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Es hat Xing gemacht, wozu der Spießer lauthals lacht!

24. Februar 2010
von

Vorab  ein wenig Werbefachunterricht, der mit der Fragestellung beginnt: Was verstehen wir unter einem so genannten Testimonial?

Ein Testimonial (lat. testimonium = Zeugnis, Beurteilung, Beweis) ist eine Referenz, die jemand für ein Produkt oder eine Dienstleistung abgibt. Und diese positive Aussage wird dann in der Werbung kommuniziert. Personen, die ein Testimonial von sich geben, sind also zufriedene Kunden und überzeugte Nutzer der Marken, für die sie nicht nur lobende Worte finden, sondern auch ihren Kopf hinhalten. Dabei handelt es sich aber nicht immer um echte Kunden, sondern es können auch Prominente sein, die als Schauspieler in die Rolle des zufriedenen Kunden schlüpfen und dafür Geld bekommen, weil sie den Werbetext ihres Auftraggebers nachsprechen. Wozu der Spießer Euch ja schon in Vergangenheit viele prominente Beispiele gezeigt hat.

Grundsätzlich gilt: Ob ein Testimonial überzeugend wirkt, hängt davon ab, wie glaubwürdig die Person ist, die eine solche Empfehlung für ein Produkt oder eine Dienstleistung abgibt. Verona Pooth für Spinat ist passend, Verona Pooth für Investment-Fonds passt weniger, weil wir da kaum geholfen werden.

Und nun werft bitte einen Blick auf die neue Testimonial-Kampagne von Xing! Dort sehen wir drei Damen und drei Herren, die sich als zufriedene Nutzer der Internet-Plattform präsentieren – siehe die Anzeigen! Dazu erfuhr der Spießer aus seiner Lieblingszeitung für Werbung, Marketing und Medien: „Im Mittelpunkt der zweistufigen Kampagne von Xing stehen die CommunityMitglieder. Die Motive zeigen, wie sie vor dem PC ihren individuellen ‚Xing-Moment’ erleben – also wie sie sich online treffen, austauschen und voneinander profitieren.“

Das Ganze schaut auch ziemlich glaubwürdig aus, wenn die Personen dort berichten, welche positiven Erfahrungen sie als Nutzer mit Xing gemacht haben, auch wenn ihre Nachnamen in den Anzeigen abgekürzt sind, was an ein bisschen an alte Reklamezeiten erinnert, als Herr B. aus G. erklärte, dass der Saft seinen Husten beseitigt hat. Aber wer Chinesisch versteht, der weiß ohnehin, was Xing auf Deutsch bedeutet, nämlich: es funktioniert.

Wer allerdings hinter die Kulissen dieser Kampagne guckt, der erkennt auch, wie es funktioniert, nämlich dubios. Denn Xing tritt hier mit einer ungeheuerlichen Chuzpe vor das breite Publikum: Die zufriedenen Damen und Herren in der Xing-Werbung sind nämlich allesamt …

… angestellte Mitarbeiter des sozialen Netzwerkes – wenn Ihr Euch bitte die Profile unten mal anschauen wollt!

Das muss man sich mal vor Augen führen: Da werden Personen im Foto mit abgekürztem Namen und Berufsangabe gezeigt, die alle von positiven Erfahrungen mit Xing berichten. Sie, die bei Xing angestellt sind! Das ist so, würden zufriedene Edeka-Kunden den Supermarkt in der Werbung loben, bei welchen es sich um Verkäufer/innen aus den Märkten handelt, ohne dass der Betrachter das erkennen kann!

Wie bescheuert diese Kampagne konzipiert ist, merkt der Anzeigenleser dann, wenn er die Namen der abgelichteten Personen bei Xing in der Suchfunktion eingibt, um mit ihnen in Kontakt zu treten. Dann liest er: „Zu dieser Sucheingabe wurden keine Mitglieder gefunden.“ Klar, die betroffenen Personen sind ja auch keine Mitglieder sondern Angestellte.

Die Hamburger Agentur Deepblue Networks hat diese Kampagne gestaltet und damit gezeigt, wie man sparen kann. An Modellhonoraren genauso wie an Hirn. Aber dazu muss man schon deep blue sein.

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Kommentare zu “ Es hat Xing gemacht, wozu der Spießer lauthals lacht! ”

  1. René Fischer am 24. Februar 2010 um 06:51 Uhr

    Haha… zu geil. Wie dämlich kann man eigentlich sein? Seit ich kein Kunde mehr bin (http://blog.renefischer.ws/xing-und-tschuss), rege ich mich nicht einmal mehr über so ein Verhalten gegenüber dem Kunden auf. Xing kann es sich scheinbar erlauben, seine Kunden zu verarschen. Einfach nur erbärmlich.

  2. kadekmedien am 24. Februar 2010 um 07:21 Uhr

    Einfach köstlich! Irgendwie hat’s bei mir jetzt endgültig XING gemacht. Sobald meine Premiummitgliedschaft Anfang April ausgelaufen ist (umgewandelt hab ich sie schon in eine Standard-Mitgliedschaft), lösche ich meinen Account.

  3. Iwo Randoja am 24. Februar 2010 um 08:02 Uhr

    Tja in der Wirtschaftskrise scheint man tatsächlich an allen Ecken und Enden zu sparen: an Hirn, Ehrlichkeit, Professionalität, Beratungskompetenz uvm. …. von Xing- und Agenturseite.

    BITTE XING, NEHMT MICH UND GEBT MIR DAS GELD!!!

    • Sönke am 25. Februar 2010 um 09:21 Uhr

      Die Kampagne ist in dieser Form in der Tat sehr fragwürdig. Als Vertreter der Agenturzunft kann ich allerdings nur sagen, dass die Idee, die eigenen Mitarbeiter von Xing einzusetzen und so den mündigen Bürger zu verarschen, so garantiert nicht von deepblue gekommen ist. Das liegt eher an den Sparzwängen, knappen Budgets und leider oftmals auch an der Beratungs-resistenz der Auftraggeber. Tja, und nur billig geht dann irgendwann auch zu Lasten der Qualität.

  4. der WebArchitekt am 24. Februar 2010 um 08:08 Uhr

    Sehr sehr schön. Hat mich beim ersten Kaffee heute morgen schon grinsen lassen trotz Serverausfall.

    Beim Xing gemacht ist bestimmt gemeint, dass man Xing nun als Arbeitgeber habt. Ich denke, die Zielgruppe hat das einfach nur falsch verstanden ;)

  5. torsten am 24. Februar 2010 um 08:46 Uhr

    Ihh, wie doof kann man sein? Social Player sein wollen und denken, sowas merkt keiner? Danke für den lustigen Start in den Tag :-)

  6. Gilly am 24. Februar 2010 um 09:18 Uhr

    Wie sagt man heute so schön: #fail

  7. M.Wolf am 24. Februar 2010 um 09:18 Uhr

    Ausgezeichneter Beitrag.
    Wundern braucht man sich über derlei Gebahren allerdings nicht im geringsten, wirft man nur einmal einen Blick auf den Geschäftsführer von xing. Dabei handelt es sich um niemanden geringeren als um den Ex-Geschäftsführer ebays, Stefan Groß – Selbeck. Dieser hatte auch schon bereits bei ebay keinerlei Probleme damit, die zahlenden Mitglieder von Vorn bis Hinten zu verarschen und für dumm zu verkaufen.

    Von daher: Noch Frage!??

    Schauen Sie mal hier vorbei: newstopaktuell.wordpress.com
    Dort finden Sie jede Menge Aufklärung zum Thema ebay und zu vielen weiteren Themen.

    Sollte Ihnen gefallen. ;-)
    Freundliche Grüße noch.

  8. Martin Goldmann am 24. Februar 2010 um 09:24 Uhr

    Hihi, köstlich. Der Nutzwert von Xing ist in der Tat auch für mich langsam fraglich geworden.

    • Bernd Klaus Ac hter am 24. Februar 2010 um 10:55 Uhr

      Der Nutzwert von XING wird in der Tat auch für mich immer fraglicher – und das hat bei weitem nichts mit obigem Artikel zu tun. Vielleicht mache ich ja nur was falsch, aber mir hat die Mitgliedschaft bei Xing bis heute kein Neugeschäft oder besondere Momente im Leben verschafft. Dafür bin ich mit manchen Menschen “befreundet”, die ich in Wahrheit gar nicht mal kenne.

      • Vincent am 24. Februar 2010 um 17:57 Uhr

        Xing ist das Eine, die Kampagne das andere.
        Warum die Kampagne nun zum Anlass genommen wird, über Xing herzuziehen, eröffnet sich mir nicht. Xing ist nunmal wie ein Echo: Nur wer (richtig) ruft, kriegt auch was zurück. Da hat der eine oder andere TN hier sicher was falsch gemacht (von nix kommt nix – auch nicht bei Xing).
        Warum zetert eigentlich niemand gegen die Agentur?
        Xing hat mir jedenfalls wertvolle Kontakte und Umsätze gebracht; die Kampagne gefällt mir – gefiele mir aber mit wahren Kunden auch besser. Doch wenn ich alle Produkte boykottieren würde, zu denen mir die blasierte Werbewelt deutlich schlechtere Kampagnen vorsetzt – ich wäre in Deutschland längst verhungert.

  9. Mirco am 24. Februar 2010 um 09:28 Uhr

    Danke für den super Lacher am Morgen :-) Hier hat man vielleicht zu viel gespart und nicht lange genug nachgedacht. Die User sind ja nicht dumm!

  10. Martin am 24. Februar 2010 um 09:40 Uhr

    Ich kann die Aufregung überhaupt nicht nachvollziehen. Dass Unternehmen mit Ihren Mitarbeitern als Testimonials werben ist nichts Neues. Übrigens hat auch das Handelsblatt die Xing-Kampagne kritisiert, obwohl sie selbst kürzlich mit Mitarbeitern geworben haben.

    Ich finde das viel authentischer als sechstellige Beträge für irgendwelche Promis auszugeben, die nur wegen des Geldes vorgeben, an das Produkt glauben.

    Außerdem haben sich die Xing-Mitarbeiter auch in ihrem Blog schon dazu geäußert http://blog.xing.com/2010/02/u.....g-gemacht/

    Verstehe also die Kritik nicht so ganz.

  11. Oliver Gassner am 24. Februar 2010 um 09:41 Uhr

    Aaaaaalso ich find es schön, dass es Mitarbeiter gibt, die ihr eigenes Untenhmen so prima finden, dass sie öffentlich für es auftreten ;) (Würde die Deutsche Bank jemanden finden?… Oder Opel? Oder Toyota?)

    Disclosure: Ja, ich hab mit XING zu tun (als Ambassador und XING-Trainer für einen LIzenznehmer), werd aber nicht von XING bezahlt ;)

  12. Sascha am 24. Februar 2010 um 09:53 Uhr

    erstes semester marketing. setzen. sechs.

  13. Lars am 24. Februar 2010 um 10:00 Uhr

    @Oliver Gassner: Klar sind Mitarbeiter toll die ihr eigenens Unternehmen so prima finden das sie dafür Werbung machen. Aber dann sollten die nicht als zufriedene Kunden – sondern eben als zufriedene Mitarbeiter in den Kampagnen auftreten.

    Auf der anderen Seite: Es ist Werbung! Und da wird die Wirklichkeit zur Nebensache…

  14. O. aus K. am R. am 24. Februar 2010 um 10:02 Uhr

    Köstlich! Weiter so! #fail

    Bin ja mal auf die Reaktion seitens OpencBC ähm Crossing ähm Xing.

    PS: Da fällt mir ein. Damals bei einem Agenturen-Strandfussball-Turnier waren auch Xing-Vertreter dabei. Da fragte ich, wie das denn nu ausgesprochen wird, also “ksing” oder “krossing”. Man entgegnete im Canon: “Ach, egal. Wissen wir selber nicht so genau. Steht noch nicht so fest. Kannst aussprechen wie Du willst.” Insofern ratsam etweder Externe als Repräsentanten zu nehmen (was ja nicht geschah) oder die “Verzapfer” aus dem Marketing. :-P

  15. Karpfenpeter am 24. Februar 2010 um 10:05 Uhr

    Und genau DAFÜR liebe ich das Internet.
    Im Internet gibt es immer Leute, denen SOWAS auffällt und das öffentlich machen. Tolle Sache.

  16. Sebastian am 24. Februar 2010 um 10:08 Uhr

    Weiß gar nicht, was ihr habt: wenigstens die Mitarbeiter sind zufrieden – wenns sonst keiner ist! Bei ** und ** ist es ja genau andersrum :-) ))

    Eine wahrlich total bescheuerte Kampagne

  17. Philipp Rodewald am 24. Februar 2010 um 10:10 Uhr

    Sehr schöner Artikel!
    Ich wunder mich, warum solch (falsche) Testimonial-Kampagnen noch konzipiert werden.

  18. OM am 24. Februar 2010 um 10:10 Uhr

    XING sollte vielleicht einen Einführungskurs in Socialmedia besuchen. Vorallem beim Punkt Vertrauen und Glaubwürdigkeit nachsitzen :-) .

  19. Thomas D am 24. Februar 2010 um 10:14 Uhr

    @Oliver Gassner: Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich auch bei der Deutschen Bank, Opel und Toyota vier Senior Manager und zwei Manager finden lassen, die ihr Unternehmen toll finden. Welcher “Senior Marketing Manager” spricht schon schlecht über das eigene Unternehmen? Normale Mitarbeiter sind das nämlich nicht, die Xing da toll finden.

  20. Steffen Klaus am 24. Februar 2010 um 10:14 Uhr

    Peinlich peinlich… Dafür hätten sich bestimmt auch echte Mitglieder zur Verfügung gestellt. Erinnert mich etwas an die Vodafone-Kampagne – hier konnte ich es noch nachvollziehen. Aber hier?

  21. Björn am 24. Februar 2010 um 10:18 Uhr

    Ich hatte gedacht, die Idee wäre, dass “echte” Mitglieder im Rahmen der Kampagne sagen, wieso sie bei XING sind und diese Aussagen dann als Motive verwendet werden. Das ist eigentlich doch auch gar nicht so schlecht. Und es würde ja auch durchaus Sinn machen, so eine Kampagne damit zu beginnen, dass sich erstmal eigene Mitarbeiter daran beteiligen.

    Nur wenn das wirklich die Idee gewesen sein sollte, ist es echt sehr seltsam, dass man die eigenen Mitarbeiter nicht ganz klar als solche erkennbar macht. Scheint so, als wenn ich da doch was falsch verstanden habe…!?

    • Flo3107 am 24. Februar 2010 um 14:51 Uhr

      ich fand das Motiv mit Hazel, die ich bei XING kenne, ganz charmant, weil ich ja wusste, dass Sie bei ihrem Traumjob an XING denkt ;-)

  22. Tobias Fox am 24. Februar 2010 um 10:32 Uhr

    Ui ui ui, wenn das mal nicht ein Boomerang ist, der schmerzlich trifft auf dem Weg zurück.

    Verstehe nicht, warum man hier “fiktive” Figuren nimmt. Spricht doch überhaupt nichts dagegen die Mitarbeiter von XING als solche zu kennzeichnen. Tja, das ging nach hinten los. Bin gespannt ob das noch größere Wellen schlägt und ordentlich xing-fail-buzzy wird.

  23. Agnes am 24. Februar 2010 um 10:43 Uhr

    Guter Start in den Mittag. Musste jetzt auch schmunzeln, als ich den Beitrag gelesen hab.

  24. Jochen am 24. Februar 2010 um 10:54 Uhr

    Da lob ich mir doch die kleine aber feine Community manager-lounge.com, in der es wirklich Mitglieder / Manager sind, die über ihre positiven Erfahrungen auf der Plattform berichten. Was man auch daran erkennt, dass sie bereit sind, EUR 250,- / Jahr Beitrag zu zahlen, da sie einen Mehrwert in der Community sehen. Ich weiss nicht, warum man als Führungskraft weiter bei XING vertreten sein sollte…

  25. Tom aus M am 24. Februar 2010 um 11:19 Uhr

    Klasse!
    Mußte auch etwas schmunzeln…

    Sowas geht mal gar nicht, ich denke mal bei der Agentur + Xing laufen die Krisen-Gespräche gerade auf Hochtouren…

    Gibt es schon offizielle Beschwichtigungsversuche?

  26. Lars Brücher am 24. Februar 2010 um 11:21 Uhr

    Ich finde es überflüssig, diese dumme Kampagne als Grund zu nehmen, XING wieder mal grundsätzlich zu bashen. Ich finde vieles falsch konzipiert, halte die Interaktionsmöglichkeiten zu steif und finde auch, dass XING mehr auf sein Mitglieder hören könnte (ich sage nur Mailbenachrichtigung ohne Inhalt der Mail!). Trotzdem habe ich in sechs Jahren XING-Mitgliedschaft im Großen und Ganzen positive Erfahrungen gemacht, Neugeschäft generiert und Kontakte gepflegt. Es kommt ja immer darauf an, was man damit macht, manche scheinen zu meinen, man müsse sich nur anmelden und dann kämen die Kunden. Ein bisschen aktives Agieren muss schon sein.
    Gerade aber weil es sicherlich mehr Leute gibt, die XING ein ehrliches und empfehlendes Statement zu ihrer Plattform geben würden, empfinde ich die XING-Kampagne als langjähriger Nutzer schon fast als Beleidigung.

  27. Martin Meyer-Gossner am 24. Februar 2010 um 11:26 Uhr

    Amateurhaft und äußerst peinlich. Mit den Premium-Gebühren die man so einnimmt, sollte man doch professioneller umgehen, oder? Und ich bezweifle mal, daß es bei der derzeitigen Begeisterung für Selbst-Reputation schwer gewesen wäre, ordentliche Testimonials für XING zu finden. Behaupte ich mal…

  28. Moe am 24. Februar 2010 um 11:30 Uhr

    Also auf der Microsite von Xing selbst finde ich gar nicht die Behauptung, dass es sich bei den abgebildeten Menschen um reguläre Mitglieder handeln würde. Stattdessen steht dort “Hier können Sie ab März Ihren persönlichen XING-Moment mit einem Foto hochladen und Teil unserer Kampagne werden”. Vielleicht hätte es in der Berichterstattung darüber einfach nur “Im Mittelpunkt der zweistufigen Kampagne von Xing WERDEN die CommunityMitglieder STEHEN” heißen sollen. Für mich sieht das eher nach nem Mißverständnis aus. Denn ich kann mir eigentlich nicht vorstellen dass irgendjemand bei Xing seine Mitglieder für so doof hält oder so.

  29. Bemser am 24. Februar 2010 um 11:32 Uhr

    Aus dem XING-Blog:

    “Auch wir Mitarbeiter sind Mitglieder und hatten natürlich unseren XING-Moment. Wir sind leidenschaftliche Testimonials und dabei sehr authentisch! Bei der Kampagne wollten wir ganz bewusst keine gecasteten Models zeigen, sondern authentische Gesichter.”

    XING ist jetzt die neue Brigitte, or what?

    • Lars Brücher am 24. Februar 2010 um 11:40 Uhr

      Das haben sie aber erst geschrieben, als es jemandem aufgefallen war.

  30. JHS am 24. Februar 2010 um 11:32 Uhr

    Danke für den Beitrag.
    Und abgesehen davon, dass das natürlich alles insgesamt sehr unecht rüberkommt
    (wozu man jetzt auch eigentlich nichts weiter sagen bzw. hinzufügen müsste)
    mal eine Bemerkung am Rande:
    Die Gesichtsausdrücke in der Kampagne sehen so unglaublich unecht aus.
    Erinnert mich irgendwie unterschwellig im Umkehrschluss an das hier (und das ist sehr echt):
    http://beautifulagony.com/publ.....page=about

  31. SEOnaut am 24. Februar 2010 um 11:51 Uhr

    Hauptsache du machst in deinem Leben immer alles richtig. Geht nicht um die Kampagne, sondern wie du schreibst. Immer drauf. Klasse.

  32. Lars Brücher am 24. Februar 2010 um 11:56 Uhr

    Und noch ein Kommentar, diesmal an den Spießer:
    1. stimmt es nicht, dass die Mitarbeiter bei XING nicht zu finden sind, ich habe jedenfalls alle oben abgebildeten gefunden
    2. wurde ja schon darauf hingewiesen, dass im Blog schon seit einigen Tagen ein Kommentar existiert, der (allerdings recht fadenscheinig) auf den hier als neu präsentierten Vorwurf reagiert (s.o.). Auch Spießer sollten erst recherchieren ;-)

    • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 12:15 Uhr

      Als ich das Thema recherchiert habe, waren die zwar als Xing-Mitarbeiter zu finden, nicht aber als Xing-Mitglieder, als die sie sich ausgeben. Mein Beitrag erscheint morgen auch in HORIZONT, womit ich zum Ausdruck bringe, dass ich schon seit längerer Zeit an dem Thema dran war, was bei Xing offensichtlich nicht verborgen geblieben ist.

      • Lars Brücher am 24. Februar 2010 um 12:27 Uhr

        Hm, also es wäre schon sehr seltsam und dreist, wenn beispielsweise Christina Neugeschwender innerhalb weniger Tage ein Profil angelegt hätte, in dem verfälschenderweise stehen würde, dass sie seit 03/2006 Mitglied ist und sie sich innerhalb der wenigen Tage über 345 Kontakte zusammengefakt hätte. Da glaube ich eher an einen Recherchefehler auf eurer Seite. Der soll aber die Richtigkeit der Hauptaussage nicht schmälern. Wollte es nur angemerkt haben.

      • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 12:48 Uhr

        Lars, Du machst einen Denkfehler! Wenn Du die vollen Namen kennst, findest Du sie natürlich. Aber die vollen Namen habe ich ja erst recherchiert. Gibst Du die Namen ein, wie in den Anzeigen genannt, zum Beispiel “Hazel A.”, dann findest Du viele Hazels aber nicht die abgebildete Hazel. Jedenfalls habe ich sie damals nicht gefunden.

      • Erik am 24. Februar 2010 um 13:40 Uhr

        Alfons, du hast einen Denkfehler gemacht indem du die Xing Search Engine nicht richtig genutzt hast. Über “Erweiterte Suche” und “Hazel” als Vorname gesucht ist Hazel Ahamer das 6. Ergebnis!

      • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 13:49 Uhr

        Eric, dann erkläre mir bitte mal, warum mal die anderen Hazels sofort auf dem “normalen” Weg findet, und bei der besonderen Hazel erst auf eine “erweiterte Suche” gehen muss!

      • Erik am 24. Februar 2010 um 13:50 Uhr

        Meine Aussage lässt sich übrigens auch beweisen: Bei der einfachen Xing Suche nach Harald D finde ich auch keinen Harald Dzubilla, obwohl es 231 Ergebnisse gibt. Auch die Erweiterte Suche nach Harald D mit “ähnlich” Markiert liefert kein Ergebnis.

      • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 13:53 Uhr

        Eric, so, jetzt habe ich bei “erweiterte Suche” den Namen Hazel A. eingegeben. Das Resultat von soeben:

        Zu dieser Sucheingabe wurden keine Mitglieder gefunden.

      • Erik am 24. Februar 2010 um 13:56 Uhr

        Einfache Suche nach Hazel: Gesucht wird vermutlich in allen Datenfeldern, wie bei so einer Suche üblich. Hazel Ahahmer ist das 8. Ergebnis auf der 3. Seite bei 286 Ergebnissen…

      • Erik am 24. Februar 2010 um 14:02 Uhr

        Genau das meinte ich ja: Die Suche nach Hazel A liefert kein Ergebnis bzw. nicht das richtige. Genauso wenig liefert die Suche nach Harald D das richtige Ergebnis. Diese Liste lässt sich fast beliebig fortsetzen, z.B. mit Kontakten von dir. Vorname + erster Buchstabe des Nachnamens liefert nicht das richtige Ergebnis. Mich selbst finde ich so übrigens auch nicht…

    • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 14:11 Uhr

      Da stellt sich ja schon wieder eine Frage: Unterscheidet Xing seine Mitglieder nach Güteklassen?
      Güteklasse A findet man bei normaler Suche, Güteklasse B in der erweiterten Suche und Güteklasse C findet man nicht. Wellcome in der Güteklasse C, mein lieber Lars!

    • Erik am 24. Februar 2010 um 14:27 Uhr

      Meine nicht ganz unbescheidenen Datenbank-Kenntnisse lassen mich eher erahnen, dass das was mit Normalisierung der Datenbankstruktur und dem Suchalgorithmus zu tun hat… Wie sonst erklärst du dir, dass Nicht-Premium Mitglieder und Menschen ohne vollständiges Profil nicht ganz unten in den Ergebnissen stehen?
      Und die uninteressanten Profile in die Güteklassen A zu packen… so dumm kann man garnicht sein ;)

      • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 14:38 Uhr

        Wer interessant und wer uninteressant ist, ergibt sich eben nicht aus dem Profil, sondern auch der Meinung von Xing! :)

  33. Matthias am 24. Februar 2010 um 12:13 Uhr

    Das ist ja wieder mal eine ultrapeinliche Werbekampagne. Da man eh damit rechnen sollte, daß der Fake irgendwann herauskommt, sagt das viel über die Kompetenz der Agentur und des Auftraggebers aus.

  34. Erik am 24. Februar 2010 um 13:45 Uhr

    Das Xing-Mitarbeiter auch automatisch Xing-Mitglieder sind sollte jedem klar sein. Das viele davon schon vor ihrer Zeit bei Xing Mitglieder waren, ist aufgrund der Online-Affinität der Branche auch sehr wahrscheinlich. Weshalb sollen diese dann also keinen “Xing-Moment” gehabt haben?

    Das hier versucht wird, mit “normalen” Menschen augenblickliche Emotionen zu vermitteln sehe ich da eher positiv. Grundsätzlich geht der Betrachter doch bei keiner Werbekampagne -auch bei keinem Testemonial- davon aus, dass die gezeigten Personen unentgeltlich dafür herhalten.

    Da zudem auf der Microsite auch schon länger darauf hingewiesen wird, dass man ab März selber Testemonial werden kann, ist es doch unwichtig, ob die ersten Teilnehmer nun gekaufte Models, Prominente oder Mitarbeiter sind: http://undeshatxinggemacht.xing.com/

  35. jonas am 24. Februar 2010 um 14:03 Uhr

    Viele Dank für den unterhaltsamen Artikel.;) Es ist grundsättzlich eine gute Sache mit dem Unternehmen zufrieden zu sein, aber darum geht es ja nicht, sondern viel mehr, dass die Mitarbeiter als zufriedene Kunden der Plattform dargestellt werden. So etwas darf einfach nicht passieren, mal ganz davon abgesehen, dass es sich bei xing nicht mehr um ein junges Start-up handelt. Enttäuschend so ein Verhalten. Ich verstehe eh nicht,w arum viele für etwas bezahlen, was man auf anderen internationalen Webseiten kostenlos nutzen kann. Aber immerhin haben sie eines erreicht. Es wird wieder über Xing berichtet!

    be part of the revvleution…!

  36. Klecks am 24. Februar 2010 um 14:14 Uhr

    Was man in Zukunft tun will, ist das eine. Was man zu Beginn getan hat, ist das Andere. Und das Andere ist es doch, was der Spießer meint.

    Wenn Testimonial-Figuren sich als Kunden ausgeben, aber Mitarbeiter sind, dann sollten die sich schämen! Heute Abend barfuß uns Bett – marsch! Marsch!

  37. mj am 24. Februar 2010 um 14:46 Uhr

    Ja warum denn nicht? Als ob jeder Werbetreibende von seinem Produkt überzeugt sein müsste.

  38. tim am 24. Februar 2010 um 14:48 Uhr

    Traurig ist, aber das solche Aktionen die breite Öffentlichkeit nicht wirklich zu stören scheinen. Die meisten werden trotz eines solchen Scherzes und Fehlers weiterhin Mitglied bei “xing” sein. Man beachte nur wie viel eigentlich wirklich unverantwortlichen Mist, die Beginner-Crew um Studivz sich geleistet hat und trotzdem bekamen Investoren, Geld, jedemenge Presse und es kamen Mio. user hinzu und die einstigen Gründer sind heute reiche Leute.

  39. Aribert Deckers am 24. Februar 2010 um 14:58 Uhr

    XING will Krieg…

    Hallo,

    XING ist technisch das, was jedes gut Web-Forum xmal besser kann. Aber
    zwischen Technik und Organisation gibt es bekanntlich einen Unterschied.
    Bei XING äußert der sich so, daß man gesperrt wird, wenn man sich nicht in
    Big-Brother-Fernseh-Augenmißhandlungsmanier selbst entblößt.

    Woher ich das weiß? Weil es mir passiert ist. Ich bekam eine unverschämte
    Meldung, ich hätte zu wenig angegeben, deswegen sei ich nunmehr gesperrt.

    Einloggen und am Profil herumschrauben – das geht noch. Muß auch so sein,
    weil man der Datenkrake XING seine Details offenbaren muß.

    Sdann habe ich mein Profil so ergänzt, daß der XING-Roboter (ob er wohl
    die Software Stasi 2.0 fährt?) damit zu 100 Prozent zufrieden war:

    http://www.ariplex.com/ama/XING_will_Krieg.jpg

    Ich bin allerdings nicht zufrieden. Solange nicht der 14.7.1789 als
    Geburtsdatum akzeptiert wird…

    Aux armes, citoyens!

    Aribert Deckers
    —–
    der Sumpf der Knappschaft
    http://www.klinikskandal.com

  40. Jan Bartels am 24. Februar 2010 um 15:11 Uhr

    Mir gefällt vor allem der abschließende Satz, denn der trifft es wohl am besten. Eine überaus peinliche Aktion, die ich von einem seriösen Netzwerk, wie Xing nun nicht erwartet hätte.

    Chapeaux…

  41. Maurice Morell am 24. Februar 2010 um 15:19 Uhr

    Dass das die Angestellten sind, habe ich gleich gesehen. Ich fragte mich, was danach wohl kommt. Wohl echte Mitglieder. Jetzt deshalb Xing-Bashing zu betreiben, finde ich billig. Ich gehörte zu den ersten Testern von Xing, wie hiess Xing doch damals gleich? Der Service hat sich doch gut entwickelt, meine Kunden machen ihrerseits recht gute Erfahrungen, sobald sie sich darin mehr bewegen und selber aktiv werden. Die Werbung darüber interessiert sie nicht.

  42. Claudia am 24. Februar 2010 um 15:33 Uhr

    den Artikel finde ich zwar auch amüsant, aber ganz ehrlich, wer glaubt denn, dass Testimonials in der Werbung echt sind? Dr. Best (der mit der klügeren Tomate) war zwar wirklich Dr., aber eben der Philosophie, und die berühmte Zahnarztfrau (Mentadent C, Colgate??) war Schauspielerin und auch nur bezahlt.
    Also wozu die Aufregung? Ist doch gaz egal, wer da irgendwas behauptet, wofür er bezahlt wird – sei es als Mitarbeiter des Unternehmens oder als Model.

  43. David am 24. Februar 2010 um 15:49 Uhr

    Naja, wenn das Ziel gewesen sein sollte, dass das ganze viral wird, dann hat’s ja geklappt. Allein die Zahl der Kommentare hier ist nicht sooo klein. Abgesehen davon: doofe Idee. Die Agentur muss sich mal echt hinterfragen. Nehmt doch um alles in der Welt “echte” Mitglieder oder Laienschauspieler, die keiner kennt. Meine Herren.

  44. Spirou am 24. Februar 2010 um 15:50 Uhr

    Da hat sich Deep Blue wohl gedacht: Okay, kein Geld für echte Testimonials, dann nehmen wir einfach Angestellte. Leider zu kurz gedacht – bzw. nicht weit genug gedacht.

    Gerade Xing sollte doch wissen, dass das Web heute keine Fakes mehr verzeiht. Schlechter Marketing-Manager bei Xing, schlechte Beratung bei Deep Blue. Trotzdem muss man Deep Blue ein bißchen in Schutz nehmen: Jede Agentur ist nur so gut, wie es der Kunde zulässt. Und gerade hier hätte der Kunde wissen müssen, dass das rauskommt und Aufsehen erregt.

    Xing selbst ist keine schlechte Plattform – aber so verspielt man seine Credibility. Gut, dass der Spießer und andere im Web aufpassen und so was aufdecken. Schlecht, dass gerade Online-Unternehmen ihre User und potentiellen Kunden für dumm verkaufen wollen. Was ist nur los mit euch, liebe Marketing-”Fachleute” in den Unternehmen? Ihr habt das “studiert” und wollt euch jetzt einfach nur noch den Arsch absichern. Wo ist euer Mut, eure Eigenständigkeit, eure “Chuzpe”?! Ihr traut euch selbst nichts zu – und gebt den schwarzen Peter dann einfach an die Agenturen weiter.

    Wenn Deep Blue die Angestellten-Testimonials vorgeschlagen hat, hätte der verantwortliche Marketinger “Nein” sagen müssen. Wenn der Marketingling das vorgeschlagen hat, hätte die Agentur “Nein” sagen müssen. Aber beide hatten Schiss und dachten an die Kohle. Weniger Kohle für die Testimonials (oder keine Kohle) = mehr Kohle für die Agentur. Weniger Kohle für die Testimonials = Marketingling kann der GF melden: “Wir haben tolle Kampagne – und kost’ fast nix!”

    Und beide dachten: “Ach, merkt schon keiner!”

    Dumm gedacht, dumm gemacht.

    • Franz am 24. Februar 2010 um 19:28 Uhr

      Das sollte man Reputationsverteidiger.de wohl einschalten :) Aber noch witziger: Eines der Profile spricht davon, dass man die Kontakte des Konkurrenten einsehen kann. Ist wohl weniger ein Grund Xing beizutreten.

    • publikat am 25. Februar 2010 um 11:05 Uhr

      > Und gerade hier hätte der Kunde wissen müssen,
      > dass das rauskommt und Aufsehen erregt.

      …und wenn man dran gedacht hat?
      Vielleicht ist das gewollt. Überlegt euch doch einmal, wieviel jetzt hüben und drüben über XING diskutiert und geschrieben wird. Am Ende geht diese Rechnung sogar auf?

  45. Wolfgang Sievert am 24. Februar 2010 um 17:14 Uhr

    Is doch ok, wenn auch Mitarbeiter mitmachen… Was soll die Polemik (und das von einem Horizont Typen… ohne Worte)?

    Für mich ist das hier „Lemming Journalismus“ – eine Blinder läuft vor und alle retweeten :) Ich hab mal gehört, dass Verona P. gar keinen Spinat mag und trotzdem dafür wirbt.

    Ich finde die Kampagne ok – allerdings hat mir xing auch schon öfter weiter geholfen (Aufträge, etc. und auch einmal beim Jobwechsel).

  46. Nils am 24. Februar 2010 um 17:32 Uhr

    Gibt Schlimmeres, oder? Ich finde die Kampagne – gerade mit diesem Hintergrund – sehr gelungen.

  47. dot tilde dot am 24. Februar 2010 um 18:15 Uhr

    @nils:

    interessante frage. und ja, es könnte schon sein, dass es schlimmeres gibt. gibt ja auch andere meinungen, als ihre und gulasch in der kantine.

    andere fragen: gibt es bessere möglichkeiten, vorzüge eines unternehmens zu kommunizieren? gibt es anfängerfehler, die man (zumal in heutiger zeit) nicht machen sollte? gibt es bei deepblue ärger für so was, oder verkauft man das als transparenz in der unternehmenskommunikation?

    .~.

  48. Robert am 24. Februar 2010 um 19:15 Uhr

    Da hat man als Produkt die Vernetzung, mit deren erfolgreichen Früchten man wirbt und schafft es nicht, “echte” Highlights von Kunden zusammenzutragen bzw. zu sammeln? Was selbst für Brillengestelle klappt, sollte doch mit einer einer Anzeige auf der eigenen Plattform in 2, 3 Tagen zu schaffen sein. Oder doch nicht?

  49. Stulle am 24. Februar 2010 um 20:30 Uhr

    Zähle eins und zwei zusammen und du hast die Antwort darauf, warum Xing fakes Postet.

    • Matt am 26. Februar 2010 um 14:55 Uhr

      Drei?

  50. Tanja am 24. Februar 2010 um 20:54 Uhr

    Also mal ganz im Ernst: Glaubt ihr wirklich, dass xing so doof wäre, nicht damit zu rechnen, das die User die Testimonials suchen und auch finden werden? Meint ihr nicht, dann hätten sie direkt mal Fake-Namen darunter geschrieben? wer viel geld für eine werbekampagne in die Hand nimmt, wird sich das schon gut überlegt haben.Das wird schon so geplant worden sein mit dem Wissen, dass man die Mitarbeiter findet.

    Gut, das mag jetzt der eine oder andere komisch finden. Fakt ist doch: von Anfang an wurde kommunziert, dass die User demnächst selbst Testimonial werden können, s. Microsite: http://undeshatxinggemacht.xing.com

    Also ich finde diese Diskussion lächerlich. Mir scheint eher, man will sich daran hochziehen. Da finde ich doch die Verona als Kik-Testmonial um einiges kurioser. Aber bitte, wenn das besser bei euch ankommt, dann weiß man ja, das hier die Objektivität fehlt.

    • Spießer Alfons am 24. Februar 2010 um 22:04 Uhr

      Interessant: Du machst also keinen Unterschied zwischen Xing und KiK. Soviel Häme hat Xing aber wirklich nicht verdient! ;)

      Tipp: Lies aufmerksam die Kommentare und das, was Olaf dazu geschrieben hat (http://off-the-record.de/2010/.....eht-immer/) , dann weißt Du auch, warum ich das aufgespießt habe!

    • Ralph am 24. Februar 2010 um 23:55 Uhr

      > Glaubt ihr wirklich, dass xing so doof wäre, nicht damit zu rechnen, das die User
      > die Testimonials suchen und auch finden werden?
      hmm, dann hätten die ersten Testimonials so wie die “neuen” ja auch mit vollem Namen da stehen können ;)

      Mir ist der Zucker im Kaffee wichtiger als der unglückliche Start der Kampagne, aber wie schrieb ein anderer Kommentator: das ist keine Werbung für Tütensuppe sondern für authentische Online-Visitenkarte aka Business-Netzwerk

  51. happy-buddha am 24. Februar 2010 um 22:30 Uhr

    Es hat mir den Tag erheitert ;)

  52. Frank am 24. Februar 2010 um 23:57 Uhr

    Naja… vieleicht wollte man seinen Mitarbeitern “mal was gutes tun” – sie dürfen auch mal in der Öffentlichkeit stehen. Ist aber schon ein bischen nach hinten losgegangen.

  53. kosmar am 25. Februar 2010 um 02:21 Uhr

    ach, wie dusselig. werber, schätz’ ich.

  54. Stefan Martens am 25. Februar 2010 um 07:23 Uhr

    Endlich haut mal jemand (zurecht) auf Xing drauf. PR Blogger Klaus to the Eck ist da ja z.B. mehr so der Schmusebär.

  55. Marco am 25. Februar 2010 um 08:59 Uhr

    Ehrlich gesagt hätte ich mich gewundert wenn Xing sich die Mühe machte, nach realen Usern zu suchen und sie im echten “Xing-Moment” abzulichten. Es macht einfach keinen Unterschied. Genauso kann man sich beschweren, dass die zufriedenen Kunden in Werbespots ja nur engagierte Schauspieler sind.

    Werbung hat einfach nicht das Ziel, die Wirklichkeit abzubilden.

    • Klecks am 25. Februar 2010 um 09:04 Uhr

      Dieses Argument ist in vorangegangenen Kommentaren ja schon mehrfach ad absurdum geführt worden und wird auch durch Wiederholung nicht besser.

  56. Henry Gärtner am 25. Februar 2010 um 09:27 Uhr

    Eigentlich eine schöne Kampagne – schade nur, dass sie dadurch zum “Eigentor” wird.

  57. Frank Barth am 25. Februar 2010 um 10:22 Uhr

    Stimmt, Stockfotos von glücklichen Menschen am Rechner wären viel besser gewesen.

  58. Christina am 25. Februar 2010 um 10:39 Uhr

    Die Kampagne ansich ist ja nicht übel, nur dumm wenn Sie nach hinten losgeht!

  59. publikat am 25. Februar 2010 um 10:54 Uhr

    Also ich finde das jetzt nicht soo tragisch. Klar, man hätte auch mit offenen Karten spielen können. Besser: sollen. Doch grundsätzlich hat es bestimmt auch bei diesen Damen und Herren Mitarbeitern irgendwann ‘xing’ gemacht. Sonst würden sie nämlich nicht für dieses Projekt arbeiten. Im Übrigen glaube ich daran, dass es keine wesentliche Rolle spielt. Diese Aktion könnte eventuell das eine oder andere Mitglied kosten, aber gleichzeitig einige hundert neue einspülen. Schon kurzfristig wird sich nämlich kaum noch jemand an diesen ‘Fake’ erinnern, den Namen ‘XING’ jedoch, den hat man trotzdem tiefer verankert und weiter verbreitet. Oder?

    • Spießer Alfons am 25. Februar 2010 um 11:23 Uhr

      Klar, ähnlich wie zur Zeit bei Toyota: Bald wird sich kaum noch jemand niemand an die Panne erinnern; den Namen Toyota jedoch, den hat man trotzdem tiefer verankert und weiter verbreitet. Oder…?

  60. AKQUISEscout am 25. Februar 2010 um 11:40 Uhr

    Ich sach dazu nur:

    “Der AKQUISEscout und Gruppengründer erhält seit 7/2007 alle seine Aufträge zu 100% von XING-Mitgliedern”

    Alles andere ist Schmuck am Nachthemd :-)

    Mit besten Grüßen,

    Alexander E. Schröpfer

    • Klecks am 25. Februar 2010 um 12:36 Uhr

      Ich frach azu nur: Auch von Xing-Mitarbeitern…? :)

    • Ralph am 25. Februar 2010 um 14:09 Uhr

      bis zur Einführung des Mobiltelefones hat bei mir daheim auch zu 100% das Festtelefon geklingelt…

      und irgendwie ist xing immer mehr der Anschluß, der nicht mitkommt

  61. Salamander am 25. Februar 2010 um 12:32 Uhr

    Lustig, wie hier einige versuchen, diese peinlichkeit von Xing schön- oder kleinzureden. Das werde doch wohl keine PR-Leute oder Mitarbeiter sein, die da astro-turfing betreiben ;-) Nein, nein, bestimmt nicht.

  62. Andreas Beranek am 25. Februar 2010 um 13:24 Uhr

    tread_Facbook#xing-germany:
    http://www.facebook.com/profile.php?id=81492527364

    “ein businessnetzwerk kommerziell zu verkaufen bedeutet den trend zu folgen … applikationen und profildarstellungen spielen dabei eine große rolle – nur dadurch erziehlt facebook ihren marketingwert.
    xing will kommerziell verkaufen und ich finde sie machen es gut anbetracht der konkurrenz.”

    Andreas Beranek
    https://www.xing.com/profile/Andreas_Beranek3

  63. Dierk am 25. Februar 2010 um 13:27 Uhr

    Da setzt sich der arme Spießer Alfons hin und versucht der werbetreibenden Wirtschaft – hier XING und deren Agentur – zu helfen, indem er darauf aufmerksam macht, wie eine Werbung ankommt, was man evtl. hätte anders machen sollen … Und dann setzen sich arme Kommentierer hin und sagen, ‘ist eh’ nur Werbung, interessiert keinen, was soll’s, Werbung lügt immer’.

    Wenn Werbung ohnehin unglaubwürdig ist, gibt es drei Alternativen:

    a) Weiter so!
    b) Warum schmeißen wir unser Geld eigentlich für Werbung raus, die keiner glaubt? Lass mal sparen.
    c) Lass uns mal wirklich sein, richtig echt, glaubwürdig. Hebt uns von der Konkurrenz ab.

    PS: Wenn man schon meint, man erzähle eine schöne Geschichte zur Unterhaltung, ohne Anspruch auf Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit, warum dann nicht richtig? So was wie Citroen oder Vögel, die sich in Handys verwandeln, von Märchenprinzen auf weißen Einhörnern, die ihr Schneewittchen mit einem Stück Schokolade [oder hier: ihrer Vernetzung bei XING] retten?

    • Diana am 25. Januar 2011 um 01:05 Uhr

      :) ) super Kommentar!!

  64. Sebastian am 25. Februar 2010 um 14:41 Uhr

    Gesehen, gelacht, Mitgliedschaft bei XING gekündigt. Es gibt nichts schlimmeres als unprofessionelles Marketing…

    (Außerdem brauch ich die Premium-Mitgliedschaft nicht wirklich)

  65. Steve am 25. Februar 2010 um 16:06 Uhr

    Der Grossteil der Kommentierer ist also aus dem Marketingumfeld und kennt sich aus, sehr schön… ;-)

    Nun mal im Ernst: wo bitte ist das Problem? Ich habe keinerlei Aussage oder Hinweis gefunden, wo seitens XING behauptet wird, dass es sich “nur” um Mitglieder handelt. Auch habe ich nirgends lesen können, dass es sich NICHT um Mitarbeiter handelt.

    Es ist richtig, dass man es so deuten kann, aber es wird nicht behauptet. Ich sehe hier kein Problem. Davon auch einmal abgesehen: die Mitarbeiter sind so gesehen auch Mitglieder auf XING und teilweise waren diese qauch vor ihrer Anstellung bei XING Mitglied. Ich kann diesen Leuten daher die Authentizität keineswegs absprechen. Warum soll ein Mitarbeiter nicht auch begeistertes Mitglied sein und dies – unabhängig vom monatlichen Gehaltsscheck?

    Und diejenigen, die nun gleich wieder Pauschalkritik üben kann ich nur beglückwünschen: ihr macht immer alles perfekt, nicht wahr?!

    Ich habe XING als sehr nützlich kennengelernt. Hinweise und Anregungen – auch kritische – wurden bisher im Hamburg immer gern entgegengenommen. An all diejenigen die XING nun die Mitgliedschaft kündigen, weil es bisher ja eh keinen Auftrag gebracht hat sei gerichtet: wer glaub sich bei XING anzumelden, ein Profil einzurichten und ein Bild hochzuladen (nicht mal dies haben viele Nutzer!) reicht um mit Aufträgen überschüttet zu werden sollte lieber wieder den Internetanschluss abmelden und mit Rechenschieber und Schreibmaschine arbeiten. Die neuen Web 2.0 Möglichkeiten sind kein Selbstläufer und fordern – vielleicht nur mehr wie früher – die eigene Kreativität und den eigenen Einsatz.

    Klar es es toll einfach mal zu meckern, alles rauszulassen, was einen den ganzen Tag so frustet. Aber das was ich hier teilweise gelesen habe ist schon manchmal Kindergarten…

    Und was die Suche der Hazel A. etc betrifft: dies hat nichts mit “dunklen Machenschaften” seitens XING zu tun sondern einfach etwas mit dem Suchalgorhytmus. Alle der aufgeführten Mitarbeiter lassen sich recht einfach finden… ;-)

    In diesem Sinne, fröhliches weiterdiskutieren…

    • publikat am 25. Februar 2010 um 16:44 Uhr

      Das sehe ich auch so. Es ist erstaunlich, wieviele Menschen in solchen Fällen daher quasseln nach dem Leitmotiv “ich sag ja nichts, ich red ja nur”…ganz so als würden sie was davon verstehen.
      ;-)
      Um es mit den Worten eines Vorredners zu sagen…Gesehen, gelauscht, zwei neue Mitglieder zur Einschreibung bei XING motiviert.

    • Herbert am 26. Februar 2010 um 08:27 Uhr

      Steve nach deiner Logik ist der Papst eventuell auch evangelisch. :)

      Und wo wir gerade beim nur sind:

      Hazel A ist halt auch nicht “nur” die Frau des Xing-Marketingchefs Ahamer.

      • Steve am 26. Februar 2010 um 17:30 Uhr

        @Herbert: Ich kenne Herrn Ratzinger nicht persönlich, somit kann ich zu Deiner Vermutung kein Statement abgeben! ;-)

        Und was Deine Aussage zu Hazel betrifft: Was genau willst Du denn damit sagen? Oder ist es nun neuerdings auch schon verwerflich verheiratet zu sein und in der gleichen Firma zu arbeiten!?

  66. Kid vom Kiez am 25. Februar 2010 um 17:29 Uhr

    Bravo, der Kindergärtner hat gesprochen! Dein Text klingt wie ein PR-Text von … ich sag mal nicht, von wem, das sollen alle nunl raten! ;)

    • Steve am 25. Februar 2010 um 23:34 Uhr

      Mist, nun hast Du mich doch ertappt… selbstverständlich stehe ich auch auf der Gehaltsliste von XING. Aber bitte behalte es doch für Dich… ich versuche es als meine eigene Meinung zu “verkaufen”… Danke!

  67. Klaus am 25. Februar 2010 um 17:44 Uhr

    und wer sehen möchte, woher man noch die Idee fuer die Fotos geklaut hat kann bei Herrn Todelano nachschauen

    http://mrtoledano.com/frame_videogamers.php

    • tahas am 26. Februar 2010 um 11:58 Uhr

      Der Link für die Fotos bei Herrn Todelano hat sich geändert, hier der aktuelle: http://www.mrtoledano.com/Gamers/02

      PS: Die Idee ist nicht schlecht, ich finde die Umsetzung für XING gelungen. Dass es Angestellte von XING sind finde ich peinlich, man kann sich nur wundern wie scheinbar einfachste Grundregeln der Werbung verletzt werden.

  68. Samstag am 26. Februar 2010 um 16:23 Uhr

    Hach. Hätt ich gern etwas, über das so viel geredet wird wie über ‘das’ hier.

    Jesus Christus war übrigens auch beides – Mitarbeiter und Testimonial seiner Firma, bei geringen Kosten (Verzicht auf Leben im Diesseits) und sagenhaft nachhaltigem Erfolg.

    Ob er ‘ehrlich’ war? Keine Ahnung.

    • Olaf Kolbrück am 26. Februar 2010 um 17:47 Uhr

      Nicht ganz korrekt: Jesus war CEO, wenn man schon solche vergleiche heranziehen will. Und ein CEO ist immer oberster botschafter seiner marke.

      • Steve am 26. Februar 2010 um 20:10 Uhr

        Auch nicht ganz korrekt. Wenn man an Jesus glauben mag und demnach auch an Gott (gleich welcher Religion), dann kann man -um beim Vergleich zu bleiben- Jesus als Marketing- und Vertriebschef sehen. CEO wäre in diesem Beispiel dann ja doch eher Gott selbst. ;-)

        Das Mitarbeiter für ihr Unternehmen stehen (und auch davor um es zu schützen und dahinter um ihm den Rücken zu stärken) erachte ich als vollkommen normal und dies sollte in viel mehr Unternehmen Einzug halten!

      • kid vom Kiez am 26. Februar 2010 um 20:14 Uhr

        Gott – Vater, Sohn und Heiliger Geist – sind EINS.

      • Steve am 26. Februar 2010 um 20:44 Uhr

        In bin kein Theologe, aber soweit ich weiss, war Jesus von Nazareth durchaus real existierend. Von Gott sind meinem Wissen nach keine real existierenden Beweise bekannt… Hier unterscheide ich die beiden Begriffe schon und setze sie nicht gleich…

        Wenn man nach der reinen Bezeichnung “Jesus” geht, so hast Du recht, wenn man nach dem Johannesevangelium und dem neuen Testament berücksichtigt.

        …aber dies ist nun auch nicht Bestandteil der Diskussion… :-)

      • OlafKolbrueck am 27. Februar 2010 um 12:07 Uhr

        @steve stimmt natürlich :)
        obwohl ich ihn eher als aufsichtsratchef sehe. es sei denn, je nach thelogischenm standpunkt, man geht davon, dass er noch ins operative geschäft eingreift. ;-)
        in diesem sinne , schönes wochenende

  69. Christine am 26. Februar 2010 um 20:58 Uhr

    Die Kampagne ist ein Volltreffer, mit oder ohne Mitarbeiter-Testimonials, denn ich habe mich gerade zum ersten Mal gefragt, wann ich eigentlich meinen Xing Moment hatte… Eine Frage, die sich jedes Premiummitglied irgendwann stellen sollte. Ich wette, mind. 50% der Premiummitglieder geht es so wie mir – es gab ihn nie. Verlorene Zeit, und mit den 7x,xx Euronen weiss ich auch Besseres anzufangen. Danke für den Denkanstoss, Xing.

    • kid vom Kiez am 26. Februar 2010 um 21:46 Uhr

      jetzt, wo Du das sagst, komme ich ins Denken… :(

  70. Maxe am 28. Februar 2010 um 02:44 Uhr

    Na is doch klar: Sein tshing zu Burda jehört muss kräftig gespart werden, hehe,… ;-)

    Kapitalismuskacke halt!

  71. HerrKrueger am 28. Februar 2010 um 07:58 Uhr

    1. Hätten Xing und die Agentur keinen “Fehler” gemacht, würde nicht und nur nebenbei über die Kampagne berichtet… soooo wird sie zum vollen Erfolg. Riesen Reichweite ohne Kosten! Hut ab!

    2. Mich interessiert Xing nicht mehr, weil Sie mir nicht mehr innovativ erscheinen. Sondern relativ strikt, und deutlich zeigen, dass es “nur noch” ums Geld verdienen geht. Es ist eine Anwendung, die für viele(!) Menschen sinnvoll ist und für die bezahlt werden muss, so wie viele anderen auch. Sie haben in der Vergangenheit ein Geschäftsmodell aus einer Website entwickelt, das x-Hunderten Familien ihr Aus- und Einkommen sichert! Hut ab!

    3. Ich bin trotzdem weg als zahlendes Premium Mittglied, einfach weil ich an neuen, anderen Anwendungen interessiert bin und keinen adäquaten Gegenwert für meine Daten, mein Geld und meine Aufmerksamkeit. Die Welt hat sich weiter gedreht. Hut wieder auf!

    Und ich schaue nun begeistert aus der Ferne zu, wie es Xing schafft, mit dieser Kampagne das eigene Schicksal wieder zu beschleunigen… wohin auch immer? ich weiss es nicht!

  72. Alex Wunschel am 28. Februar 2010 um 19:21 Uhr

    Eines verstehe ich nicht: Bei WUV-Online werden bereits am 11.02. die zwei Stufen der Kampagne erklärt: http://www.wuv.de/nachrichten/....._netzwerks

    ” Im ersten Flight fungieren Xing-Mitarbeiter als Testimonials. In den kommenden Wochen werden dann die Xing-Nutzer selbst in die Werbung mit einbezogen…”

    Diese Erklärung fehlt mir ehrlich gesagt in Eurem ersten Artikel mit den Motiven vom 10.02.

    Oder hat WUV nachgebessert?

    • Spießer Alfons am 28. Februar 2010 um 19:38 Uhr

      Spießer Alfons schreibt als Xing-Mitglied über das, was er gesehen hat, sprich, was veröffentlich worden ist. Woher soll er als Außenstehender wissen, was in Zukunft noch kommt? Außerdem ändert es an der Sachlage überhaupt nichts.

      Die Damen und Herren vom Grünen Blatt haben offensichtlich nicht erkannt, welche Brisanz im ersten Teil der Kampagne steckt, denn sonst hätten sie es genauso kritisch kommentiert wie ich. Ob sie “nachgebessert” haben, vermag ich nicht zu sagen, da ich diese Seite nicht verfolge.

    • Peter am 1. März 2010 um 10:10 Uhr

      Ich würde wetten, wuv hat da nachgebessert:

      Mit ein bisschen Suche findet man über dem Google Cache die Mobil-Version der Meldung von besagtem Datum mit gleicher Uhrzeit
      http://74.125.77.132/search?q=.....38;ct=clnk

      Dort steht der Satz mit den Mitarbeitern noch nicht.
      Ansonsten ist der text identisch. finde das zumindest eigenartig.

      • Podpimp am 1. März 2010 um 14:38 Uhr

        Das ist allerdings kurios. Da hat man scheinbar bei der WUV nachgebessert. Auch wenn der Google-Cache auch auf die Mobile-Version zeigt.

        Ich war schon fast irrtümlich verleitet zu unterstellen bei Horizont hätte man in dem Fall die PM nicht richtig gelesen. In unserem Brouhaha-Podcast soll’s ja nicht die Falschen erwischen ;-)

        Sorry, und danke für den Hinweis.

        Alex

      • OlafKolbrueck am 1. März 2010 um 16:17 Uhr

        @podpimp

        in der pm steht übriges auch nichts dergleichen: http://www.pressebox.de/presse.....22288.html

  73. Podpimp am 1. März 2010 um 23:26 Uhr

    @Olaf Korrekt. Bin der Naivität erlegen die WUV hätte die Infos damals gehabt (woher auch immer), also hätte Horizont sie auch haben können. Bin damit allerdings auch wieder daran erinnert worden, dass Inhalt und Veröffentlichungsdatum eines Online-Artikels nicht zwingend eine verbindliche Ehe führen :-)

  74. Charlotte Hager am 2. März 2010 um 09:41 Uhr

    Die Idee, es habe XING gemacht ist ja durchaus gut und wirkt auch sympathisch. Schade, dass es hinter der Fassade bröckelt. Toller Beitrag, schade für XING, da das ganze investierte Geld in vollem Maße für die eigene Rufschädigung eingesetzt wurde. Dies wieder gutzumachen wird dauern. Da helfen auch keine kurzen Statements, dass auch XING-Mitarbeiter Mitarbeiter sind … Vertrauen wird einem durch Handlungen verliehen, die glaubwürdig sind. Die Kampagne ist alles andere als das.
    Reputationsschaden durch Werbung. Schönes Lehrbeispiel.

  75. Thomas Hutter am 2. März 2010 um 16:25 Uhr

    Die Kampagne von XING ging voll in die Hose. Jedoch finde ich das XING Bashing relativ schade. Hier, aber auch in anderen Diksussionen findet man häufig die Anspielung, dass XING im Zeitalter von Facebook überflüssig wird. Obwohl ich ein bekennender Facebook Fan bin (mein Blog bezeugt dies), bin ich aber klar der Meinung, dass Facebook nicht eine XING-Konkurrenz darstellt, zu unterschiedlich sind die Plattformen und die entsprechende Ausrichtung. Persönlich trenne ich berufliche und geschäftliche Kontakte, so gut es geht, und betreibe auf Facebook die klare Devise nur private Kontakte zu vernetzen. Auch die Diskussionen um den Mitgliedschaftsbeitrag bei XING finde ich eher lächerlich, jedenfalls haben die Kontakte, die mich in XING verbinden, die Mitgliedschaftsbeiträge (und seit November 2005 waren das bereits mehrere) problemlos amortisiert.

  76. Miguel am 5. März 2010 um 21:08 Uhr

    Natürlich hat es XING gemacht, sind ja nun zufriedene Mitarbeiter des Unternehmens… ;-)

  77. Stefan Ebersold am 8. März 2010 um 17:29 Uhr

    Ein erstklassiger Blogbeitrag, gefällt mir sehr gut. Unterhalsam und informativ, so muss das sein.

    Grüße Stefan Ebersold

  78. Dirk Steffes am 11. März 2010 um 10:22 Uhr

    Sehr gut recherchierter Beitrag! Das hatte ich gar nicht mitbekommen.

  79. bertone am 13. April 2010 um 00:25 Uhr

    FAIL… mehr kann man dazu wohl nicht sagen.

  80. Audrey am 17. April 2010 um 16:17 Uhr

    FAIL ist das richtige Wort dafür.. Ich mochte diese Werbekampagne ohnehin nicht, weil ich finde, dass die Personen auf den Bildern aussehen wie Kellerkinder, die im dunklen Bunker vor ihrem PC sitzen – Angestrahlt von dem bisschen Licht das der Bildschirm hergibt. DAs allein kam mir schon erbärmlich vor, aber diese Enthüllung macht alles noch erbärmlicher..

  81. Minimalseo am 11. Mai 2010 um 18:26 Uhr

    Da ging ja mal was richtig in die Hose! Aber lustig ist es schon ;)

  82. Klaus am 14. Mai 2010 um 18:24 Uhr

    Sehr gut aufgepasst. Ich glaube, da hat die Marketingabteilung geschlafen und spätestens jetzt gibt es einen Einlauf. Irgendwie bekommt das einen armen Beigeschmack wenn man keinen anderen finden konnte…oder wollte… :-)

  83. Shisha am 16. Juni 2010 um 12:18 Uhr

    HAHA echt krass wie dreisst Xing agiert. Das ist ja echt peinlich. Ich weiss gar nicht ob die darüber nachgedacht haben, dass man sowas in der heutigen Web 2.0 Community sowieso ruck zuck aufdeckt.

    Echt ein Armutszeugnis für Xing

  84. Liedschatten am 27. Juli 2010 um 18:12 Uhr

    Ich habe Deep Blue, ein Nachbar in Hamburg, schon öfter per Mail angeschrieben, weil ich meine Dienstleistungen anbieten wollte.
    Anscheinend sind sie neben mangelndem Weitblick für Kampagnen auch hin und wieder mal etwas ignorant neuem gegenüber.

    Schade!!!

  85. Thomas am 31. Juli 2010 um 05:43 Uhr

    Die sind ganz schön doof. Ein Grund mehr, dass ich alles richtig gemacht habe ( ich habe mein Profil dort gelöscht )

  86. Paulaner am 11. August 2010 um 13:51 Uhr

    Hallo,
    könnte mir mal jemand sagen wie: “Folgende Profile könnten Sie auch interessieren” funktioniert?
    Ich habe einen neuen Account gemacht, keine Kontakte bisher, habe nach einem (1 !!) Namen gesucht, angeklickt und sehe unten tatsächlich einige Leute mit denen ich mal in real life Kontakt hatte.
    Woher kommt die Info?
    Haben diese Leute irgendwann mal MEINEN Namen gesucht, so dass ein Querverweis stattfand?
    Ist es eine ominöse gib-dein-Post-fach frei Funktion (unwahrscheinlich, einige haben keine Mailadresse von mir)?
    Wurde vielleicht mal nach dem einen Kontakt gesucht, dann ein anderer hintendrein und damit wurde ein Verweis erstellt, sowas wie “Kunden die dieses Produkt suchten, suchten auf das folgende?”

    Grüße

  87. Bine am 25. August 2010 um 11:46 Uhr

    Schönes Beispiel, welches belegt, dass Werbung immer authentisch sein sollte oder wenigstens so gut gemacht, dass der Kunde/Konsument nicht selbst über den Fake stolpert und sich veräppelt fühlt. Würde mich mal interessieren, ob Xing irgendwelche spürbaren Schäden davon getragen hat (Imageeinbußen bestimmt aber sinkenede Anmeldequoten oder Sonstiges?) Weiß da jemand was?

  88. Max Mustermann am 27. August 2010 um 15:54 Uhr

    Diese Zeile ist die pure Verschwendung von Zeit.

  89. Tino am 30. August 2010 um 19:28 Uhr

    Ja herrlich … verwundert mich doch, dass Xing so blind in Sachen Marketing herangeht. Vor allem sollten die doch mittlerweile durchd en Premium Account etc. genügend Umsatz erwirtschaftet haben, um sich professionelle Testimonials zu leisten oder zumindestens C-Promis ;D

  90. Jan am 31. August 2010 um 22:25 Uhr

    Tja, blöde Aktion von Xing. Wobei ich die Kampagne als solche ganz gelungen fand. Vielleicht auch, weil sie ja wirklich auf allen Kanälen durchgeprügelt wurde …

  91. Marie am 8. September 2010 um 09:14 Uhr

    Ich find sie nicht so gelungen, aber als ich von dem Fake gelesen habe, hatte ich fast ein bisschen Mitleid mit XING – eigentlich ein tolles Geschäftsmodell, aber wie man sieht, sollte man, wenn´s um Werbung & Marketing geht, nur Experten agieren lassen!

  92. Tim am 9. September 2010 um 09:56 Uhr

    toller beitrag, muss gestehen, dass die kampagne irgendwie spurlos an mir vorbeizog. hab nix davon mitbekommen, vielleict aber auch besser so, wenn ich sehe, dass alles nur gefakt war.

  93. Basti am 13. September 2010 um 17:35 Uhr

    Tja, das ist WERBUNG! Wenn sie aus der Not heraus geboren ist aufgrund Zeit- und Budgetmangel kann so etwas schon mal heraus kommen. Da spart man sich den Konzepter, Research und Usibility-Tests. Bei No-Name-Brands eigentlich nicht ungewöhnlich, aber bei XING?! Also bitte …
    Die Wirtschaftslage ist ja wieder besser, vielleicht packt das die nächste Web-Agentur besser an.

  94. switch power supply am 16. September 2010 um 10:16 Uhr

    Thanks so much for sharing this.

  95. Dirk - Podcast-Profis.de am 25. Oktober 2010 um 23:24 Uhr

    nein oder?
    Naja… die aktuelle Werbekampagne von Xing ist da schon um einiges Besser. Aber danke für die Analyse. Frecher gehts ja schon fast gar nicht mehr.

  96. Urlaub Dänemark am 24. November 2010 um 16:59 Uhr

    Gut… Dieser faux pas war wirklich nicht sehr intelligent. Dennoch verdanke ich Xing meinen neuen Job. Für mich ist die Mitgliedschaft also KEIN rausgeschmissenes Geld.
    Kai

  97. Michael Hauptmann am 15. Dezember 2010 um 14:19 Uhr

    hehe, extrem witzig, weiter so! :)

    Gruß Michael

  98. Dirk am 12. Januar 2011 um 00:10 Uhr

    also ich habe bisher mit Xing nur gute Erfahrungen gemacht. Für mein Business kann ich daher nur Daumen nach oben Zeigen.
    Grüße

  99. Hörspielstudio am 19. Januar 2011 um 00:46 Uhr

    Man sollte nicht vergessen, dass Xing nur eine Plattform, quasi ein Gegenstand ist. Die Leute machen den Inhalt aus. Als Netzwerk nutze ich persönlich Xing sehr gerne; es ist etabliert und bietet eine große Reichweite.

    Dass hier Werbung geschaltet wird ist doch normal, schließlich handelt es sich hier auch um ein Geschäftsmodell… und da ja hier viele Leute auch über die Kampagne reden, erfüllt sie ja ihren zwecke ;)

    Grüße

  100. Games am 11. Februar 2011 um 18:44 Uhr

    Also ich muss für meinen Teil sagen, dass ich ohne das Netzwerk Xing heute weitaus weniger im Business bewegt hätte, als ich es bis jetzt getan habe.
    aber die aktion ist echt mal heiß ;)

  101. mario am 12. Februar 2011 um 10:57 Uhr

    Also ich habe bisher auch mit XING nur gute Erfahrungen gemacht…

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