HORIZONT.net HORIZONTjobs HORIZONTstats

Ashton Kutcher und die kostenlose Werbung für BMW

8. März 2010
von

Vielleicht muss man das Thema Promi-Testimonials völlig neu denken. Vielleicht muss man sie als normale Kunden begreifen und begeistern. Dann klappt es, wie im Falle Ashton Kutcher, auch mit der glaubwürdigen Mundpropaganda.

Hollywood-Star Kutcher, der bei Twitter als @aplusk über 4,5 Millionen Follower hat, macht per Tweet Werbung für BMW. Kostenlos, wie er versichert. Genauer für ein Video bei Youtube mit dem Motorrad BMW S1000 RR.

Der Clip zeigt einen der abgehalfterten Tricks überhaupt. Ein Tischtuch wird vom Tisch gezogen und das Geschirr darauf bleibt stehen. Diesmal wird dazu eben ein Motorrad genutzt. Kein allzu großer viraler Aufreger. Aber auch dank Multiplikatoren wie Ashton Kutcher haben es nun binnen weniger Tage über 300.000 Leute gesehen. Und dank der Empfehlung durch den Star erhalten Marke und Produkt einen Coolness-Bonus. Den hätte die Marke kaum in dieser Art erzeugen können, wenn sie den Mann von Demi Moore hochdotiert als Werbefigur auf das Motorrad gesetzt hätte.   

Facebook und Co: Teilen und aufbewahren Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • TwitThis
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • email
  • MisterWong
  • Y!GG

Ähnliche Artikel

Tags: , , , ,

Kommentare zu “ Ashton Kutcher und die kostenlose Werbung für BMW ”

  1. Frank Schenk am 8. März 2010 um 16:26 Uhr

    Öhm, ja und? Mich haut das Video nicht vom Hocker…

    BMW baut Motorräder, die ein Tischtuch ziehen können, ist doch toll, früher sagte man ihnen nach, daß sie nicht mal ne Scheibe Wurst vom Brot ziehen können!

    gruß

  2. Olaf Kolbrück am 8. März 2010 um 17:55 Uhr

    Eben. Ohne Kutcher wäre das Video vermutlich im digitalen Äther versandet.

  3. headwar am 9. März 2010 um 10:25 Uhr

    @olaf

    also was jetzt?
    findest du es gut – wie im artikel geschrieben

    oder doch scheiße – wie im comment

    oder bist du ein bisschen neidisch – wie zwischen den Zeilen zu lesen…

    • Olaf Kolbrück am 9. März 2010 um 10:38 Uhr

      Wo steht denn dort, dass ich das Video gut finde: “Kein allzu großer viraler Aufreger”
      Ich finde es allerdings bemerkenswert, welche Multipliktionswirkung Influencer wie @aplusk erzeugen- ohne zutun einen Unternehmens. Das zeigt auf, wie wichtig ist, die richtigen “Multiplikatoren” zu interessieren und nicht wahllos möglichst viele. Gegenwärtig steht das Video übrigens bei rund 500.000 Views.
      Neidisch? Nein. Wieso? Respekt, Anerkennung – ja.
      Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten. (Volksweisheit)

  4. Jann am 9. März 2010 um 12:40 Uhr

    Influencer!? – aber nur im weiterleiten von Links auf Twitter, als Schauspieler ist er nicht so der Influencer.
    Ich bezweifle aber das er beim nächsten ” Brand-related-Link ” die gleiche Anzahl an Aufrufe erreicht.

  5. Frank Schenk am 9. März 2010 um 18:32 Uhr

    Tja, wenn er nicht aufpasst, der gute Ashton, hat er nächstes Mal vielleicht nen Flashmob im Garten stehen :)

    http://www.besser20.de/twitter.....cebit/916/

    gruß

ivw