Warum Rupert Murdoch das iPad liebt
Rubert Murdoch, der Medienzar, der Zeitungsmogul, der Hearst des 21. Jahrhunderts ist ein Fuchs. Wenn er Lob verteilt – so wie gerade in Richtung Apple und iPad, hat er dabei einen Hintergedanken. Money – und dabei denkt er nicht allein an Paid Content sondern auch an Google und einen Wandel der Machtverhältnisse.
Der Reihe nach: Als “perfect platform” lobt er gerade Tablets wie das iPad. Billig, bequem gut fürs Newsgeschäft, solvente Nutzer. Das hilft dem eigenen Paid Content-Geschäft. 40 Millionen verkaufte Geräte erwartet Murdoch bis 2012. Doch Murdoch jauchzt auch über genauso gerne über das iPhone.
Was er dabei eigentlich im Blick hat, das sind die Apps – nicht nur, weil sich darüber so schön Paid Content vertreiben lässt.
Apps machen auch das klassische Suchanzeigengeschäft von Google im Mobile-Bereich zu einem vernachlässigbaren Faktor. Statt mit der kleinen Tastatur bei Google nach dem Restaurant in der Nähe zu suchen oder per Klick nach News zu fischen, hilft die App. Das auch noch zunehmend personalisiert und lokalisiert.
Die mangelnde Lust an der Suche auf den mobilen Geräten schwächt das klassische Suchanzeigengeschäft von Google. Damit verbessert sich Murdochs Position im Krieg gegen den Suchmaschinenriesen. Es mag nur ein Puzzle-Stein in dem endlosen Stellungskrieg sein, aber wie heißt es doch bei Sunzi: “Wenn der Feind eine Tür offen läßt, mußt du hineinstürmen.” Murdoch
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Ganz klar eine der vielen Chancen, die es zu nutzen gilt.