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Spießer Alfons: MediaMarkt? Ich bin doch nicht blöd!

7. September 2009
von

MediaMarkt scheint in höchster Not zu sein. Des Spießers Mutmaßung, dass halbwegs intelligente Menschen nicht mehr in diesen Märkten einkaufen wollen, wird bestätigt von MediaMarkt selbst. Denn dort hat man jetzt eine neue Zielgruppe definiert, an die sich die Werbung des Unternehmens vordergründig richten will: Menschen von hoher Einfalt und geistiger Armut.

Aus diesem Grunde hat MediaMarkt ein neues Testimonial als Vorbild für seine Kunden gewählt: Mario Barth. Normale Menschen werden diesen Mann nicht kennen, weshalb Spießer Alfons ihn an dieser Stelle kurz beschreibt.

Mariobarth.jpgDer Spießer vermutet: Mario Barth ist auf einer öffentlichen Toilette zur Welt gekommen und hat Glück gehabt, dass nach dem Durchschneiden der Nabelschnur niemand auf die Klo-Spülung gedrückt hat. Das WC verlässt er bis heute nur selten, höchstens dann, wenn er seine Notdurft verrichten muss. Das tut er auf offener Bühne, was seine zahllosen Zuschauer zu Begeisterungsstürmen hinreißt.

Beim Wasser trinken ist Mario Barth vermutlich so häufig der Klodeckel auf den Hinterkopf gefallen, dass der Mann total hohl ist. Damit unterscheidet er sich nicht von einer leeren Bierflasche, denn auch die ist ja Leergut. Und wer glaubt, der Mann tut nur so, als könne er nicht bis drei zählen, der wird eines Schlechteren belehrt: Barth kann nicht mal bis zwei zählen. Denn seine Witzchen sind so platt, dass eine Hundehütte dagegen wie ’n Wolkenkratzer wirkt. Da wird gerülpst und verbal gefurzt, dass die Halle wackelt und das Stadion gröhlt.

Von allen sogenannten Blödians „Comedians“ ist Mario Barth das absolut kleinste Licht, wird von niemandem mehr unterboten. Was Alfons schon festgehalten hat, bevor  intelligentere Leute es ebenfalls erkannt haben.

Und die MediaMark-Kunden Fans von Mario Barth pinkeln sich vor Vergnügen in die Hose. Aus Freude, dass sie verstehen, was die Dumpfbacke der Witzbold auf der Bühne von sich gibt. Und dafür geben sie auch noch viel Geld aus, um live dabei zu sein. Also die ideale Zielgruppe für MediaMarkt, wo Olli Dietrich offenbar viel zu anspruchsvoll agiert hat.

Ach, Du armes Deutschland! Du, der Du einst das Land der Dichter und Denker gewesen bist, bist heute zum Land der Furzer und Stinker geworden. Und Spießer Alfons wird es nicht mehr wagen, einen MediaMarkt zu betreten. Es könnte ihn ja jemand dabei beobachten und glauben, der Spießer wäre Mario Barth gefolgt.

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: MediaMarkt? Ich bin doch nicht blöd! ”

  1. MariC am 7. September 2009 um 14:45 Uhr

    Hmmm, schlecht geschlafen? Bin kein Fan von Mario Barth – aber dieser Beitrag ist doch unter des Spiessers Würde.

  2. andi am 7. September 2009 um 14:56 Uhr

    Ich kann mit MB auch nicht viel anfangen. Aber grenzt dieser Artikel nicht schon derb an Beleidigung?

  3. Klecks am 7. September 2009 um 15:12 Uhr

    Wenn Barth die Media-Märkte genauso füllt wie das Olympiastadion, dann haben die Werbeleute doch genau das richtige Zugpferd gesattelt! ;)

  4. Arnulf am 7. September 2009 um 15:12 Uhr

    Ich mag Mario Barth auch nicht. Aber ich würde Menschen, die nicht meiner Humormeinung sind, dennoch nicht als “einfältig”, “geistig minderbemittelt” oder “nicht normal” hinstellen. Aber ich bin ja auch nicht der Spießer.

  5. Kid vom Kiz am 7. September 2009 um 15:27 Uhr

    Ich fühle mich auch von Barth beleidigt, wenn er öffentlich behauptet, dass alle Männer Schweine sind und furzen, wenn sie im Pissoir stehen — siehe “Seichtgebiete” von Michael Jürgs, Seite 70! :(

  6. kawumm am 7. September 2009 um 16:21 Uhr

    Mario Barth und der Spießer leben eben in der selben Schublade. Ganz weit hinten, gleich neben dem Pfurzkissen.

  7. octopus am 7. September 2009 um 16:22 Uhr

    Ich kann nicht behaupten, dass ich Mario Barth gut finde – aber diesen Artikel finde ich doch reichlich daneben. Ich dachte so was kann der Spießer besser….

  8. WOW am 7. September 2009 um 16:27 Uhr

    “Der Spießer vermutet: Mario Barth ist auf einer öffentlichen Toilette zur Welt gekommen und hat Glück gehabt, dass nach dem Durchschneiden der Nabelschnur niemand auf die Klo-Spülung gedrückt hat.”

    Hätte nicht gedacht, dass es jemand schafft, so weit unter dem Niveau von Mario Barth zu fliegen, dass er noch einen Looping machen kann. Bei aller Liebe, das sind gleich ein paar zuviel.

  9. super mario am 7. September 2009 um 17:13 Uhr

    Mario Barth finde ich echt cool

  10. Peter am 7. September 2009 um 17:29 Uhr

    @ Kid vom Kiz

    Jürgs schreibt aber auch: “Barth hat geschafft, was Alchimisten vergebens versuchten: Er hat Scheiße zu Gold gemacht” – siehe auch Media Markt.

  11. Peter am 7. September 2009 um 17:39 Uhr

    @ Spießer
    Falls Du das Buch von Jürgs hast, lies mal, was auf Seite 68 steht: “Die “Idioten” von “Stern”, “Spiegel”, “Zeit”, “Süddeutsche Zeitung” usw., die ihn von unten anpissten, hielt er für nützliche Vollidioten, denn je mehr die sich erregten, desto mehr liebten ihn die Seinen.”

    Da Barth seine Fans überall hat, kannst Du nahezu sicher sein, dass die auch off-the-record lesen.

  12. Christian am 7. September 2009 um 17:45 Uhr

    Pfui.

    Keine Relevanz, kein Humor, keinen Nutzen, kein Niveau.
    Dieser Artikel hat keine Daseinsberechtigung.

  13. Katapult am 7. September 2009 um 17:58 Uhr

    @ Christian

    Da bin ich anderer Meinung. Heißt es nicht: Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil?

    Aber ich will ja nichts sagen. Wo der Super-Mario so viele Fans hat (wohl nicht zuletzt auch in der Media-Markt-Werbeagentur kempertrautmann), fallen die hier jetzt allesamt über den Spießer her, so dass der vermutlich freiwillig ins nächste Konzert von Barth geht, um nicht mehr aufzufallen. ;)

  14. Pixel am 7. September 2009 um 19:09 Uhr

    Uiuiui Spießer.
    Dass Du Herrn Barth genauso magst, wie den Gossengöthe, ist ja bekannt.
    Aber muss es gleich eine beleidigende Hasstirade sein?
    (siehe Nabelschnur und so)
    Über Geschmack lässt sich ja zum Glück immer noch trefflich streiten. Deshalb bin ich auch gerne Gast in diesem Blog.
    Aber sorry, dieser Artikel geht zu weit.
    (Nein, ich bin kein Fan von Herrn Barth. Aber ich zolle ihm neidvoll Respekt, dass er das Olympiastadion gerockt hat.)

  15. Matthias am 7. September 2009 um 19:27 Uhr

    Der Erfolg von Barth zeigt doch einfach, dass 80 Prozent der Bevölkerung vollkommen unterbelichtet sind!

    Und auf diese Unterbelichteten ziehlt der MediaMarkt – weil die Deppen immer die größten Flachbildfernsher haben (natürlich über einen Konsumentenkredit gekauft) und ihr weniges Geld mit vollen Händen zum Fenster raus werfen!

    Daher agiert der Mediamarkt schon richtig wenn sie Barth engagieren – genau auf die dämliche Zielgruppe zurecht geschnitten – der Inhalt des Artikel ist deswegen aber auch richtig!

    Gut geschrieben!

  16. Spießer Alfons am 7. September 2009 um 19:50 Uhr

    @ Pixel

    Natürlich hätte ich es auch moderater sagen können. Wie zum Beispiel der schon zitierte Michael Jürgs es tut, der in seinem (empfehlenswerten!) Buch “Seichtgebiete” dem Herrn Barth mehr als ein ganzes Kapitel gewidmet hat. An einer Stelle schreibt Jürgs:

    “Barth gilt zwar vom Hörensagen als Comedian, ist aber auf gut Deutsch gesagt ein übler Scherzunhold. Weil seine Scherze von Übel sind, hat er ein großes Publikum. Was bereits durchschnittlich intelligente Menschen fassungslos aufschreien lässt, finden Blöde, die er um sich scharrt, zum Schreien komisch. Sie verlieren ihre letzten Hemmungen, wenn König Mario sie auf seinen Reisen durchs Land heimsucht oder wenn er via Haus-Blödsender direkt zu ihnen ins Wohnzimmer kommt. Um Geschmacklosigkeiten, getarnt als Humor, erleben zu können, mussten die Blöden früher weite Wege in Kauf nehmen, damit sie Volkshelden der Barth-Art aus der Nähe erleben könnten. Heute genügen ihnen ein paar Schritte zur Couch und der Daumen auf der Fernbedieung, und schon fühlen sie sich zu Hause wohl in ihrer Welt.”

    Ich habe ganz bewusst genau das gemacht, was Mario Barth macht: Geschmacklosigkeiten ausgeteilt. Dass das meinen Lesern missfallen hat, zeigt mir, dass sie intelligenter sind als die Anhänger von König Mario, die nicht protestieren, sondern applaudieren, wenn der Meister unter die Gürtellinie haut. Und das beruhigt mich.

  17. Hupschraubaer am 7. September 2009 um 20:21 Uhr

    Zu Mario Barth: panem et circenses (frei übersetzt: Brot und Spiele) … funktionierte schon vor vielen tausend Jahren :-)

    Zum Spießer: “der kann sagen” (frei nach Bud Spencer & Terence Hill “Zwei außer Rand und Band”)

     

  18. kiki am 7. September 2009 um 21:52 Uhr

    Zu Mario Barth wurde ja schon alles gesagt. Dieser Mensch bestreitet seine Programme ausschließlich mit Witzen, für die sich selbst Fips Asmussen schon zu schade wäre. Frauen kaufen Schuhe und können nicht einparken. Haha. Darüber lacht Barth bei seinen Auftritten noch vor seinem Publikum. Sicher mag das “Geschmackssache” sein. Aber es ist doch eine allgemeine “Verflachung” in der Werbung bemerkbar. Verona Pooth wirbt für KIK (trägt sie selbst, klar), ein Frauenschläger für Bier… Es werden doch nur noch die niedriegsten Instinkte/Schichten angesprochen (welche ja kaum über Kaufkraft verfügen – (bööööse ;-) !!!!). Nicht nur meine Wenigkeit, sondern auch mein Bekanntenkreis werden genau diese Läden/Firmen/Marken meiden. Einfach nur, weil es nervt.

  19. seven am 7. September 2009 um 23:51 Uhr

    Fans von Mario Barth sind allesamt unterbelichtet. Nun, ich kann über Barth lachen (bzw. konnte das vor ein paar Jahren, was er heute macht, weiß ich nicht!). Und ich bin nicht unterbelichtet. Hmm, was mach ich jetzt, wo ich nicht in die spießige Schublade passe?
    Nicht gerade die feine Art, Menschen anderen Geschmacks als blöd und minderwertig darzustellen. Das gehört sich nicht.

    Mario Bs Erfolg ist der Untergang der guten Sitten, des guten Geschmacks und des Abendlandes im allgemeinen? Gähn. Jaja, die böse Jugend usw, früher war alles niveauvoller. Mann, das haben Dir Deine Eltern doch auch immer erzählt, Spießer. Und damals war es auch schon Schwachsinn.

    Dass MB Plattheiten erster (bzw. unterster) Güte absondert – geschenkt. Er tut es auf amüsante Weise. Mehr nicht, fertig. Sich darüber aufzuregen, dass MB flachsinnig ist, ist so, als verurteile man Nietzsche, weil er nicht lustig ist.

    @Nabelschnur: Was Marios Grobheiten von Deinen unterscheidet, Spießer: Über seine Tiraden kann man lachen. Und so menschenverachtend formuliert er nicht. Da hast Du echt zu tief gegriffen.

  20. Peter am 8. September 2009 um 06:31 Uhr

    @ seven

    Von “Geschmack” kann man bei Barth wohl kaum sprechen, es sei denn, man mag Furze und Rülpser in der Öffentlichkeit. Ein Programm von Barth heißt “Männer sind Schweine”, und so benimmt er sich auch. Wenn mich jemand als Schwein bezeichnet, dann empfinde ich das durchaus als menschenverachtend, auch wenn andere das vielleicht witzig finden. Hätte Barth gesagt: “Alle Frauen sind Säue”, dann hätten die Feministinnen sich vermutlich empört. Aber wir Männer haben ja keine Lobby. ;)

    Wenn Du sein Programm nicht kennst, kannst Du schwerlich mitreden. Es ist unterste Toilette.

    @ Spießer

    Kennst Du eigentlich Oliver Polak?

  21. textmachine am 8. September 2009 um 07:45 Uhr

    Auch bei Comedians gilt dasselbe wie bei politischen Führern oder Fernsehprogrammen : Jedes Volk bekommt das, was es verdient.

    Also nicht auf den Barth schimpfen (den ich ebenfalls einfach nur unerträglich finde), sondern lieber Gedanken drüber machen, warum Deutschland offensichtlich mittlerweile zu einem nicht unerheblichen Teil aus geistigen Einzellern besteht. Denn die dürfen nicht nur im MediaMarkt einkaufen, sondern auch wählen gehen und Kinder kriegen.

  22. Peter am 8. September 2009 um 08:21 Uhr

    “Ich habe ganz bewusst genau das gemacht, was Mario Barth macht: Geschmacklosigkeiten ausgeteilt.”

    @Spiesser
    dann pass mal auf, dass Du mit diesem geistigen Machwerk nicht noch den deutschen Comedypreis bekommst und Cindy aus Marzahn die Laudatio hält…
    :-D

  23. Jander am 8. September 2009 um 09:00 Uhr

    Sich auf das Niveau dieses unlustigen MB herabzulassen hätte ich auch nicht vom Spießer erwartet.

    Und wenn du richtig gutes Kabarett möchtest, schau dir mal Volker Pispers an. Aber der ist dir wahrscheinlich zu links.

  24. seven am 8. September 2009 um 16:12 Uhr

    @Peter:

    Das Programm “Männer sind Schweine” kenne ich noch, kann also mitreden.
    Sein Inhalt ist an den Haaren herbeigezogen und strotzt von Klischees. Und es ist ganz lustig. Was zum Teufel ist daran schlimm, wenn sich jemand darüber ereifert, dass Frauen immer nur Schuhe kaufen? Mann, der Typ hält doch keine politischen Grundsatzreden. Nimmst Du das, was Jürgen von der Lippe über Alkohol und Frauen erzählt, auch ernst?

    Fühlst Du Dich von dem Ärzte-Hit “Männer sind Schweine” (bzw richtig: “Ein Schwein namens Männer”) auch beleidigt, verunglimpft usw?

    @Jander:
    Pispers ist ganz großes Kino, ohne Frage. Aber auch ihn kann man gut finden, ohne sich über den “Barth-Pöbel” erheben zu müssen.

    @Thema:
    Fandet Ihr Olli Dittrich für MediaMarkt denn lustig? Oder Pocher? Ich nicht. Aber deshalbn den Kampf der Witzkulturen ausrufen? Also bitte.

  25. Martin am 8. September 2009 um 18:20 Uhr

    Finde Barth langweiling und inhaltslos, aber immernoch besser als deine Texte. Was ist da denn los? Spießer kennen nicht den Unterschied zwischen “Finde ich scheisse” und “Ist Scheisse”.

  26. seven am 12. September 2009 um 18:29 Uhr

    @Martin:

    Redest Du mit mir oder zum Spießer?

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