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Die Macher der perversen Annonce

22. Februar 2010
von

Spießer Alfons ist vermutlich einer von sehr wenigen Personen, die Lürzer’s Archiv lückenlos gesammelt haben. Mitunter hat sich der Spießer in all den Jahren gefragt, warum er das Magazin abonniert hat und sich dann gesagt: Vielleicht sucht man mal eine Anzeige und findet sie dann hier in “Lürzer’s Archiv”.

In der neuen Ausgabe hat Alfons etwas Anderes gefunden. Und zwar die Autoren der dümmlichsten Annonce des vergangenen Jahres: Beef! – siehe die Abbildung! Warum diese Reklame in “Lürzer’s” abgedruckt ist, weiß der Spießer allerdings nicht.

Zur allgemeinen Information: Agentur: Gudella, Barche, Hamburg. Text: Ariane Vietz, Michael Barche. Grafik: Christiane Ehlbeck. Foto: Mike Kemp.

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Kommentare zu “ Die Macher der perversen Annonce ”

  1. DerTim am 22. Februar 2010 um 08:44 Uhr

    Ohje, das ist wirklich auf vielen verschiedenen Ebenen ekelhaft und ein sehr verkrampfter Schenkelklopfversuch ironisch zu sein.

  2. Dierk am 22. Februar 2010 um 09:33 Uhr

    Beef ist also ein Magazin für die Ed Geins und Hannibal Lecters dieser Welt – perverse Soziopathen, die gerne hübsche Frauen vertilgen. Und der Dicke da, das soll Gott sein? Oder ist das Jigsaws Nachfolger? Wenn ersteres, Christin/Mezieres haben den verfetteten alten Marlon Brando bereits vor Jahren als Vorbild eines [mafiös daherkommenden] Gottes gewählt.

    Irgendwie hab’ ich jetzt Lust auf ein schönes Stück Hirn …

    • Der B aus H an der E am 22. Februar 2010 um 09:40 Uhr

      “Irgendwie hab’ ich jetzt Lust auf ein schönes Stück Hirn”

      Ich sag’ doch, die Anzeige tut ihr Werk ;)

    • Spießer Alfons am 22. Februar 2010 um 09:49 Uhr

      :) :) :) :) :)

  3. Der B aus H an der E am 22. Februar 2010 um 09:39 Uhr

    Ich find das Teil gut. Gerade weil es daneben ist, voll auf die Zwölf. Ich habe nämlich keine Ahnung, wozu noch ein Fressmagazin nötig ist, neben all der drögen Kocherei im Fernsehen. Vermutlich ist das die Wirtschaftslage: “Lebensqualität” rückt wieder näher an die Grundbedürfnisse – und man möchte wenigstens gelegentlich einen Blick auf anständiges Essen werfen. Anzeige ist jedenfalls aufgefallen, Produkt wurde trotz eher geringem Interesse gemerkt. Da kann man sich inhaltlich noch so echauffieren, es muss gesagt werden: Respekt.

  4. Juergen am 22. Februar 2010 um 10:36 Uhr

    Wie recht sie haben. Das Schönste hat Gott aus Rippen geschaffen, das Hässlichste Menschen aus Papier.

  5. Peter am 22. Februar 2010 um 10:39 Uhr

    Würde ich Fleisch essen, würde ich es mir nach der Anzeige vermutlich abgewöhnen aus Angst dann irgendwann so auszusehen wie das Model.

  6. Schwester am 22. Februar 2010 um 16:25 Uhr

    Die Headline ist ja noch ganz nett, aber das Foto macht leider alles wieder kaputt.Das Hauptproblem aber ist (was ich schmerzhaft beim letzten BlockHouse-Besuch feststellen musste), dass das Fleisch zwischen den Rippen nicht das schönste (und auch nicht das leckerste) Stück einer Kuh ist. Hätt ich doch lieber das Filet … egal.

  7. Doc Holiday am 22. Februar 2010 um 22:19 Uhr

    Laut dem bekannten Buchautor Zacharia Sitchin soll die Geschichte von Evas Entstehung wahrscheinlich aus der Doppelbedeutung des sumerischen Wortes TI herrührn, dessen zweite Bedeutung neben Rippe auch noch Rückenmark bedeutet. Alles klar ? Das schönste haben die Götter schon immer aus den Genen erschaffen.

ivw