Muss das WePad zittern? Jobs: “Pad” ist nur für Apple da
Erst eine etwas potemkinsch wirkende Präsentation für das WePad und nun könnte den Machern des “Teutonen-iPad” („Stern“) auch noch Apple in die Quere kommen. Steve Jobs beansprucht „Pad“ für das eigene Unternehmen als Warenzeichen. Zu spüren bekamen das jetzt schon einmal App-Entwickler.
Der Macher der App ContactPad bekam eine Mail von Apple mit den Hinweis, dass die App abgelehnt werde. Grund: Der Name verletzte durch die Nutzung des Wortes “Pad” Copyright und Warenzeichen. Es ist eine recht freizügige Auslegung in eigener Sache. In der eigenen Liste der Trademarks taucht „Pad“ als solches nicht auf.
Anderseits verbietet sich Apple auch Namensabwandlungen und ist dabei nicht ganz frei von unfreiwilliger Komik: “Not acceptable: Appletree”
Nun ja: Im eigenen Store kann sich Apple auf sein Hausrecht berufen, im Rest der Welt dürfte Steve Jobs mit seinem Ansinnen eher auf verlorenem Posten stehen. Allein schon angesichts der vielfachen Nutzung des Wortteiles von Notepad bis zum Touchpad. Obendrein hat sich in Europa Siemens Ipad als Wortmarke für Motoren geschützt, in Kanada reklamiert ein Unternehmen den Namen für Büstenhalter. Erst im März dieses Jahres konnte sich Apple nach Verhandlungen mit Fujitsu den Namen iPad sichern. Fujitsu besaß die Markenrechte in den USA für einen mobilen Computer. Und dann ist da noch Brasilien: Dort geht der Name an eine Defribillator. Autsch.
Das wird den Medien-Moses nicht stören. Next Step: Der Nachname Jobs als Warenzeichen. Von dort bis zur Seligsprechung ist es nur ein kleiner Schritt.
Springer-Chef Mathias Döpfner hat sich ja quasi schon mal als Meßdiener empfohlen.
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Ich muss mal kurz mit meinem KaffeePADlieferanten telefonieren, nicht daß die noch Probleme mit Apple bekommen!
Padfreien Mittwoch!
Mal sehen, was mein Kumpel PADdy dazu sagt…