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Spießer Alfons: Wie McDonald’s seine lieben Kunden an der Nase herumführt

10. Dezember 2009
von Spießer Alfons

mcdoof.jpgGestern hat Spießer Alfons in einem amerikanischen Spezialitätenrestaurant zu Mittag gespeist, nämlich bei McDonald’s. Hier wird zur Zeit mal wieder Monopoly gespielt, was bedeutet: Der Kunde sammelt Klebemarken, um am Ende festzustellen, dass der Sticker, den er braucht, um zu gewinnen, nicht dabei ist.

mdrabatt.jpgAußerdem werden „Sofortgewinne“ ausgelobt. Und so einen Gewinn hat Spießer Alfons auch sofort bekommen: „10 € Rabatt-Gutschein“ — toll!

Doch beim genauen Hinsehen musste der Spießer feststellen, dass sein Gutschein nicht für BigMac, Chicken McNuggets und Coca-Cola gilt, sondern….

… für einen Internetladen, bei dem der Spießer für mehr als 39 Euro einkaufen muss, um seinen Gutschein einzulösen! Doch weil der Spießer das nicht will, ist sein 10-Euro-Gutschein weniger wert als ein Blatt Klopapier, weil man sich mit letzterem wenigstens noch den Hintern auswischen kann. Denn selbstverständlich erfolgt bei diesem “Sofortgewinn … keine Barauszahlung“!

Heute bekommt man an jeder Ecke, in jedem Prospekt, mit jedem Briefkasteneinwurf und in jeder Zeitungs- und Zeitschriftenanzeige irgendwelche Gutscheine, mit denen man in den betreffenden Läden einen entsprechenden Rabatt bekommt. Und kurz vor Weihnachten verstärkt sich diese Gutschein-Epidemie auch noch. Solche Gutscheine sind keine Geschenke oder Gewinne, das sind blanke Lockmittel zum Einkauf. Und wenn McDonald’s einen Rabatt-Gutschein als „Sofortgewinn“ auslobt, den man aber nicht sofort im Restaurant gegen etwas Essbares einlösen kann, dann müssen sich die Buletten-Verkäufer fragen lassen:

Sonst geht es Euch aber gut, oder…?

Tipp von Spießer Alfons: Eltern, hütet Eure Kinder vor McDonald’s, so lange dort Monopoly gespielt wird!

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Kommentare zu “ Spießer Alfons: Wie McDonald’s seine lieben Kunden an der Nase herumführt ”

  1. Falk Ebert am 10. Dezember 2009 um 00:13 Uhr

    Richtig, diese Rabattgutscheine kann doch keiner mehr sehen…

  2. Daniel am 10. Dezember 2009 um 04:04 Uhr

    Ich hüte nicht nur die Kinder, sondern auch den ganzen Rest der Familie vor McFett und das nicht nur während dort harmloses Monopoli gespielt wird, sondern während der gesamten Öffnungszeiten.
    Ausnahme: Urlaubsfahrt, einen Kaffee trinken und den Hotspot nutzen.

  3. Doc Holiday am 10. Dezember 2009 um 09:47 Uhr

    @Daniel

    … und, wenn es diese Krabbenburger wieder gibt.

  4. mark793 am 10. Dezember 2009 um 13:01 Uhr

    Na, das war jetzt aber mal eine Enthüllung, da ist der Spießer ja dahin gegangen, wo’s richtig weh tut. ;-)

    Halte das ansonsten so ähnlich wie Vorkommentator Daniel: Den Schotten steuern wir allenfalls mal auf der Fahrt in den Urlaub oder bei ähnlich seltenen Gelegenheiten an. Und wenn dann nicht grad jemand Pipi muss, wickeln wir den Verpflegungskauf am Autoschalter ab, da sind die Nachfragen, ob man eine Junior- oder Seniorkotztüte mit oder ohne Maxi oder Normal oder ein Postsparbuch (ach nee, das verwechsle ich jetzt) möchte, in der Regel nicht ganz so penetrant.

  5. trauemer72 am 11. Dezember 2009 um 15:17 Uhr

    Ich will nun nicht dem großem M den Mund reden…..aber lieber Spießer Alfons,

    die Werbung mit dem großem M ist gut genug für diesen Blog?

    Ein Schlem, der böses dabei denkt….

    ein nachdenklicher Trauemer72

  6. Julia am 11. Dezember 2009 um 23:36 Uhr

    Es stimmt, diese Gutscheine lauern derzeit überall.

    Ich würde diesen hier aber nicht als Fastfood-Ketten-Gewinn werten. Für mich gehören zum Monopoly-Spiel nur die beiden unteren “Briefmarken”, dort verstecken sich meines Wissens auch die Sofortgewinne. Der Gutschein im Querformat ist für mich nur ein Werbebanner, und die blende ich meist automatisch aus. :)

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