Spießer Alfons macht dem Boulevard-Titan Kai Diekmann an dieser Stelle einen ernstgemeinten Vorschlag
Vorgestern hat Indiana Klones aka Kai Diekmann seinen als Gossen-Goethe bekannten Volksdichter Franz Josef Wagner besucht, und zwar in dessen geheimer Schreibstube in Berlin. Kolumnisten-Titan Wagner (“Götterdämerung” “Das Ding”) erinnert den Spießer weniger an das Foto in dessen eigener BILD-Kolume als vielmehr an Winnetous Großvater, der auch dem Feuerwasser zugesprochen viel geraucht hat und — hough! — genauso wenig wusste, was ein Laptop ist.
Was Spießer Alfons bei dem nächtlichen Rendezvous der beiden BILD-Titanen schmerzlich vermisst, das ist die Frage des BILD-Häuptlings an seinen Postmeister, wann dieser denn wohl gedenkt, sein Weihnachtsgehalt für die armen Babys in Afrika zu spenden. So, wie er das uns Millionen BILD-Lesern in diesem unserem Lande versprochen hat.
Ja, und gestern besuchte derselbe Kai Diekmann den Vorstands-Titan des Springer-Verlages, nämlich Mathias Döpfner im — man achte auf Schleimwerbung! —“Turm der Weisen”. Döpfner zeigte dem Blogger Diekmann die erste Ausgabe der BILD-Zeitung, die dort an der Wand hängt. Sie stammt vom 24. Juni 1952. Und was Mathias Döpfner von Spießer Alfons unterscheidet: Alfons hat ebenfalls die Erstausgabe der BILD-Zeitung an der Wand hängen. Aaaber: Das Exemplar des Spießers hat Axel Springer (1912 – 1985) für Alfons eigenhändig auf der Titelseite mit seinem Namenszug versehen. Zwar ist die Tinte schon ein bisschen verblasst, aber immerhin: ein Unikat. Weltweit nur einmal vorhanden.
Warum der Spießer das an diesem Zusammenhang erwähnt? Weil Alfons damit Kai Diekmann ein gegenseitiges Abkommen vorschlägt: Wenn Blogging-Kai es fertig bringt, dass Franz Josef Wagner sein Versprechen einlöst — siehe oben! — und auch Philipp Lahm dazu bewegt, die gleiche Summe zu spenden — dann kommt der Spießer persönlich ins Büro des Herausgebers und Chefredakteurs der BILD-Zeitung und hängt Kai Diekmann die signierte Erstausgabe seiner Zeitung persönlich an die Wand. Darum wird ihn sogar sein Vorstandsvorsitzender beneiden, zumal des Spießers erste BILD-Zeitung mit blendfreiem Museumsglas gerahmt ist, das man sich auf der Vorstandsetage von Springer offensichtlich nicht leisten kann.
Alternative: BILD versteigert des Spießers BILD-Exemplar, was mindestens 10.000 Euro erbringen müsste. Und Alfons spendet den Erlös ebenfalls für arme Babys in Afrika.
Also, Herr Blogger-Kollege — was is’…?
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Geile Idee. Bin mal verdammt gespannt, wie die BILD drauf reagiert
prima.
zusatz: countdown bis ende des jahres. wenn der bildblogger nicht aus der huefte kommt, gewinnspiel: axelspringermedienblockade für 2010. wer am längsten durchhält erhält den erlös der versteigerung.