Spießer Alfons über Jens Schröders „deutsche blogcharts“
Gestern Abend rief ein Freund den Spießer an und fragte, ob Alfons es denn schon bemerkt habe, nämlich dass off-the-record bei “deutsche blogcharts” auf Platz 98 gefallen ist, also drei Plätze vorm Rausflug steht.
Alfons hörte, staunte und stellte fest: Richtig, otr rangiert tatsächlich zwischen turi2 und Glaserei auf dem vorvorletzten Platz. Diese Tatsache verwunderte den Spießer umso mehr, weil sich Tag für Tag an den Einschaltquoten von otr ablesen lässt, dass dieses Blog sich steigender Beliebtheit erfreut. Und bei Peter Turi sieht es nicht anders aus.
By the way: Kai Diekmann ist in dieser Woche auf Platz 70 gestiegen und wird dort bestimmt noch lange gelistet bleiben, obwohl der BILD-Chefredakteur seinen Blogger-Mantel längst an den Nagel gehängt hat, sprich: Dieses Blog gibt es gar nicht mehr.
Nun muss der Spießer gestehen, dass er zwar wusste, dass es „deutsche blogcharts“ gibt, aber verfolgt hat Alfons dieses Ranking nicht. In dunkler Erinnerung ist ihm nur geblieben, dass otr dort unter den 50 führenden Blogs in Deutschland aufgeführt wurde. Und nun sind wir unter den 100 führenden Blogs nur noch auf Platz 98…?
Daraufhin hat Spießer Alfons sich mal mit „deutsche blogcharts“ beschäftigt. Und festgestellt: Diese Blog-Hitparade gehört zu den dümmsten Rankings, die im Internet oder sonst wo laufen! Es ist so hilfreich für die Bewertung eines Blogs wie ein Blinddarm wichtig ist für die Verdauung. Weil es ein völlig falsches Bild über die Relevanz deutscher Blogs vermittelt.
Das Ranking „deutsche blogcharts“ baut sich nämlich auf nach einer völlig abstrusen Grundlage: nach Verlinkungen. Hierzu ein plastisches Beispiel: Ein Blog, das so gut wie gar keine Leser hat, dieses Blog bringt eines Tages einen Beitrag, der Aufsehen erregt in der Blogosphäre. Daraufhin setzen viele Blogger einen Link auf dieses Blog. Was zum Resultat führt: Das Blog zieht für diesen einen Beitrag ganz viele Leser an. Aber nur für diesen einen Beitrag, weil die Leser ansonsten nichts lesen und bald auch wieder verschwunden sind.
Aaaber: Durch die vielen, vielen Verlinkungen schnellt das Blog aus dem Schattendasein heraus und ist von einer Woche auf die andere (!!!) in der Spitzengruppe bei „deutsche Blogcharts“ gelistet. Und diese Positionierung – das ist kein Witz! – diese Positionierung hält das Blog ein halbes Jahr lang inne, selbst wenn dort sechs Monate lang kein Beitrag mehr erscheinen und kein Leser sich einklicken würde!
Ist doch irre witzig, oder…?!
Und nach einem halben Jahr ist der Höhenflug dann vorbei: Die Verlinkungen werden abgezogen, und das Blog fällt aus der Spitzengruppe zurück ins Bodenlose. Von einer Woche auf die andere.
Das ist absurd. Und damit sind „deutsche blogcharts“ für die Bewertung deutscher Blogs so relevant wie eine Klobürste fürs Zähneputzen. Denn was wirklich zählt bei einem Blog, das sind seine Leser. Verlinkungen sind zwar schön und bringen neue Leser, aber die müssen dann erst mal gehalten werden.
Spießig gesagt: Verlinkungen sind die Sahne auf der Torte, mehr nicht. Und Sahne macht bekanntlich dick.
Übrigens: Wenn der deutsche Blogwart Jens Schröder mal für ein paar Wochen in Urlaub ist, dann steht „deutsche blogcharts“ in dieser Zeit auf der Stelle. Das ist gar nicht einmal so schlecht, denn das Ranking ist sowieso der Schnee von gestern. Besser wäre es, wenn Jens Schröder im Jahr 52 Wochen Urlaub von seinen Blogcharts machen würde. Das wäre auf jeden Fall ehrlicher als der Sand, den er uns damit in die Augen streut.
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Man mag die deutschen Blogcharts mögen oder nicht – ich mag sie nicht. ABER: Deine Kritik klingt schon irgendwie nach “beleidigter Leberwurst” weil Du dort bald raus fliegst. Klar, die Anzahl von eingehenden Links zu zählen ist nicht die Beste, aber eben eine Möglichkeit, Blogcharts zu erstellen. Und so einfach geht es nunmal nicht da einfach hoch zu steigen: “Ein Blog, das so gut wie gar keine Leser hat, dieses Blog bringt eines Tages einen Beitrag, der Aufsehen erregt in der Blogosphäre. Daraufhin setzen viele Blogger einen Link auf dieses Blog.”
Erklär’ mir mal z.B. bitte wie ein Blog, der so gut wie keine Leser hat, in der Blogspähre aufsehen erregen kann? Dazu müsste er immerhin ein paar Leser haben, die für Aufsehen in der Blogspähre sorgen können… Und was wäre falsch wenn dieser (unbedeutende) Blog in die Charts hoch einsteigt? Das sind doch eben genau Charts, ist dann wie bei den Musikcharts: irgendeine dämliche gecastete Band steigt durch Medienpräsenz auf Platz 1 der Musikcharts ein, weil sie eben von genug Leuten (kurzzeitig) gekauft wird. Die Gruppe war davor unbedeutend und wird es auch danach sein. Das sind eben Charts! Schließlich heißt die Sache ja auch nicht “Die besten Blogs aller Zeiten”….
Dein Vergleich hinkt. In den Musik-Charts ist eine Band nur oben, wenn sie entsprechend viele Tonträger verkauft. Ähnlich wie in den Bestseller-Listen des Buchhandels. Wäre eine Band in den Charts nur ganz oben, weil die Medien häufig über die Gruppe berichten, dann wäre das albern. Genauso bei den Büchern: Nicht das Buch, das die meisten Rezensionen aufweist, ist oben, sondern das, was die Leser am meisten wollen.
Ansonsten: Mein angedachtes Beispiel ist theoretisch. Aber warum soll ein Blog, das keiner kennt, nicht einmal einen Aufsehen erregenden Beitrag haben, der sich im Web dann wie ein Lauffeuer verbreitet und entsprechend verlinkt wird…?
Ich finde nicht, dass mein Vergleich hinkt, denn bei den Blogcharts ist ja dann auch nur der oben, der viele Links erhält (analog=viele Käufer). Die einen finden die CD interessant, die anderen den Artikel so dass sie meinen ihn verlinken zu müssen. Und klar, man kann darüber streiten ob die Anzahl der verkauften Tonträger eine tolles Kriterium zur Chartermittlung ist oder eben die Anzahl der eingehenden Links.
Und Du streitest wirklich ab, dass z.B. Retortenbands (brosis, monrose und wie sie alle heißen) im Grunde genommen nur deshalb kurzzeitig in den Charts sind, weil Medien wie RL2, Pro7… ständig davon berichten und die junge Käuferschicht damit berieseln? Im Umkehrschluß hieße dass ja, das diese bands auch ohne diese Castingshow ihren Charterfolg gehabt und ihre Käufer in dieser Anzahl gefunden hätten. Das wage ich dann doch zu bezweifeln…
Zu Deinem Buchvergleich noch ein Satz: Warum wollen denn die meisten Leser dieses Buch. Oft, weil es eben die meisten Rezensionen hat und überall darüber berichtet wird – nicht weil es ein wirklich gutes Buch ist…
@ Joern – Ich versuche es noch einmal: 1. Verlinkungen bringen einmal viele Leser (= “Käufer”). Wenn die aber nach kurzer Zeit wegfallen, steht das Blog noch bis zu einem halben Jahr oben. 2. Bands, die keine Tonträger verkaufen, kommen nicht in die Charts aufgrund von Erwähnungen in den Medien. 3. Hä…?
Verlinkungen sind nunmal die Währung im Netz. Das ist bei google so, das war bei Technorati so. Was ist denn im Netz ein Leser? Jemand, der auf das Blog zugreift? Dann wären wir wieder beim Anachronismus Klickraten und PIs. Das Einzige, was wiklich zählt, ist eigentlich Direktzugriff + Verweildauer. Das wäre ein Indiz dafür, ob es sich tatsächlich um Leser handelt, oder um SEO-Opfer.
Nur kann man die Verweildauer nicht von außen messen. Übrigens sehe ich in den aktuellen Charts auch keine Eintagsfliegen.
Dacor. Und weil man das für Blogs nicht von außen messen kann, macht es keinen Sinn, ersatzweise irgendwelche Rankings nach Verlinkungen aufzustellen. Weil Verlinkungen von Blogs keine Währung sind, die zum Beispiel für Werbung relevant sein kann. Hier kommt es auf den Leser an, der den Grundnutzen bildet. Und wie Du richtig anmerkst: Verweildauer. Die ergibt einen Zusatznutzen.
Thema Eintagsfliege: Der Blog von Kai Diekmann zum Beispiel war eine 100-Tage-Fliege. Warte mal ab, wie lange der dort noch gelistet wird, obwohl dort nur noch ein Show-Bild zu sehen ist!
Ich halte ja auch nichts von diesen Rankings. Zumal auch die Verlinkungen (vermute ich mal) in Zeiten von tiny-URLs, Retweets etc. längst nicht mehr die tatsächliche Verbreitung widerspiegeln.
Und die lange Verweildauer “toter” Blogs passt auch nicht ganz zum neuen Echtzeit-Hype. Andererseits muss man halt bei Blogs einen gewissen Zeitpuffer ansetzen. Die Postingfrequenz ist halt nicht einheitlich. Aber ein halbes Jahr ist in der Tat großzügig.
Mensch, der Kai Diekmann hat aber ganz böse von Jim Carrey abgeschaut… http://jimcarrey.com/
Du meinst den “Dummschwätzer” gell…?
Ich meine den Star aus “Einmal beißen bitte”, “Eine Nervensäge”, “Der Dummschwätzer” und “The Majestic”…
Ach so, den Jim Carrey meinst Du!
Jetzt bist Du aber wirklich etwas Spießig
Ok, der Name Blogcharts suggeriert etwas, was nicht da ist. Da macht er auch keinen Hehl draus.
“Das sind also nicht die meistgelesenen Blogs?
Exakt. Die deutschen blogcharts sind eher gleichzusetzen mit Zitate-Rankings, die man aus den alten Medien kennt”
Aber wie willst Du sonst messen? Qualität an Lesern festzumachen geht auch nicht, dann währe die Zeitung der Schande ja auch das beste Blatt Deutschlands.
Im Prinzip sind alle Rankings, Charts und was auch immer doch eh nur Schwanzverlängerungen für die die es nötig haben… also was solls. Spielt doch keine Rolle ob und auf welchem Platz otr da liegt…
In diesem Sinne hätte er auch messen können, welcher Blog-Betreiber den längsten Penis hat. Okay, da würde Diekmann an erster Stelle stehen, aber das wäre dann wenigstens ehrlich, wie mir Katja erzählt hat.
Blogcharts sind doch genauso wertvoll, wie die fantastrilliarden an Webawards, die sich irgendwelche Gurkenseiten gegenseitig verleihen. Einfach ignorieren. Für mich ist relevant, was ich angeboten bekomme und wenn das im Schnitt stimmt und mich immer mal wieder motiviert, auf die Seite zu gehen, dann ist das für mich ein gutes Blog.
Links zählen garnichts mehr. Zu inflationär genutzt/SEO-Googlespam etc., für mich irrelevant. Für mich zählen harte Fakten und keine Linkfarmen.
gruß
Ich bin mal ein bisschen eitel. Ich habe laut Statistik von 1und1 jeden Tag zwischen 1.500 und 2.500 Leser (unique visits) auf meinem Blog. Ich finde das persönlich recht viel. Allerdings habe ich so gut wie keine Links zu meinem Blog, weil ich vermutlich eine eher stumme und wenig Blog-affine (im Sinne von, darauf verlinke ich mal) Leserschaft habe. Mich würde dazu wirklich interessieren, wie diese Zahl Leser im Vergleich zu anderen deutschen Blogs abschneidet. Von den Blogcharts mag ich weit weg sein, aber aus Gesprächen mit anderen “bekannteren” Bloggern, weiß ich, dass diese mit deutlich geringeren Zugriffen auskommen.
Lieber Sascha, damit bist Du für mich ein willkommenes Beispiel für das, was ich den “Blogcharts” ankreide, nämlich ein völlig falsches Bild über die Bedeutung von Blogs darzustellen. 1.500 bis 2.500 Leser täglich? Kompliment! ich glaube nicht, dass mehr als die Hälfte der Blogs aus Schröders Hitparade diese Einschaltquote aufweisen können.
Dieser “Schwanzvergleich” unter Bloggern gibt sehr gut wieder, warum der größte Teil der deutschen Blogosphäre noch nicht aus den Kinderschuhen gekommen ist. Immer und überall wird verglichen. Dabei sind die Deutschen Blogcharts nur ein Beispiel von Rankings, die unter Bloggern immer wieder aufgeführt werden um zu zeigen, wie toll sie sind. Es gibt mittlerweile sogar Blogger, die extra auf Mitmach-Aktionen aufrufen, viele Verlinkungen erhalten und dann später stolz darüber berichten, dass sie in diesen Charts aufgeführt sind.
Ich war mal irgendwann in diesen Charts. Und damals habe ich mich auch darüber gefreut. Auch ich war mal in diesen Kinderschuhen
Seit Monaten bin ich nicht mehr drin. So what? Ich gehe meinen eigenen Weg und bin damit äußerst zufrieden.
Wer wirklich gute Beiträge schreibt, der bekommt auch so oder so eine tolle Leserschaft. Und das sieht man besonders bei den Themenblogs, die eine Nische besetzen und nicht nur über “BILD”-Themen berichten. Die deutsche Blogosphäre leidet sehr stark unter Neid und unter dem Vergleichssyndrom. Diejenigen, die erfolgreich sind, werden angegriffen. Diejenigen die (noch) klein sind, werden nicht ermutigt. Das Beste was man machen kann: Einfach darüber hinwegsetzen und sein eigenes Ding durchziehen…
PS: Für mich ist “off the record” einer der tollsten Blogs in Deutschland. Und das auch dann, wenn du nicht mehr in den deutschen Blogcharts bist
Weiter so und danke für die guten Beiträge.
Lieber Spiesser,
auch ich werde Dich immer weiter gerne lesen und nutzen. Ich kenne übrigens diese komische Hitparade gar nicht.
Auf den Inhalt kommt es an!
Besten Gruß
Gösta
Mal ganz spiessig zwischendurch: Es heisst “d’accord” und nicht “Dacor” für “einverstanden”.
Davon abgesehen: Ich halte Links als “Währung” schon bei Webseiten für zumindest fragwürdig (aber akzeptabel aufgrund der schieren Masse und mangels guter Alternativen). Für Blogs ist dies IMHO aber wirklich nicht relevant, da die Blogsphere einfach (noch) zu klein ist und die Links der vermutlich recht eng vernetzten Blog-Aktivisten ein völlig anderes Bild abegeben dürften, als wenn man sich die Leserschaft der Blogs anschaut. Soweit ich das beurteilen kann reden, Joern und der Spiesser übrigens aneinander vorbei. (Mal in Ruhe zurücklehnen und sozusagen aus der Ferne den ganzen Dialog lesen. Hilft!
) Ich stimme dem Spießer somit jedoch voll zu, wenn er zwischen medialer Präsenz (i.e. Links) und Verkäufen (i.e. Leser) unterscheidet. Dieser Vergleich ist absolut gut gewählt. Insgesamt stimmt aber auch: Charts zeigen aufgrund der beschränkten Meßparameter niemals ein reales Bild und das automatische verbleiben auf einem Rang für 6 Monate ist absolut lächerlich. Also: Drauf gesch…. und weiter gebloggt! Haut in die Tasten! R.
Lieber mediahead: Gib “dacor” hier ein: http://www.wie-sagt-man-noch.d.....dacor.html
Gruß! Alfons
“so relevant wie eine Klobürste fürs Zähneputzen”.
Jawohl!
…Weil es ein völlig falsches Bild über die Relevanz deutscher Blogs vermittelt.
Wo und wann hat Jens Schröder denn je behauptet, dass die Zahl der Verlinkungen eine Messgröße für Relevanz sei?
So wie ich ihn bei einer früheren Diskussion zu dem Thema verstanden habe, zählt er die Links, weil man sie (dank technorati oder welchem Zähldienst auch immer) zählen kann. So wie er in den Twittercharts Follower zählt, weil ers kann.
Kurzum: Was die Leute in seine Listen so alles reininterpretieren und reinprojizieren, ist deren Sache, nicht seine.
Hallo! Die Blogcharts sind ein Ranking, das nach der Anzahl von Verlinkungen erstellt wird. Wenn Verlinkungen null Bedeutung für Blogs haben sollen, dann muss man diese doch auch nicht rangreihen und Plätze von 1 bis 100 erstellen, oder?!
Ach, “müssen” ist ein großes Wort in diesem Zusammenhang. Und von “null Bedeutung” hat ja niemand gesprochen, es ist _ein_ Parameter, noch dazu einer, den man über die API der entsprechenden Zähldienste leicht weiterverarbeiten kann. Und Jens Schröder macht das, weil ers kann, nicht weil er “muss”. Das würde er Ihnen, wenn Sie ihn direkt fragten, warum er diesen Aufwand treibt, wahrscheinlich auch nicht verschweigen. Es ist, wenn ich ihn nicht völlig missverstanden habe, ein Hobby, eine Spielerei, mehr nicht. Im Übrigen kommt es auch bisschen blöd, das Fass erst jetzt aufzumachen, wo otr kurz davor ist, aus der Top-100-Liste rauszufallen. Das Plädoyer gegen die Sinnhaftigkeit dieser Liste wäre glaubhafter gewesen, als das Blog noch unter den Top-50 rangierte.
Disclosure: Ich bin früherer Kollege von Jens Schröder, den man in der Redaktion auch “Graf Zahl” und “Excel-Gott” nannte.
Lieber Spießer Alfons,
ich habe meine gesamte Linkfarm (etwa 3000 Links), die ansonsten noch auf meine Leadseiten verlinken, zu Deinem Blog verlinkt. Damit dürfte das Problem gelöst sein – wirst Du bei den nächsten Charts sehen…
>> Lieber mediahead: Gib “dacor” hier ein: http://www.wie-sagt-man-noch.d…..dacor.html
Ach Gottchen, was soll das denn für eine Quelle sein?
Mediahead hat völlig recht, und “dacor” gibt’s weder hier: http://wortschatz.uni-leipzig.de/, noch im Duden.
Wo der Spießer in einem Vortrag, in dem ich ihn einmal gehört habe, doch so auf korrekte Sprache und Schreibweise gepocht hat…