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Milchwerbung: Bauern auf Dope – irgendwie

13. Oktober 2009
von

Ich war ja immer schon der Meinung, die Debatte um die Milchpreise ist ein Stück weit auch der Einfallslosigkeit in Sachen PR und Werbung geschuldet. Vielleicht sollten die Bauern mehr über Diversifizierung und neue Produktkategorien nachdenken:

Vollmond-Milch,

Sonntags-Milch,

Mit Alpenveilchen gefüttert,

Kühe, die nur Evian trinken (Cross-Promotion!)

Höhen-Milch (über 1000 Meter gegrast)

und was weiß ich.

Und natürlich hätte die Milch auch als Produkt- und Gattungskampagne mehr Kreativität verdient, als diese Ansprache aus dem Zeitalter der Kolchosen, die immer an die Schulverteilung der Milch erinnert.

milchoper.jpg

Mal was richtig cooles würde sicher dem Standing, dem Abverkauf und damit dem Preis ganz gut tun. Vielleicht mal so was richtig geiles wie eine Rock-Oper Battle For Milkquarious von Goodby, Silverstein & Partners sowie Hi-ReS für kalifornische Milch als Teil der “Got Milk”-Kampagne. Für einen Viral ist das 20 Minuten-Stück, das im TV von 30-Sekündern begleitet wird, natürlich im Grunde viel zu lang. Dennoch schafft es die Mischung aus Barbarella, Barry White und Starship Trooper, dass man sich ernsthaft mit der Frage nach der Drogenzusammensetzung in der Milch beschäftigt. Großes Kino.

Hier noch ein Teaser:

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Kommentare zu “ Milchwerbung: Bauern auf Dope – irgendwie ”

  1. Kniggemeier am 13. Oktober 2009 um 12:57 Uhr

    Vielleicht sollten die Bauern einfach auch mal über neue Absatzmärkte nachdenken.

    Wie wär es den zum Beispiel mit Milch als Badezusatz. Nur echte Kuhmilch macht uns wirklich schön. Oder mit Pflanzendünger. Was dem Menschen gut tut, kann den Pflanzen doch nicht schaden, oder?

    Vielleicht haben ja andere Leser auch noch andere Einfälle für neue Absatzmärkte. Lasst uns gemeinsam überlegen, denn was ist unsere Zukunft, ohne Kuh-Zunft?

  2. nck am 13. Oktober 2009 um 13:52 Uhr

    Das mit dem Pflanzendünger versuchen sie ja schon:
    http://kurier.at/mmedia/2009.0.....2612_5.jpg

  3. comicfreak am 13. Oktober 2009 um 18:48 Uhr

    ..oder einfach etwas mehr französische Lebensart und morgens Milchkaffee statt Starbucks ;o)

  4. Spießer Alfons am 13. Oktober 2009 um 19:03 Uhr

    Moooment mal, Olaf: Die “Milch von glücklichen Kühen” (Glücksklee) ist bis heute nicht übertroffen worden. :)

  5. Doc Holiday am 13. Oktober 2009 um 21:26 Uhr

    Die Höhen-Milch gibts schon lange. Nämlich die leckere Berchtesgadener Bergbauernmilch. Grod guat is´s. Note 1,8 (1,7 für die fettarme) laut Stiftung Warentest.

    http://www.molkerei-bgl.de/

  6. sago am 15. Oktober 2009 um 07:48 Uhr

    In der Tat — allergrösstes Kino…Danke dafür !!!

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