Enttäuschung After Eight
Alfons ist ein Fan von After Eight. Seit es diese Pfefferminzschokoladentäfelchen in Deutschland gibt, gehören sie zu den bevorzugten Lebensmitteln des Spießers.
Gestern sah Alfons im SB-Regal die neuen „Fine Sticks“ von After-Eight: „Dark chocolate with smooth mintfilling“. Der Spießer legte zwei Packungen in seinen Einkaufswagen.
Dann erfolgte die große Verwunderung: Als der Kunde die erste Packung nach acht Uhr geöffnet hatte, musste er erkennen, dass diese zu einem Drittel leer war. Die zweite Packung geöffnet, das gleiche Resultat: nur zu zwei Dritteln gefüllt – siehe die Abbildung!
Frage an Nestlé: Ist das ein Versehen? Oder hat da heimlich ein Kunde im SB-Markt genascht…?
Twittern













Nein. Es ist was edles. Du darfst die auch nicht so lieblos aus der Schachtel schauen lassen. Einfach mal schütteln, damit sie sich überall am Rand verteilen. Dann sieht das auf dem Tisch auch gleich viel teurer aus…ach und auch nicht den langen Teil der Verpackungen benutzen, sondern den Deckel. Mensch. After Eight, Briten, Tee, Alte Damen, Stil. Als Grundnahrungsmittel ist diese Version nicht gedacht.
Erinnert mich an Zigarillos. Hmmm, rauchen nach acht…
Das entscheidende ist doch die cremige Füllung. Die haben die Sticks ja nicht. Also lieber die anderen Dinger kaufen.
Du hast die Packung auch falsch aufgemacht, Spießer! Wenn du’s nämlich richtig machst, fallen die Stäbe wie ein Blumenstrauss und das ganze sieht ganz lustig aus.
Richtig wäre nämlich, wenn sich die Stäbe in dem kurzen Stück (das was auf dem Bild im Vordergrund steht) befinden.
Ja, aber warum soll ich auf diesen Verpackungstrick des Herstellers hereinfallen…?!?
Verpackungstricks? Wenn auf einer Frosta-Tüte steht, das du die Tüte öffnen und den Inhalt mit Öl in einer Pfanne anbraten sollst, du aber die Tüte ungeöffnet reinschmeisst und dich dann beschwerst, das das Essen irgendwie unappetitlich aussieht, dann würdest du dann auch von Verpackungstricks sprechen?
Diese Art der Verpackung/Öffnung ist von Nestle wahrscheinlich ganz absichtlich gewählt worden, damit nicht nur das Essen zum Genuss wird (wobei mir diese Stäbchen nicht sogut schmecken, wie die “echten” AfterEights), sondern auch das auspacken und die Präsentation der Ware. Das gehört halt irgendwie alles dazu.
Naja, der Hersteller hat ja nicht draufgeschrieben, wie man die Packung zu öffnen hat, insofern hinkt da dein Vergleich mit der Zigarettenschachtel.
Der Hersteller ist nur nicht davon ausgegangen, dass der Kunde die Packung falschrum (Schrift, gelle) auf den Tisch stellt und dann öffnet. Aber da hat er wohl nicht mit dir gerechnet.
Hallo! Dein Frosta-Vergleich hinkt aber gewaltig, denn ich habe die Packung nicht mitgegessen! Wenn eine Packung mir von draußen mehr Inhalt suggeriert als tatsächlich drin ist, dann ist das für mich ein Verpackungstrick. Und wenn dann jemand kommt und sagt: Du musst die Packung eben von unten öffnen, dann fällt das Produkt so heraus, dass Du gar nicht merkst, dass da weniger drin ist, dann lache ich nur sehr gequält.
Natürlich hast du die Verpackung nicht mitgegessen, aber du hast dich nicht daran gehalten, was auf der Verpackung steht. Sozusagen die Bedienungsanleitung missachtet
Nix steht davon auf der Verpackung!
@ Spießer
Was sollen Sie denn für Leute wie dich auf die Packung schreiben? “Bitte richtig rum halten”? “Achtung! wenn diese Schrift auf dem Kopf steht, Packung umdrehen?”
Jetzt mal im Ernst: Auf deinem eigenen Foto sieht man doch schon, dass du die falsch rum aufgemacht hast!
1. Ist die Packung zu einem Drittel leer oder ist sie voll? 2. Nenne mir einen vernünftigen (!) Grund, warum die Packung nicht voll sein kann! Und 3. Im Allgemeinen ist der kleinere Teil einer Dose immer der Deckel – jedenfalls für mich, den Normalverbraucher.
Den vernünftige Grund, warum die Packung nicht voll sein kann,hat ja Campino schon ganz treffend angedeutet:
“Wenn du’s nämlich richtig machst, fallen die Stäbe wie ein Blumenstrauss und das ganze sieht ganz lustig aus.”
Das geht eben nicht, wenn die Packung prall voll ist.
Und ich als Normverbraucher würde so eine Verpackung erstmal richtig rum halten oder hinstellen und DANN öffnen. Und ob sie richtig rum ist, kann jeder ABC-Schütze daran erkennen, dass die Beschriftung NICHT auf dem Kopf steht.
Ob dann der Deckel der kleinere oder der größere Teil der Dose ist, ergibt sich dann von ganz allein.Ich hasse Mogelpackungen ja auch, aber in diesem Falle hat das ganze doch einen Grund. Jetzt sei mal nicht so verbohrt, versuch einfach, sie beim nächsten mal richtig aufzumachen und erfreue dich an der locker-appetitlichen Präsentation der Leckerlis in dem Teil der Verpackung, den du so beharrlich (aber fälschlicherweise) Deckel nennst.
Du machst nicht zufällig PR für Nestlé…?
Für mich ist es der Lacher der Woche: Wir füllen unsere Packung nur zu zwei Dritteln, weil es dann für den Verbraucher so lustig ausschaut wie ein Blumenstrauß!
Jens, damit hast Du den 1. Preis gewonnen für die Begründung einer Mogelpackung! Der Preis, den Du mit Campino teilen musst, besteht allerdings aus dem Drittel Inhalt der Packung, die nicht drin ist.
Nee, du, klar, und wenn du dir eine Zigarette falsch rum in den Mund steckst und dann den Filter anschmorst, hat natürlich auch der Hersteller recht.
“hat der Hersteller Schuld” sollte es heißen.
Antwort von Spießer Alfons:
@ Jens – ein tolles Beispiel, das beweist, dass Dir kein vernünftiges Argument einfällt. Wenn Du aber bei Zigaretten bleiben willst: Wenn ein Hersteller seine Packung nur zu zwei Dritteln füllt und drauf schreibt: Unten öffnen, dann fallen die Zigaretten genauso die After-Eight-Sticks, dann wäre ein Vergleich mit Zigaretten passend. Ansonsten bitte ich Dich, die Kommentare von anderen zu lesen.
Naja, der Hersteller hat ja nicht draufgeschrieben, wie man die Packung zu öffnen hat, insofern hinkt da dein Vergleich mit der Zigarettenschachtel.
Der Hersteller ist nur nicht davon ausgegangen, dass der Kunde die Packung falschrum (Schrift, gelle) auf den Tisch stellt und dann öffnet. Aber da hat er wohl nicht mit dir gerechnet.
Ja und nun die wichtigste Frage:
Lieber Alfons, wie schmecken die denn jetzt?
Ist das denn einen Versuch wert?
Die längliche Form finde ich nämlich wunderbar handlich.
Mir schmecken sie noch besser als die Täfelchen. Und Du hast Recht, die Form ist wirklich gut, lässt sich prima “handhaben”.
Ich empfehle ohnehin Bendick’s, vielleicht nicht so cremig, schmecken aber schön minzig statt nur zuckrig.
die praktische Hausfrau meint: es steht doch sicher ein Gewicht auf der Packung, also einfach nachwiegen, dann weiss der Spiesser,ob er beschummelt worden ist oder nicht..;-)
Als Landfrau hat frau natürlich immer eine Waage dabei, wenn frau in den Supermarkt geht. Als Spießer dagegen vertraut man darauf, dass die Tube genauso voll ist wie die Flasche und Tüte. Und wenn er zuhause die Luft rauslässt, dann hat es für den Spießer auch was Positives: Er kann die Luft ablassen in einem Beitrag bei otr!
Oh, ich hatte nicht erwartet, dass der Spiesser so gierig ist und die Stäbchen schon unterwegs oder sogar, wie ein kleiner Bub, im Supermarkt futtert! *lach*
Stellt Euch vor, ich habe gerade eine Pralinen aufgemacht, und die war gar nicht randvoll mit Praliaen. Da war nicht nur Luft drin, sondern auch so ein komischer Plastikeinsatz. Und den konnte man nicht mal mitessen. Skandal.
Auch dieser Vergleich hinkt. Zum einen müssen Pralinen speziell verpackt werden, zum anderen weiß das jeder, der eine Pralinen-Packung kauft. Warum aber die Sticks-Dose von After-Eight nur zu zwei Dritteln gefüllt ist – dafür habe ich immer noch keine Erklärung bekommen, außer: Dadurch fallen sie locker-flockig aus der Dose.
Nö. Mon Cherie zum Beispiel gibt es in einer Schachtel mit der dichtest möglichen Packung (ohne Luft dazwischen) und einer großen Schachtel mit viel Luft, Plastikeinsatz und einer ansprechenden Präsentation. Trotzdem würde kein vernünftiger Mensch (Spießer mal ausgenommen) bei letzterem von einer Mogelpackung sprechen.
Na, ganz einfach. Jetzt da Verpackungen ja frei gestaltet werden dürfen (auch die Größe), nutzt es so gut wie jedes Unternehmen aus (siehe z.B. Chips-Tüten). Der Kunde glaubt in der Packung ist viel drin und denkt: “Naja, für den Preis bekomme ich ja auch genug”.
Zu Hause soll dann das Produkt überzeugen. Wenns dem Konsumenten denn schmeckt, muss er allzu bald eine neue Packung kaufen.
Das regnet ordentlich Marge sag’ ich euch.
Wenn die Verpackung keinen Zweitnutzen mit sich bringt, kaufe ich Dein Argument der Mogelpackung. In der Tat sieht der Inhalt auf dem Bild ein bischen dürftig aus. Reiße ich jedoch eine große Chipstüte auf, ist diese auch nur zu 2/3 gefüllt. Weil die Chips nunmal Platz brauchen um nicht während des Transports zu Krümeln verarbeitet zu werden. Genauso ist es mit der optisch attraktiven Darbietung im Zylinder. Wie schon oben erwähnt, fallen die Sticks in diesem großzügigen Durchmesser offensichtlich schöner, als in einem schmalen Zylinder, der nach jedem Zugriff droht umzukippen. Drin ist, was drauf steht. Und das zählt. Gerade bei den Süßigkeiten und Knabbersachen kommt dies häufig vor. Das müßte Alfons doch in seinem langen Werberleben auch schon mitbekommen haben… =)
Im meinem langen Werber- und Konsumentenleben habe ich zumindest mitbekommen, wozu eine Verpackung dient, nämlich: Sie soll nicht nur das Produkt einwickeln, sondern auch den Kunden!
Naja, aber das ist für mich noch kein Argument so wenig in den Zylinder zu füllen. Die Stäbchen sollen ja eigentlich in den Deckel. Das heißt, der Kunde könnte die Sticks auch einfach von der Verpackung in den Deckel füllen und dann diesen schönen Effekt erreichen. Deswegen muss ja nicht so wenig Inhalt drin sein.
Und das mit den Chipstüten stimmt auch nicht so wirklich. Wenn man z.B. Marken-Chips und Aldi-Chips vergleicht: Gleiche Packungsgröße, beim billigen mehr(und genauso gut aussehender)Inhalt.
Habe letztens auch eine apetito-Pfanne (Pasta mit Wildlachs in Weißweinsoße) gekauft und hab mich vor lachen kaum noch eingekriegt. Auf der Verpackung stand 400g. Ok, dachte ich: Sollte ja reichen.
Da mach ich die Packung auf und da lächeln mich 4 kleine Wildlachs-Stücke, 3 Nudelnester (Mit ca. 10 einzelnen Nudeln), ca. 10 Bohnen und ca. 15 Soßen-Türme an. Und das für ca. 3€. Das gesamte Gericht bestand nur aus Soße. All das schön eingepackt in einem viel zu großen Luftbeutel…
Die Fine-Sticks-Lösung ist ganz einfach: Nestlé gehört zu den Konzernen, die es lieben, den Verbraucher auszutricksen und abzuzocken. Auf der Mogelliste von Foodwatch sind sie – in bester Gesellschaft von Danone, Unilever, Kraft Ferrero und Schwartau – natürlich auch mehrfach vertreten (www.abgespeist.de). Ich werde das Alfons-Erlebnis mal an die Foodwächter weiterleiten.
Nette Seite, danke.
Man sieht an der schönen Diskussion, dass es bei dieser Verpackung zu Fehlkommunikation kommt.
Ist die Interpretationsbreite der Verpakung so groß, würde ich von einem nicht besonders gut durchdachten Packagingdesign sprechen. Denn, wenn die Funktion der Verpackung nicht ersichtlich ist (und das ist sie nicht, denn der Spießer hat die präsentierende Funktion nicht erkannt) gehört da wenigstens eine Gebrauchsanleitung hin.
Und wenn man hinter der misslungenen Verpackung sogar einen Herstellertrick vermuten könnte (zurecht, wie ich finde), dann wird sie dem Produkt erst recht nicht gerecht.
Schlimmer noch, man könnte in heutigen Zeiten dem Hersteller vorwerfen, dass er nicht Umweltbewusst handelt und zu viel Müll produziert.
..und so rücken wir hier alle zusammen und bewundern die Industrie wie sehr Sie es doch schaffen uns alle zum Affen zu machen…der Konsument die Sau die sich an der Industrieeiche reibt und die es einen Kehricht interessiert…..lassen wir es doch sein und besinnen uns auf unsere Eltern die uns immer ermahnten “es wird gegessen was auf den Tisch kommt”….schöner Gedankenfluss wär auch…”in Afrika sterben Menschen an Hunger und wir diskutieren um halb gefüllte After Dosen”……Ehre dem Ehre gebührt and the winner is….NESTLE der zeigt euch Verbrauchern schon was Ihr euch gefallen lassen müsst um euren Drang nach Schoki after 8 zu stillen….tja so sieht es aus im Staate Dänemark…fauler als faul…und nach diesem Posting geh ich zur Tagesordnung über und kauf mir ne Tüte Chio Chips auf der steht nämlich geschrieben…”jetzt mit noch mehr Genuss in der Tüte”…na wenn das mal nich eine Kaufaufforderung ist..Danke an die Chio Chips GmbH ihr seid Helden und Förderer meines Cholesterinspiegels…und wenns mir mal echt dreckig geht mach ich euch dafür verantwortlich…”der Kunde ist König” oder so….In diesem Sinne
Allerdings… in der TV-Werbung wird das Originalprodukt gezeigt. Ein englisches Ehepaar steht vor einem Anwesen, wo es jemanden besuchen will. Den Blumenstrauß haben sie vergessen oder extra nicht mitgenommen. Jedenfalls: Der Mann reißt die Packung auf, die Sticks fallen wie ein Blumenstrauß im unteren Teil der Dose auseinander, und – zack – hat er ganz standesgemäß einen schönen Strauß als Mitbringsel. D.h. die Werbung zeigt genau das, was das Produkt/die Verpackung auch hält. Das ist meines Erachtens keine Mogelei…
(Ungeachtet dessen, dass viele Firmen ihre Verpackungen so gestalten, dass man im Laden den Eindruck haben könnte,es sei mehr drin… Das ist ja bekannt und natürlich nicht in Ordnung.)
Ach sooo: Man muss bloß die TV-Werbung sehen, bevor man das Produkt kauft! Sag mal: Verarschen kann ich mich auch allein!
Man kann anderen natürlich auch das Wort im Mund rumdrehen.
Ich sage nur: Hier hält das Produkt, was die Werbung verspricht. Ob man sich ob der mangelnden Fülle in der Verpackung verarscht fühlt, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Steht da nicht irgendwo drauf:
Füllhöhe technisch bedingt!
Das ist doch die Standardausrede für halbleere Verpackungen
gruß, Frank
Köstlich. Ein Blick auf die Produktseite lässt alle Zweifler hoffen! Zitat: “Im Frühjahr 2010 kommt After Eight im neuen Design auf den Markt. …” und hier der Link http://www.nestle.de/Home/Mark.....Wissen.htm Interessant auch in diesem Zusammenhang: Die Site ist grausam, aber die Historie von After Eight ist immerhin gelistet.