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	<title>Kommentare zu: Spießer Alfons: Der &#8220;Focus&#8221; und die drei Waisen aus dem Medialande</title>
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	<description>Blog für Marketing, Werbung, Medien und Social Media</description>
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		<title>Von: mark793</title>
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		<dc:creator>mark793</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 16:21:35 +0000</pubDate>
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		<description>Über die Sinnhaftigkeit dieser Aussagen kann man sicher streiten. Aber da muss sich die Fachpresse (für die ich z.T. ebenfalls tätig bin) auch an die eigene Nase fassen. In den frühen 90ern kamen Planer vor allem im jährlichen Horizont-Report Mediaplanung (und der entsprechenden Veranstaltung der Kollegen in München) zu Wort - und zwar vor allem zu planungsrelevanten Themen wie Intermedia-Vergleich, Preisentwicklung, Markt-Media-Studien und dergleichen mehr. Irgendwann riss es aber auch in den aktuellen Ressorts immer mehr ein, dass Planer zu allem möglichem befragt werden mussten. Und die haben irgendwann auch gelernt, dass sie nicht immer nur mit Sprüchen kommen können Ã  la &quot;am Ende des Tages zählt doch vor allem, dass der Tausendkontaktpreis stimmt und wir unsere Zielgruppe ohne Streuverluste erreichen&quot; oder &quot;Hm, das muss man je nach Kampagnenziel differenziert betrachten&quot;. Das geht ja z.T. sogar so weit, dass Planer zur redaktionellen Mitarbeit an irgendwelchen &quot;Todeslisten&quot; genötigt werden von Zeitschriften-Titeln, die angeblich keiner mehr braucht. Da ist es doch kein Wunder, wenn Media-Experten auf Nachfrage inzwischen auch zu Chefpersonal-Rochaden und anderen Themen Stellung nehmen, die ihr Kerngeschäft allenfalls mittelbar betreffen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Sinnhaftigkeit dieser Aussagen kann man sicher streiten. Aber da muss sich die Fachpresse (für die ich z.T. ebenfalls tätig bin) auch an die eigene Nase fassen. In den frühen 90ern kamen Planer vor allem im jährlichen Horizont-Report Mediaplanung (und der entsprechenden Veranstaltung der Kollegen in München) zu Wort &#8211; und zwar vor allem zu planungsrelevanten Themen wie Intermedia-Vergleich, Preisentwicklung, Markt-Media-Studien und dergleichen mehr. Irgendwann riss es aber auch in den aktuellen Ressorts immer mehr ein, dass Planer zu allem möglichem befragt werden mussten. Und die haben irgendwann auch gelernt, dass sie nicht immer nur mit Sprüchen kommen können Ã  la &#8220;am Ende des Tages zählt doch vor allem, dass der Tausendkontaktpreis stimmt und wir unsere Zielgruppe ohne Streuverluste erreichen&#8221; oder &#8220;Hm, das muss man je nach Kampagnenziel differenziert betrachten&#8221;. Das geht ja z.T. sogar so weit, dass Planer zur redaktionellen Mitarbeit an irgendwelchen &#8220;Todeslisten&#8221; genötigt werden von Zeitschriften-Titeln, die angeblich keiner mehr braucht. Da ist es doch kein Wunder, wenn Media-Experten auf Nachfrage inzwischen auch zu Chefpersonal-Rochaden und anderen Themen Stellung nehmen, die ihr Kerngeschäft allenfalls mittelbar betreffen.</p>
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