HORIZONT.net HORIZONTjobs HORIZONTpeople HORIZONTstats

Das Duell: Arianna Huffington und Mathias Döpfner

16. November 2009
von Olaf Kolbrück

Es war eine interessante Debatte zwischen Springer-Chef Mathias Döpfner und Huffington-Post-Chefin Ariana Huffington beim Monaco Media Forum. Döpfner klagt über die Qualität des Journalismus, zieht Vergleiche zwischen der Kostenloskultur im Internet und Kommunismus, Huffington hält Paid Content für ein Modell von Gestern und freute sich über masssenweise Anfragen von Medienmachern, die ihre Inhalte so gerne bei der Huffpost verlinkt sähen. Vor allem aber schenkten sich die beiden trotz der Debatte um die Kostenloskultur nichts. Wie der Schlagabtausch über die Bühne ging, das zeigt ein 45minütiges Video. Besser lässt sich der Streit der Konzepte und Denkschulen, der Wettbewerb der Ideologien kaum personalisieren.

via

Teilen und aufbewahren Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • TwitThis
  • Facebook
  • del.icio.us
  • MisterWong
  • email
  • Y!GG
  • Wikio DE
  • Webnews
  • Digg
  • Alltagz
  • StumbleUpon
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Bloglines

Ähnliche Artikel

Tags: , , ,

Kommentare zu “ Das Duell: Arianna Huffington und Mathias Döpfner ”

  1. santiago am 16. November 2009 um 17:27 Uhr

    Ich würd’s mir ja gerne ansehen. Aber ehrlich gesagt ist Arianna Huffingtons Akzent ein allzu deutliches Plädoyer für das geschriebene Wort.

  2. Peter am 17. November 2009 um 10:27 Uhr

    welche Konzepte, Olaf?

    Vllt. bin ich da wirklich altmodisch. Aber die HuffPost krebst imho immer noch um den Breakeven herum. Gäbe es also nicht genug Idioten, ähhhh, Blogger mein ich natürlich, die kostenlos für Sie Content liefern und hätte Arianna Huffington nicht ein pralles Konto, dann wäre der Laden schon längst zu.

    Klar biedern sich Verlage an, weil sie scharf auf den Traffic sind… Aber als Geschäftsmodell würde ich die HuffPost nicht bezeichnen. Letztendlich muss immer wer die Rechnungen bezahlen. Ich behaupte mal, mittlerweile kann sich kein Verlag mehr leisten Geld zum Fenster rauszuschmeissen, also ist ein Paid-Content Modell, wie immer das dann aussehen mag, die einzige Möglichkeit.

  3. Matz am 17. November 2009 um 14:50 Uhr

    Vielen Dank für das Video (das auch die ständig besserwisserisch-grinsende Moderatorin nicht kaputtmachen konnte). Es bestätigt meine Ansicht über den Irrweg von Herrn Döpfner, der in absehbarer Zeit “Content und Qualität” nur noch digital liefern will. “Damit sparen wir Kosten für Papier, Druckereien und Distributionswege.” Also will er mehr Profit machen und plädiert natürlich für bezahlten Content, weiß aber nicht genau, wie und wann er das machen soll.
    Ein leitender Springer-Mann in Berlin sagte mal: “Döpfner prügelt uns ins Internet. Ausgerechnet davon versteht unser Haus am wenigsten.”
    Das kann man heutzutage an den z.T. jämmerlichen Websites der Springer-Zeitungen auch sehen. Auch dafür hat Herr Döpfner eine schöne Ausrede: Der Journalismus sei in einer Krise! Dann soll er mal im Print anfangen, die Krise zu beheben.

Kommentieren

ivw