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Flohmarkt Facebook

21. Januar 2010
von Olaf Kolbrück

Wahrscheinlich ist genau das die Fähigkeit, die den Unternehmen der Zukunft das Überleben garantiert. Offenheit, den Nutzer selbst neue Dinge ausprobieren lassen. Die digitale Welt nach eigenen Bedürfnissen gestalten können. Marktforschung und Produktgestaltung in Echtzeit, die dem Angebot einen neuen, weiteren Dreh geben, der in der Geburtsphase nicht einmal mitgedacht war. Beispiel Facebook. Das Netzwerk wird auch zum Flohmarkt.

Facebay: Flohmarkt ganz persönlich

Facebay heißen die Gruppen unter anderem. Ein Name, der in dem Netzwerk gleich mehrfach auftaucht und dem Vorbild Ebay Schluckauf bereiten dürfte. Private Organisatoren haben dort quasi nachbarschaftliche Trödelmärkte etabliert. Teeservice wird in den Gruppen von den jeweiligen Mitgliedern ebenso feil geboten wie Möbel und Babysachen . Andere posten Suchanzeigen. Gebühr gleich null.

Austausch und Abwicklung dann untereinander. Das Profil als Vertrauensbonus. Da zahlt sich die Real-Name-Policy von Facebook aus. Die Modelle hemdsärmeliger privater Alternativen zu Ebay lassen sich weiterspinnen. Private oder semi-professionelle Schnäppchenanbieter könnten via Facebook-Gruppen ihre Waren vermitteln. Facebook dürfte da wohl noch ein Auge zudrücken, solange die Transaktionen nicht über Facebook direkt abgewickelt werden.

Denn im Kern favorisiert Facebook eine ordentliche Integration von Shops. Einer der ersten war die Page von 1-800-Flowers.com, auf der registrierte User Blumen und Geschenke kaufen können, ohne das Gefühl zu haben Facebook zu verlassen. Näher am Kunden können Händler kaum sein. Wenn Handel und Hersteller das begreifen, werden sie nicht nur ein wenig Dialog, Rabattaktionen und Gutschein-Codes via Facebook verbreiten, sondern gleich einen Kaufladen im Netzwerk aufmachen.

Das ist dann endgültig Tante Emma 2.0. Ist ja auch nicht einzusehen, warum ich nach einer Kaufempfehlung von Freunden bei Facebook erst noch den weiten Weg zu Otto.de gehen soll.

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Kommentare zu “ Flohmarkt Facebook ”

  1. Doc Holiday am 21. Januar 2010 um 10:22 Uhr

    Und alles schön unter der Ägide des CIA.

    • ccc am 21. Januar 2010 um 11:50 Uhr

      meine rede doc.

  2. Nicole Haase am 25. Januar 2010 um 18:30 Uhr

    Richtig, das spart uns Kunden doch traumhaft viel Zeit.
    Will ich mehr sehen und erfahren, genauere Details, etc kann ich ja immernoch direkt den Shop besuchen.

  3. Webdesign aus Rosenheim am 12. Februar 2010 um 12:14 Uhr

    Also mal generell zu Facebook: Ich finde es extrem unübersichtlich. Es ist wohl eines der schlechtesten Beispiele für Webseitengestaltung überhaupt. Ständig muss man irgendwo irgendwelche Buttons suchen, die es nur unter bestimmten Umständen irgendwo gibt… Mag sein, dass man als Facebook Profi kein Problem damit hat, aber als “Einsteiger” ist es extrem schwer zu überschauen.

    Grüße aus Rosenheim!

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