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Alte Leuchttürme

25. Oktober 2009
von Olaf Kolbrück

Es könnte zum Beispiel sein, dass Medienmarken bald überhaupt keine Rolle mehr spielen, weil der Leuchturm der Orientierung aus den sozialen Netzen erwächst, weil der Anker die eigene Vernetzung ist. Mediennutzung ist längst keine Frage der Plattform mehr, sondern eine des Netzes. Statt alter Leuchttürme hat man nun jede Menge Bojen.

Warum sagen mir beispielsweise die Schlagzeilen und Kommentare der Presse zum Koalitionsvertrag etwas vollkommen anderes über den Inhalt als mein soziales Netz?

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Kommentare zu “ Alte Leuchttürme ”

  1. Christian am 25. Oktober 2009 um 13:23 Uhr

    Was sagt denn Dein soziales Netzwerk?

    Ich finde, dass Medienmarken inspirieren, bestätigen oder Zweifel aufkommen lassen.

  2. Volker Dowidat am 25. Oktober 2009 um 17:17 Uhr

    … weil die etablierten Medien eine Funktion von “etwas” sind, und das soziale Netz sich aus der Intuition einzelner speist. Das ist weder gut noch schlecht, sobald beide Seiten die Karten auf den Tisch legen. Warum wird z.B. nicht öffentlich gesagt, dass die Fa. Aegis an der Gestaltung des TV Programms indirekt mitwirkt, und Intendanten und Programmdirektoren nur Marionetten sind?

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