimmt noch ordentlich auf, gerade weil alle Verantwortlichen, du zu Stellungnahmen Kraft ihrer Wassersuppe ermächtigt sind, im Urlaub weilen!
Ich freu mich!
Und zum Glück ist der FSV diesen Saftladen Ausrüster losgeworden.
blogger abstrafen, um einen imageschaden zu verhindern… welch ironie.
da hat jemand das internet nicht verstanden – und wird hoffentlich bestraft.
[edited by admin - bitte keine aufrufe dieser Art. Danke]
Der Rechercheaufwand zur Überprüfung, was die Eintracht Fans sagen, wäre nun wirklich nicht groß gewesen.
http://www.eintracht.de/meine_.....40/?page=1
Wenn ich mir überlege, was hier an Potential verschwendet wurde… Man hätte irgendwann noch die Möglichkeit gehabt, auf den Blogger zuzugehen, sich richtig schön Imagefördernd einigen können, Abmahnung erlassen können (bzw. das Geld spenden) und wäre so dermaßen gestärkt aus der Sache herausgekommen. Stattdessen: Peitsche.
Was jetzt im Web passiert (und es beginnt ja erst), dürfte manchen dort im Marketing/bzw. PR Kopfzerbrechen bereiten. Vielleicht aber auch eben nicht.
Hier eignet sich der Fußballjargon hervorragend: Klassisches Eigentor!
Der Artikel von alles allesaussersport.de ist bei der Google Suche bereits auf Platz fünf, Tendenz steigend. Die Twitter Suche nach dem Namen, oder ein Blick zu Rivva tut sein übriges. So tritt man Lawinen los…
Einen größeren Mist hab ich noch nie gesehen, was sich diese Firma erlaubt!
..eigentlich müssten Ligl und Aldi jetzt Jako abmahnen; immerhin entsteht ihnen ein beträchtlicher Imageschaden, wenn Jako behauptet, schon der Vergleich mit ihnen würde einen Imageschaden verursachen..
;o)
1. Der Artikel auf allesaußersport kolportiert imho zu viel Halbwissen.
2. Keiner kennt den Original-Artikel / Auslöser der Abmahnaktio.
3. Das hört sich sehr nach “Präventivschutz” an. Demnach IST es der Job der Anwaltskanzlei auf alles zu schießen, was sich mit Zähnen dem Unternehmen nähert. Selbst, wenn es Mäusezähne sind.
4. Gibt es schon ein Urteil, nach dem gecachte oder zwischengespeicherte Informationen NICHT im Verantwortungsbereich des Verfassers liegen?
Just some thoughts…
@nilsn: Eigentor mit Ansage – oder auch – Spiel auf ein Tor (das eigene).
Besser ein schlechtes als gar kein Image?
Ich seh schon die Hotelportale (und ähnliche) im Abmahnwahn untergehen (Unterlassung wg. Verunglimpfung unseres Hauses).
Wir sind in der Zukunft angekommen, fehlen noch Legislative, Exekutive und Judikative.
gruß
Die rechtliche Bewertung ist sicherlich das eine. Sowohl was das Posting als auch den Cache angeht. Traue ich mir auch nicht zu. Zur Stalinorgel zu greifen, wenn es auch ein Telefon tut, ist aber sicher nicht der Weisheit letzter Schluß.
Da könnte Ahnungslosigkeit über die möglichen Folgen genauso eine Rolle spielen, wie reine Mutwilligkeit.
Und zur Haftbarkeit für den Cache: Wahrscheinlich mal so
http://www.it-recht-kanzlei.de.....cache.html
oder mal so:
http://lrha.juris.de/cgi-bin/l.....mp;nr=1681
Allerdings betrefen die urteile den google-cache und nicht newsaggregatoren.
Und: Bezieht sich die Unterlassungsverpflichtung auch explizit auf die Indexierung von Inhalten durch Suchmaschinen und aggregatoren. Und: ist der Betreiber verpflichtet alle zu kennen, oder nur die relevanten mit erkennbarem Punblikumsverkehr?
ich glaub ich sollte nochmal studieren. Da ist ein Markt
@podpimp
ad 1) Woher weißt du das?
ad 2) Woher weißt du das?
ad 3) “Präventivschlag” als Einkommensmodell! Das hat sich auch der Hr. Bush so überlegt, bevor er sich das Öl im Irak geholt hat!
Der Job dieser Anwälte ist es zu zensieren, und “Schutzgeld” zu erpressen?
Ok… Dann ist es unser Job, diesen “Anwälten” und damit den Firmen zu zeigen, was die Macht der Masse bedeutet!
ad 4) Das Abmahnsystem in Deutschland ist weltweit einzigartig. Bitte das jetzt nicht positiv verstehen!
Das ist legalisierte Abzocke und sonst gar nichts!
Mich kotzt das einfach nur an!
@Olaf d’accord. Darüber hinaus ist m.E. der Aspekt “Prävention” auch sehr wichtig in dem Fall. Aus Sicht eines Markeninhabers ist es zwingend notwendig gegen alle Angriffe erstmal “präventiv” vorzugehen. Unterließe man dies, dann läuft man Gefahr, dass dieser Umstand bei einem späteren Verfahren gegen den Markeninhaber verwendet werden könnte.
Hinweis: Ich offenbare hier sicherlich nur mein Halbwissen, hab diese Argumentationskette aber schon des öfteren im Umfeld von Abmahnungen gehört.
Das mit den gecachten Informationen ist sicherlich ein anderer Schnack, hier sollte die Anwaltskanzlei mal deine Links screenen…
@web2marketing
ad 1) Der Artikel lässt aus meiner Sicht viele Punkte im Unklaren.
ad 2) Hast du einen Link / Screenshot des Artikels gefunden?
ad 3) Kennst du die Geschäftsmodelle von Anwaltskanzleien?
ad 4) Tja, aber leider Gesetz. Und das Inkernet ist kein rechtsfreier Raum.
Verstehe mich richtig: Ich verteidige NICHT das Vorgehen, aber ich kann es bis zu dem Punkt verstehen, an dem die Anwaltskanzlei ihre “vermeintliche” Inkompetenz an den Tag legt. Die Strategie kennt keiner von uns. Ich gehe NICHT d’accord, dass man dabei NUR auf Jako einprügelt.
@Podpimp
Zu den beiden ersten Punkten:
1) Was ist unklar? Magst du dazu mal ggf. bei Allesaussersport.de kommentieren? (Oder hast du das schon getan?)
2) Ich kenne den Artikel, da ich zu den wenigen gehörte, die ihn schon damals lasen. Dieser abgemahnte Artikel ist aber, da ihn Trainer Baade von seinem Server nahm, inzwischen längst nicht mehr direkt, sondern, wenn überhaupt, nur noch indirekt zugängig. Darum geht es aber nicht, nicht in erster Linie.
Denn es geht gar nicht unbedingt um die Frage, ob der Artikel abmahnfähige Beleidigungen bzw. eine Schmähkritik oder erlaubte Satire bzw. Meinungsäußerungen enthält, sondern vor allem darum, wie der Sportartikelhersteller und dessen Anwälte mit der Sache umgehen. Und das kann man durchaus kritisieren, Verständnis für das Vorgehen des Herstellers oder der von ihm beauftragen Anwälte hin oder her.
@probek
Nein, ich habe aus Zeitgründen bisher nicht auf allesaussersport kommentiert. Und weil mir dort leider aktuell zuviel Emotionen und Halbwissen explodieren.
Der Tenor; “Jako kocht einen verarmten Blogger auf Kaffeesatzgröße” ist mir einfach ein bisserl zu einseitig.
Fakt scheint: Er hat Mist gebaut und eine Watschn bekommen (sonst hätte sein Anwalt scheinbar zu anderen Schritten geraten). Ob und wie Kanzlei und Jako miteinander über die Fortführung kommuniziert haben wissen wir nicht.
Und nochmal: Ich will das nicht gutheißen, aber es scheint als wird hier wird schon wieder einmal (siehe http://www.brouhaha.de ) mit Heckenschützenmanier auf freilaufende Marketers geschossen, deren Fehler darin bestand sich auf die Inkernetz-Kompetenz ihrer Anwälte zu verlassen. Zugegeben, das bleibt der Fehler.
An der Abmahnung verdient Jako wohl nix, aber erhält nun eine historisch einmalige Gelegenheit zur Wiedergutmachung a’la Otto.
Frage: WAS will man mehr als Marketer?
@Podpimp
Nein, ich habe aus Zeitgründen bisher nicht auf allesaussersport kommentiert. Und weil mir dort leider aktuell zuviel Emotionen und Halbwissen explodieren.
Dennoch fände ich es für die Diskussion sehr hilfreich, wenn du dann doch irgendwann mal sagst, was du (an Dogfoods Artikel, nicht an den dortigen Kommentaren) für “Halbwissen” bzw. “unklar” hältst. Wenn du dich dort nicht traust (was ich nicht verstehen könnte, dogfood ist ein exzellenter Blog-Gastgeber), dann eben hier. Mit der Gefahr, dass der von dir so kritisierte es nicht mitbekommt.
Fakt scheint: Er hat Mist gebaut und eine Watschn bekommen (sonst hätte sein Anwalt scheinbar zu anderen Schritten geraten). Ob und wie Kanzlei und Jako miteinander über die Fortführung kommuniziert haben wissen wir nicht.
Fakt ist, dass eine Firma meint, ein Blogger hätte Mist gebaut. Ob, warum und wie der Blogger dem dann zustimmt, ist solange eher sein Ding, wie es nicht Auswirkungen auf die Welt jenseits seines Blogs bzw. seiner Privatsphäre hat. Das hat es aber. Denn hier geht es, wie schon gesagt, eher um die generelle Wirkung, dass nach einer (teilweisen) Zustimmung zu einer Abmahnung (aus welchen Gründen auch immer, vielleicht ja nur, damit der Mist aus der Welt ist) auch noch über Dritte auffindbare Reste eines Blogartikels als Vertragsschaden reklamiert werden. Die Bedeutung des Falls geht damit weit von der Frage weg, ob die ursprünglichen Aussagen rechtlich zweifelhaft oder nicht sind. Wen willst du eigentlich in Schutz nehmen?
PS: Inkernetz? Ist das ein Witz, den ich nicht verstehe?
Jako ist bei mir vor allem als Billigmarke abgespeichert (und immer wenn wir in Jako spielen ist auch ein bisschen Fremdschämen dabei – vor allem wenn die Gegener in Nike oder Adidas auflaufen). Von daher ist diese billige Reaktion ziemlich konsistent. Der Versuch sich selbst durch ein Bundesligasponsoring aufzuwerten erinnert an den Spruch: Ein Schwein mit Lippenstift ist immer noch ein Schwein und kein Top Model.
@probek
Die Frage ist nicht “wenn will ich in Schutz nehmen”, sondern viel mehr “wen wollt ihr anklagen”.
Ich habe meine Anmerkungen dazu gemacht, und es ist hilfreich diese vielleicht zweimal zu lesen, bevor man mir einmal zu wenig “Mut” unterstellt mich dort an der Diskussion als Laien-Richter zu beteiligen. Ich habe die Aspekte an einem Ort vorgetragen, der mir dafür relevant erscheint, und auch nur soweit, wie ich sie für mich vertreten kann.
Das ist MEINE Entscheidung und die bitte ich zu respektieren.
Wenn, dann würde ich mich auf dem Blog der Verursachers dazu äußern, und nicht eines “Interpreten”. Dogfood mag ein guter und gutmütiger Kerl sein, aber ihr dürft euch auch sicher sein, dass keiner Lust hat auf seinem Artikel einen Grundkurs Jura durchzuführen.
Hast du Jura studiert? Ich nicht. Deswegen halte ich mich bei der Verurteilung auch zurück.
Ja, Inkernetz ist ein Witz, aber man muss ihn nicht verstehen.
@podpimp
Danke für die Belehrungen, mir ist aber, im Gegensatz zur dir, bei dieser Geschichte nicht nach Witzchen zu Mute. Und anklagen tun sich die Beteiligten an der Story schon selbst, alle Beteiligten, auch hier.
Kannst ja irgendwann noch mal rausarbeiten, wer der größte Depp dieser Story ist, ob es der Trainer, Dogfood, die aufgeregte Blogosphäre, die Kommentatoren hier oder in anderen Blogs, eine Abteilung des Sportartikelherstellers (von dir so schön “freilaufende Marketers” genannt, ein Bild, dass ich schon wieder nicht verstehe) oder seine ihn beratenden Anwälte waren. Oder ich der Depp bin, der deine Andeutungen nicht verstand.
Ich finde jedenfalls, die Verantwortlichen für das PR-Desaster sind klar erkennbar, schon jetzt. Wozu braucht es da ein Jura-Studium?
Ach so: trotz mehr als zweimaligem Lesen ist es mir immer noch nicht gelungen, aus deinen Beiträgen herauszufinden, woraus denn genau bei Dogfoods Artikel das “Halbwissen” und die “Unklarheiten” bestehen. Habe ich wenigstens richtig verstanden, dass der Verursacher dieses “Halbwissens” und der “Unklarheiten” Dogfood ist, nicht der Trainer Baade?
Das nicht rausfinden zu können, liegt aber sicher an mir und meiner
HumorlosigkeitLeseschwäche. Gar nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn du es mir oder anderen Deppen noch mal erklärtest.Ich versuch’s aber noch mal: du willst doch nicht etwa sagen, dass die Schuld nicht nur auf einer Seite (z.B. bei Jako oder dem Trainer), sondern auch auf anderer Seite (z.B. bei den jeweils beratenden Anwälten) zu suchen ist? Das wäre aber doch irgendwie eine … banale Erkenntnis. Die übrigens auch schon im Artikel von Dogfood enthalten ist.
@probek
Diese banale Erkenntnis ist aber scheinbar bei 90% der Twitterern / Kommentatoren nicht angekommen.
Ich nehme mir hier lediglich das Recht heraus auf Basis der Fakten(!)lage zur Reflektion zu mahnen, weil mir das banale Eindreschen auf die Marke zu einfach und unreflektiert erscheint. Nicht mehr, nicht weniger.
Mir zu unterstellen, Dich und die anderen als Deppen anzusehen ist doch – gelinde gesagt – Quatsch vor dem Herren und nicht wirklich mein bevorzugtes Diskussionsniveau.
Damit hat sich diese Diskussion hier für mich auch erledigt und du bist herzlich eingeladen mir deine Meinung auf Anrufbeantworter zu sprechen 089 23511666 .
Ich verspreche gerne, das Thema in meinem Podcast zu einzubinden.
@podpimp
Angesichts der Fakten(!!)lage erschien mir eine andere Reaktion als Kritik an dem Unternehmen und Kritik an dem Vorgehen der Rechtsanwälte des Unternehmens weder als banal, zu einfach oder unreflektiert, sondern schlichtweg als nicht angemessen. Nicht mehr und nicht weniger.
Und ich disktutiere gerne auf diesem Niveau. Wenn es dir als zu niedrig erscheint, nun gut, deine Meinung. Nichts desto trotz warte ich, auf welchem Niveau auch immer, noch auf Aufklärung für deine Verwendung der Begriffe “Halbwissen” und “Unklarheiten” in Bezug auf Dogfoods Artikel.
Ansonsten bevorzuge ich Diskussionen ggf. auf niedrigem, aber gleichen Niveau. Wozu ich dann deinen Podcast bereichern (oder herunterziehen, je nach Sichtweise) sollte, ist mir nicht klar. Aber wenn du hier nicht mehr diskutieren willst, ist das deine Entscheidung, die ich selbstverständlich respektiere. Nur erwarte nicht, dass ich statt dessen bei dir aufs Band spreche.
Da kam ich dir mit dem Vorschlag, deine Bedenken gegenüber Dogfoods Artikel doch auch Dogfood selbst mal mitzuteilen, zuvor. Dass ich jetzt wegen dieser Auseinandersetzung nicht bei dir anrufe, ist meine Entscheidung — und die bitte ich zu respektieren.
Hallo liebe Hausmeistergemeinde,
juristische Dummheit kennt leider keine Grenzen.
guckst du auch hier:
http://bit.ly/29ctdS
hausmeisterlichen Gruß
Karl Keule
@Sascha Stoltenow
..als jemand, der viel mit Textilien zu tun hat, kann ich dir sagen, dass ich mein Kind aus gesundheitlichen Gründen nicht mit den von dir erwähnten Edelmarken in Berührung kommen lassen will, dass aber sogar Allergiker Jako gut vertragen.
@comicfreak
… glaube ich Dir gerne. Umso blöder, dass sie das nicht zum Teil der Marke machen, sondern sich derart verhalten. Wobei die Hersteller ja samt und sonders in Asien fertigen lassen, so dass mir nicht klar ist, wie sie das mit der Allergiker-Freundlichkeit hinbekommen.
@ Sascha Stoltenow
..a***** erlaubt generell mehr Zusätze, hat das sogar zur firmeneigenen Kontrollnorm erhoben. Liegt eine Lieferung deutlich über diesen Werten..
..wird weniger dafür bezahlt. Natürlich nur an den Lieferanten. Für den Kunden macht das keinen Unterschied.
An Jakos Stelle hätte ich den Aldi-Vergleich positiv ins Rampenlicht gerückt:
“Ja, seht her, wir sind wie Aldi! Vor 10 Jahren sind alle über Geringstverdienern nur vermummt in die Läden, heute schämt sich der Generaldirektor nicht mehr, dort seinen Designer-PC zu kaufen. So sind wir! Von der Billigmarke zum anspruchsvollen Edeltextil! Bessere Qualität zum geringeren Preis; wir sind wie Aldi!”
Ich kannte JAKO gar nicht. Und jetzt will ich die Marke nicht mehr kennenlernen
@web2marketing
“ad 4) Das Abmahnsystem in Deutschland ist weltweit einzigartig. Bitte das jetzt nicht positiv verstehen!
Das ist legalisierte Abzocke und sonst gar nichts!”
Sorry, das ist sehr einseitig betrachtet. Das deutsche Abmahnsystem hat auch Vorteile gegenüber den Regelungen im Ausland.
Ich leb hauptsächlich in Tschechien und da bekommst Du wegen fehlerhaftem Impressum z.B. keine Abmahnung wie in Deutschland, sondern Post vom Amt und das ist um klassen teurer als so ne popplige Abmahnung. Das gleiche bei Urheberrechtsverstößen. da hat eine deutsche Abmahnung inkl. Unterlassungserklärung durchaus Vorteile, anderswo gibts gleich die Schadensersatzklage, was auch teurer sein dürfte.
Richtig ist allerdings, dass manche daraus ein gut florierendes Geschäft machen. Die Abmahnung an sich ist nicht schlecht um nich gleich wegen jedem Pipifax vor Gericht zu müssen, die gesetzl. Vorgaben sind allerdings so schwammig, dass man die Regelung missbrauchen kann.