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Fußball-WM im Hamburger Abendblatt: gute Idee, schlecht dargestellt!

3. Juli 2010
von

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und das Bild auf der Titelseite vom heutigen Hamburger Abendblatt sagt: Deutschland will Argentinien verspeisen, und zwar roh – siehe die Abbildung!

Betrachten wir hingegen das – im Vergleich zum dicken Steak – mickrige Besteck, das „Made in Germany“ sein soll, dann fragen wir uns: Wie will Jogis Team mit diesem Kinderbesteck das dicke argentinische Steak klein kriegen? Hat man beim Hamburger Abendblatt noch nie etwas von Solingen gehört…?

Oder aber – Spießer Alfons mag es gar nicht denken – das Hamburger Abendblatt will uns durch die Blume das Steak sagen: Diesen dicken Brocken schafft das deutsche Team nicht, holt sich heute in Südafrika eine blutige Lippe…?

Spätestens gegen 18 Uhr werden wir die Wahrheit erkannt haben. Eines sagt Euch der Spießer aber schon im Vorwege: Sollten die Argentinier das Spiel gewinnen, dann isst der Spießer fortan nur noch Steak von deutschem Schweini Rindvieh! Das soll der irre Marad0na im Vorwege wissen, damit er hinterher weiß, dass seine Abreise doch für etwas nützlich ist!

Update 3. Juli 2010, 17 Uhr, aus gegebenen Anlass!


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Kommentare zu “ Fußball-WM im Hamburger Abendblatt: gute Idee, schlecht dargestellt! ”

  1. Thomas K. am 3. Juli 2010 um 11:00 Uhr

    Deutschland verspeist Argentinien – und Kanibalismus ist eine Frage des Geschmacks…. ;-)

  2. Ralf Freywald am 3. Juli 2010 um 11:23 Uhr

    Deutschland gewinnt – und zum Abendessen gibt es Steak

  3. Heldt am 3. Juli 2010 um 17:00 Uhr

    Totes Fleisch greift Edelstahl nicht an. So Besteck ist halt härter als Fleisch. Das Fleisch mag zwar zäh sein, wird aber am Ende doch dem Messer nachgeben müssen.
    Es mag zwar gutes argentinisches Fleisch sein. Aber selbst billiges deutsches Besteck wird das Fleisch zerstückeln können.
    Wenn man will kann man da alles reininterpretieren. Aber das mit dem Happen an dem sich das deutsche Team verschlucken könnte, ist mir nicht in den Kopf gekommen…

  4. smu1401 am 3. Juli 2010 um 18:22 Uhr

    manchmal reicht auch kleines Besteck 4:0

  5. nik am 3. Juli 2010 um 22:59 Uhr

    Son Quarkartikel. Nicht die Größe eines Messers ist entscheidend, sondern die Schärfe.

  6. Sony am 3. Juli 2010 um 23:30 Uhr

    Ich finde, Messer haben überhaupt nichts verloren auf dem Fußballfeld. Die Gabel allein genügt. :)

    • Sony am 3. Juli 2010 um 23:35 Uhr

      Und wie ist das mit Stäbchen, zum Beispiel bei den Japanern? Müssen die auch scharf sein? Oder genügt es, wenn die Gewürze scharf sind?

  7. Tobs am 4. Juli 2010 um 08:17 Uhr

    Ja 4:0 hat das Messer wohl gereicht. Ein argentinisches Steak bitte, achja englisch natürlich. Un bald sogar Paella dazu! Vielleicht vor nem Wohnwagen? Denkbar ist jetzt alles

    • Doc Holiday am 4. Juli 2010 um 12:44 Uhr

      Tapas und als Nachspeise Käsehäppchen vom alten Gouda.

  8. MiniMoppel am 4. Juli 2010 um 08:36 Uhr

    Übrigens heißt das kleine dicke Irre weder Madonna, noch Maradonna, sondern Maradona.

    • Spießer Alfons am 4. Juli 2010 um 08:58 Uhr

      Äh, natürlich! Wie komme ich auf “irre Madonna”? Es war vermutlich das Rechtschreibprogramm im Computer, das keinen Maradona kennt und automatisch korrigiert hat. Aber dann hätte es ja auch “die irre Madonna” heißen müssen. Egal, danke für den Hinweis – ich hab’s korrigiert! ;)

  9. Sebastian am 4. Juli 2010 um 12:43 Uhr

    Gestern im Social Web, heute schon in der Zeitung…

  10. Vroni am 4. Juli 2010 um 15:21 Uhr

    Tss. Warum Deutsche immer denken, dass Rind zäh ist.

    Gutes argentinisches Rind ist im Vergleich zu manchem deutschen mürbe gerittenen Ochsen zart.
    Wird sogar von einem Plastik- oder Kinderbesteck geschafft.
    Fragt die Asado-Fans.

    Insofern ist diese Idee durch die Besteck-Ausführung nicht beschädigt.

    Es geht, wenn ich die Abbildung richtig verstehe, wohl eher darum, ob man es schafft, diese Größe zu verschlingen. Wo ich aber eher gegen jeglichen unmäßigen Fleischkonsum bin.

  11. Stefan W. am 5. Juli 2010 um 18:39 Uhr

    Von der Form sehe ich da auch ein 0:2, wobei das Mischen römischer Ziffern mit einer Null auch ein Stilbruch ist.

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