HORIZONT.net HORIZONTjobs HORIZONTpeople HORIZONTstats

Vodafone hat keine Ahnung

14. Mai 2010
von

Alfons war in einem Vodafone-Laden. Um einen Stick zu kaufen, mit dem der Spießer auf Reisen ins Internet wollte, und zwar mit seinem MacBook. Und als er dann im Zuge von Hamburg nach Leipzig saß und online gehen wollte, da funktionierte es nicht.

Also nahm der Spießer zwei Tage später den gekauften Stick in die Hand und sein MacBook unter den Arm, ging wieder in den Vodafone-Laden und sprach: „Ob Sie mir das bitte mal programmieren wollen!“ Der Verkäufer guckte und staunte: „Oh, ein MacBook!“ Und er erklärte, dass er noch nie einen Kunden mit einem MacBook gehabt hat. Dann fummelte er daran rum, um am Ende festzustellen: „Der Vodafone-Stick funktioniert beim MacBook nicht!“ Aaaber: Es gäbe da im Internet ein Programm. Und dieses Programm wolle er mal raussuchen und dem Spießer per E-Mail schicken.

Gesagt, getan. Nur: Es funktioniert immer noch nicht. Und seit heute weiß Alfons auch, warum es nicht funktioniert. Wegen einer Dummheit in der Vodafone-Werbung. Die indirekte Information dazu kommt von Christian, der dem Spießer mitteilt, dass im TV-Spot von Vodafone ein dicker Fehler steckt.

Schaut ihn Euch an, diesen Spot! Und wenn Ihr erkennt, wo der Fehler liegt, dann kommentiert das bitte. Spießer Alfons ist gespannt, wie lange es wohl dauern wird, bis der erste otr-Leser die Schwachstelle in der Vodafone-Werbung findet!

PS: Spießiger Hinweis: Zwischen dem dummen Stick und dem dummen Fehler im Spot besteht kein ursächlicher Zusammenhang.

Facebook und Co: Teilen und aufbewahren Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Facebook
  • TwitThis
  • LinkedIn
  • del.icio.us
  • email
  • MisterWong
  • Y!GG

Ähnliche Artikel

Tags: , , ,

Kommentare zu “ Vodafone hat keine Ahnung ”

  1. Raphael Brinkert am 14. Mai 2010 um 11:39 Uhr

    Hallo Spießer Alfons,

    lange nicht gehört von Dir! Zu Deinen Anmerkungen: Ich freu mich über eine kurze Email oder Anruf von Dir, um Dir direkt helfen zu können. Oder Du probierst einfach nachfolgenden Link: http://www.vodafone.de/hilfe-s.....54649.html

    Zum Spot: Zeitlich dürfte es für den Kioks-Besitzer eine Herausforderung sein, vor Tim in der Wohnung anzukommen. Aber wir kennen die Länge der Runde ja nicht ;)

    Mit besten Grüßen
    Raphael Brinkert

    (Kommentar geschrieben auf einem MacBook mit einem Vodafone UMTS-Stick)

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 12:30 Uhr

      Hallo Raphael -

      zum Stick: Du hast auch Snow-Leopard auf Deinem MacBook? Zum Spot: Der Fehler ist sehr viel offensichtlicher.

  2. Jürgen am 14. Mai 2010 um 11:47 Uhr

    Der Spießer ist so stark wie sein Netz. Kein Netz –> kein starker Spießer!

    Abgesehen davon ist Hot-Dog-Tonin (Wer kommt auf so einen bescheidenen Namen?) Vegetarier und mag gar keine Würstchen.

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 12:32 Uhr

      Der Spießer ist doch der Alice ins Netz gegangen. ;) Und die Sache mit dem Vegetarier ist nicht belegbar.

  3. Marten am 14. Mai 2010 um 12:40 Uhr

    Ich glaube, es dreht sich darum, dass Hotdog-Tony wegen “dem mobilen Internet” extra viel Dativ auf seinen Wieners-Wurstbemmen durch die Gegend kutschiert.

    Zu überlegen, wievielen Leuten das auf Agenturseite und bei Vodafone nicht aufgefallen ist, könnte Kopfschmerzen auslösen …

  4. Fehlersucher am 14. Mai 2010 um 12:54 Uhr

    @Fehler: Jenny hat ein Video von Tim – alle anderen nur das Foto, das am Anfang aufgenommen wurde. Meinst Du diesen Fehler?

  5. Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 13:19 Uhr

    Die Suche ist beendet – Marten hat den Fehler gefunden, den wir auch nachlesen können bei Bastian Sick: “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod”. Und wenn ein Texter so ungebildet ist, dass er die deutsche Sprache nicht beherrscht, und weder die Kollegen noch der Kunde selbst das erkennen, dann kann man dazu nur fragen: Wozu sind die Damen und Herren eigentlich zur Schule gegangen? Oder war es womöglich eine Baumschule, die sie besucht haben…?

    Peinlich, peinlich, lieber Raphael Brinkert!

    • Dierk am 14. Mai 2010 um 14:45 Uhr

      Es ließe sich auch argumentieren, dass der Texter [ich war's nicht] hier besonders authentisch sein wollte und so dem armen Würstchen-Mann diese inzwischen recht verbreitete Nutzung des Dativs unterschob.

      Gibt es eigentlich solche Hot Dogler viel, ich kenne hier nur ein oder zwei Danish Hot Dog Buden?

  6. Steffen am 14. Mai 2010 um 14:00 Uhr

    Na da hab ich aber jetzt mehr erwartet. Die Werbung ist doch voll von solchen Fehlern und manche zelebrieren es auch noch groß, siehe KIK mit Verona (“besser als wie man denkt”). Warum eigentlich? Denken die, dass sie so auf bessere Akzeptanz stoßen, weil sie damit auf die Alltagssprache von rund 90% der Deutschen zugreifen?

    Im Grunde ist doch die Tatsache, dass vermutlich nur 10% der Deutschen so ein Fehler auffällt viel schlimmer, als wenn so etwas der Agentur oder dem Agentur-Kunden mal durchrutscht. Und wer weiß – vielleicht war es ja sogar kein Fehler, sondern auch extra.

    Sich der Zielgruppe anpassen oder so ;-)

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 14:06 Uhr

      Du hast schon Recht: So ein Fehler verlängert die Werbung und schafft damit zusätzliche Kontakte. Beweis: Ohne falschen Dativ hätte ich diesen Spot hier nicht aufgespießt und zur intensiven Auseinandersetzung damit aufgefordert! :(

  7. Steffen am 14. Mai 2010 um 14:11 Uhr

    Stimmt schon…

    Ich hab gerad nochmal drüber nachgedacht und eigentlich muss schon fair sagen, dass da draußen schon eine Menge Fehler existieren. Also selbst in großen Hollywood-Produktionen mit unglaublichen Investitionen und massenhaft Menschen, die an einer Produktion beteiligt sind, finden sich immer wieder hinterher Fehler in den Filmen.

    Tatsache ist, dass wir alle Menschen sind und alle Fehler machen und ich finde es eigentlich nicht fair, das hier so zu dramatisieren und künstlich hochzuspielen.

    Wenn man ehrlich ist, machst du, Spießer, selbst in deinen Kommentaren Fehler, was in einem Artikel über Fehler natürlich auch etwas “ungünstig” ist.

    Also… vielleicht denken wir nochmal daran, dass wir alle Menschen sind und die Jungs und Mädels bei Vodafone sicher auch nicht perfekt sind.

    Das war’s von mir. Amen. :-)

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 14:27 Uhr

      “Also… vielleicht denken wir nochmal daran, dass wir alle Menschen sind und die Jungs und Mädels bei Vodafone sicher auch nicht perfekt sind.”

      Genau. Und darum funktioniert auch mein UMTS-Stick nicht, für den ich gutes Geld zahlen musste, mit dem Vodafone seine Agentur und letztendlich den Texter bezahlt. Und genau das ärgert mich: Mein gutes Geld für einen Texter, der die deutsche Sprache nicht beherrscht. ;)

      PS: Tippfehler in Kommentaren sind im übrigen eine andere Sache.

      • Steffen am 14. Mai 2010 um 14:54 Uhr

        Oh weia… Na das riecht aber echt ein bisschen nach Milchmädchenrechnung. Wenn ich die nächste Horizont kaufe denk ich ja auch nicht direkt daran, dass der Verlag mit den Einnahmen auch den Spießer Alfons bezahlt, der in meinen Augen auch nicht immer funktioniert. ;-)

        Das Problem mit dem Stick kann ich nachvollziehen. Kann man den nicht umtauschen? Für sowas hat Vodafone doch sicher ne Hotline… Allerdings muss ich dir sagen, dass ich auch schonmal für eine Messe so nen Stick bei einem Kumpel für nen Tag geliehen habe und der bei meinem MacBook Pro ohne Probleme lief. Allerdings damals noch auf Leopard.

        Vielleicht liegt’s aber auch am Anwender ;-)

        Übrigens: Man merkt, dass du geladen bist. Bei mir ist es häufig so, dass ich einen Tag später meist sehr viel gelassener über sowas schreiben würde.

      • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 14:57 Uhr

        Nö, ich bin überhaupt nicht “geladen”, was Du an dem :) erkennen kannst. Ich bin eben nur ein Spießer. Und Spießer sind eben so wie ich. ;)

  8. seven am 14. Mai 2010 um 16:33 Uhr

    Fehler sind menschlich, klar. Nur: “wegen dem” ist kein (Flüchtigkeits)fehler, sondern ein Zeugnis von Unkenntnis. Wer neues Terrain betritt, darf Fehler machen, sich ausprobieren, trial an error. Wer sein Geld mit Text verdient, hat den Genitiv zu kennen und anwenden zu können.

    BTW: Wo zur Hölle war das Lektorat?

  9. Raphael Brinkert am 14. Mai 2010 um 16:35 Uhr

    Lieber Spießer,

    schade, sehr gerne hätte ich Dir unbürokratisch geholfen. Ich ziehe das Angebot aufgrund Deiner Äußerungen jedoch erst einmal zurück.

    Das der Stick “dumm” ist, hat vermutlich nichts mit Umgangssprache zu tun, sondern damit, dass der IQ des UMTS-Sticks sehr niedrig ist.

    Raphael

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 16:51 Uhr

      Ich kann ja alle MacBook-Kunden darauf hinweisen, dass sie nicht in eine Vodafone-Beratungsstelle gehen, sondern sich direkt an die zuständige Werbeagentur wenden sollen. Die hat zwar Probleme mit der Grammatik, kennt sich in der Technik aber scheinbar besser aus. :)

      Und auf Grund welcher Äußerungen ziehst Du Dein freundliches Angebot erst einmal zurück…? Weil ich mit Alice fremdgegangen bin…?

  10. seven am 14. Mai 2010 um 16:41 Uhr

    edit:

    im spot geht es um “dank dem”. Der Dativ ist hier lt. Duden korrekt. Auch wenn schön was anderes ist.

    Was in letztet Zeit, immer schlimmer zu werden scheint, ist hingegen, das Deppenkomma. Da graust, es mir regelmäßig…

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 17:07 Uhr

      Der Duden ist eines von mehreren Wörterbüchern und lässt Falsches, wenn es lange genug vom Volksmund gesprochen wird, als richtig zu. Zum Beispiel den Blödsinn “aus aller Herren Länder”. Wenn man das umdreht, also “aus den Länder aller Herren”, dann erkennt man sofort, dass dort ein n fehlt. Genauso ist es auch mit dem falschen Dativ. Und wie ich hörte, bewirbt sich Verona Pooth gerade beim Duden-Verlag als freie Mitarbeiterin für Dummdeutsch, einer Sprache, die sehr häufig in der Werbung gesprochen wird.

      • mediahead am 31. Mai 2010 um 13:57 Uhr

        Hilfe! Also wenn das hier jetzt zum Deutschunterricht wird, schalte ich demnächst doch lieber ab.

        Auch Herr Sick war ein, zwei Taschenbücher lang unterhaltsam und durchaus ein wenig lehrreich, aber ist er jetzt Deutschlands letzte Sprachinstanz, dass man ihn oder seine Kolumne immer wieder als garantierte Quelle zitiert? Auch muss man das hier nicht wirklich fortsetzen, oder?

        In keinem Land der Welt spricht oder schreibt die Masse der Bevölkerung 100%ig korrekt die eigene Muttersprache. Dazu kommen z.B. regionale Eigenheiten, die ebenso in die Schriftsprache Einzug halten wie die vermehrten internationalen Einflüsse, von denen in unserem Land das Denglish nur der bekannteste Auswuchs sein dürfte. Und schließlich entwickelt sich jede Sprache weiter. Ein Umstand, dem der Duden vermutlich mehr Beachtung schenkt, als Wörterbücher anderer Herausgeber, die sich nur in großen zeitlichen Abständen zu entsprechenden Revisionen hinreißen lassen.

        Und schließlich: Seit wann hat Werbesprache einen Lehrauftrag? Die Nutzung von Alltags-, Umgangssprache, Slang oder schlicht das Verdrehen oder Verbiegen der Spache war und ist seit je her Werkzeug von Werbern. Wenn dabei Dinge wie die hier diskutierten mit hinausposaunt werden, wird das weder irgend jemanden außerhalb der Werbe-Elfenbeintürme interessieren, noch den sprachlichen Untergang herbeiführen. Unter dem Strich sollten wir das alles vierlleicht doch lieber den Germanisten, Linguisten und anderen Fachleuten überlassen. Auch wenn hier einiges richtige gesagt wurde, bleibt es irgendwie doch stark peinlichkeitsverdächtiges Stammtisch-Niveau. Nix für ungut! ;-)

        PS: “Aus aller Herren Länder” ist als Redewendung vermutlich derat alt, dass kaum eine der aktuellen sprachlichen Regeln Anwedung finden dürfte. Vielleicht war es dereinst ja korrekt, bei der räumlichen Abtrennung des Lokalpronomens die Akkusativ-Endung des Substantivs entfallen zu lassen? Also ich würd’ so etwas nicht wissen.

    • Karlchen am 15. Mai 2010 um 07:34 Uhr

      Der “Zwiebelfisch” – http://www.spiegel.de/kultur/z.....25,00.html – erklärt es deutlich: “dank” mit Genitiv. Also: Dank des guten Wetters. Und nicht: “Dank dem guten Wetter.”

  11. Max am 14. Mai 2010 um 19:46 Uhr

    Ich glaub ich hab noch einen gravierenderen Fehler entdeckt. Korrekterweise müsste es Klugscheißer Alfons heißen.

    • Spießer Alfons am 14. Mai 2010 um 19:49 Uhr

      Stimmt. Und warum sagst Du das anonym? Feige…?

  12. Max am 14. Mai 2010 um 19:59 Uhr

    Nö. Sonst hätte ich eine deutlich anonymere Mail-Adresse bei Dir hinterlegt ;-)

  13. ramses101 am 16. Mai 2010 um 00:07 Uhr

    Wer entscheidet eigentlich darüber, was das (aktuell) richtige Deutsch ist? Und vor allem: Warum bleibt es dann nicht einfach endlich mal das für immer richtige Deutsch?

  14. Peter Mohr am 16. Mai 2010 um 11:09 Uhr

    Hallo Spießer Alfons,
    Du solltest als Alice-Kunde auch nicht fremdgehen. Mit dem UMTS-Stick von Alice hättest Du etliche Diskussionen erspart.

    Schönen Sonntag

  15. Carsten am 18. Mai 2010 um 18:16 Uhr

    Den Dativ/Genitivfehler (“wegen dem/dank dem”) konnte ich auch nach zweimaligem Betrachten nicht raushören. Das soll in der Szene mit “Hot Dog Toni” sein?
    Aber wenn die Kommentare hier mittlerweile zum Deutschunterricht geworden sind, hätte ich noch ein Frage/Anmerkung: In der Szene mit der Parkbank heisst es: “Dann kommt mein Onkel und sein Club, …”. Müsste das korrekt nicht “dann kommen mein Onkel und sein Club” heissen? Der Satz geht ja auch weiter “…, gönnen ihm keine Pause.”

  16. Matthias am 19. Mai 2010 um 08:48 Uhr

    @Carsten

    Bei 0:34 Minuten:

    “Dank dem mobilen Internet hat Tim ‘ne neue Bestzeit.”

ivw