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Starbucks

5. Oktober 2009
von

Am Ende der Welt, am Rande des Universums wäre mir einiges lieber als ein Starbucks.  Schlimmer wäre nur noch ein weiterer Starbucks-Laden gegenüber vom Restaurant am Ende des Universums.  Oder ein Starbucks gegenüber von einem Starbucks. Denn Starbucks hat mit Kaffeehauskultur ungefährt so viel zu tun, wie die  T-Online-Startseite von 1988 mit dem Web 2.0.

Deutschlands oberster Restaurant-Kritiker Jürgen Dollase, dem selbst Sterneköche andächtig lauschen,  rückte kürzlich in der “FAS” Sbux sensorisch in die Nähe von kaltem Kaffee. Und das nicht nur weils an Texturen fehlte. Nun muss man Dollase nicht im allem zustimmen und sollte seinen Hang zu Texturen vielleicht lieber wunderbar ironisiert mit dem  Dollase Textur-Zähler nachverfolgen.

Trotzdem bleibt Starbucks für viele nicht nur ein Angriff auf den Gaumen sondern auch ein Pickel im Stadtbild. Nur wenige bringen das so gelungen auf den Punkt wie Comedian Lewis Black über Starbucks.

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Kommentare zu “ Starbucks ”

  1. Oliver Springer am 7. Oktober 2009 um 16:11 Uhr

    Wer hat denn vor dem Erfolg von Starbucks überhaupt über Kaffeehauskultur gesprochen? Kaffee trinken zu gehen, war doch mehr etwas Rentner (ohne damit etwas gegen Rentner sagen zu wollen). Es war überhaupt nicht cool genug, um darüber zu sprechen.

    Die meisten Leute, die es jetzt schick finden, Starbucks nicht gut zu finden, haben sich vorher überhaupt nicht für Kaffee interessiert. Starbucks hat den kleinen Kaffeebars doch überhaupt erst den Markt bereitet!

    Und Kaffeehauskultur: Ohne den abgenutzten Begriff Multikulti überstrapzieren zu wollen – es gibt sollte doch möglich sein, dass verschiedene Kaffee-Kulturen nebeneinander existieren.

    Welcher in diesen Glaubensfragen unfehlbare Kaffee-Papst bestimmt denn, was die einzig richtige Art und Weise ist, Kaffeekultur zu zelebrieren?

    Starbucks am Rande des Universums: Immerhin gäbe es dann sogar am Rande des Universums saubere Toiletten und guten Service. Und rauchfrei wäre die Umgebung auch noch. Es könnte einen schlimmer treffen!

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