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Finanzplatz Facebook

17. Februar 2010
von

Bill Gates prägte einst den Spruch: “Banking is essential, Banks are not“. Und in der Tat gibt es inzwischen Anbieter wie Smava, bei denen Nutzer sich untereinander Geld leihen und eine Bank nur noch im Hintergrund auftaucht. Warum aber nicht einen Schritt weiter denken? Facebook als Bank.

400 Millionen Mitglieder hat Facebook und viele vertrauen dem Netzwerk derart, dass sie dort nicht nur ihre Daten hinterlassen, sondern auch ein  Feature wie Facebook Connect nutzen, um sich damit auf anderen Seiten einzuloggen.

Vertrauen aber ist das wichtigste Kapital für Banken. So könnte in einem ersten Schritt eine Bank eine Facebook-App lancieren, so dass der Nutzer auf sein Konto über Facebook zugreifen kann, um dann mittels Facebook Connect zu bezahlen. Der Kunde zahlt mit seinem guten Namen.

Die lästige Suche nach der Kreditkarte entfällt. Facebook Connect um die Möglichkeit zu verlängern, darüber Käufe abzuwickeln, findet nicht nur Thomas Knüwer denn auch zu recht „nur logisch“. Auch Bankenmanager halten eine baldige Einführung von Online-Banking via Community für möglich.


Unwahrscheinlich? Facebook baut mittlerweile ein Payment-Team auf. “Pay With Facebook” ist startbereit, um im Zusammenhang mit Social Games wie Farmville den Kauf virtueller Güter bequemer zu machen. Von dort bis zu finanziellen Transaktion bei realen Gütern ist es nur ein kleiner Schritt. Der Gedanke, dass Nutzer dann eines Tages auch ihr Geld Facebook lieber anvertrauen als einer Bank, ist dann gar nicht mehr so absurd.

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Kommentare zu “ Finanzplatz Facebook ”

  1. Schüttguttechnik am 17. Februar 2010 um 13:31 Uhr

    hallo

    das klingt schon interessant und ich denke nach dem banken chaos und der wirtschafstkrise die uns bald schon 2 jahre begleiten finde ich das es eine normale entwicklung ist. Nur wie sieht es da mit der sicherheit aus? Ist diese arert der bezahlung kein gefundenes fressen für kreditkartenbetrüger???

    gruss

  2. Doc Holiday am 18. Februar 2010 um 21:29 Uhr

    Dann hätten die US-Geheimdienste trotz gestopptem Swift-Abkommen
    Zugriff auf Daten und Zahlungen in der ganzen Welt.

ivw